Archiv für den Monat Januar 2013

Leben und Leben geben

Blutspende

Manchmal finden sich Menschen in Notsituationen wieder, wo sie ihre Gesundheit nicht mehr selber beeinflussen können und auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Nach einem Unfall etwa oder bei drohendem Organversagen. Dann können auch Extraportionen Früchte und Gemüse nichts mehr ausrichten…

Aus der Erkenntnis heraus, dass es auch mich jederzeit treffen könnte, bin ich seit fast zehn Jahren überzeugter Blutspender. Alle paar Monate wieder nehme ich den kurzen Nadelstich hin, denn ich weiss, dass ich etwas Nützliches tue. Studien haben dem Blutspenden eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben, da es die Bluterneuerung ankurbelt. Und zudem gibt es gratis Essen.

Jetzt gibt es natürlich noch extremere Notfälle, wo ein bisschen fremdes Blut nicht ausreicht. Dann nämlich, wenn ein Organversagen droht. In der Schweiz gibt es jedoch eine im internationalen Vergleich krass tiefe Spenderquote. Jährlich sterben Dutzende Menschen unnötig, weil es viel zu wenige Organspender gibt. Was kümmert mich, was mit meinem Körper nach meinem Tod geschieht? Atheisten vermodern genauso mit einer Niere wie mit zwei. Gläubige werden von Gott genauso in den Himmel aufgenommen, ob sie nun mit oder ohne Bauchspeicheldrüse an die Pforte klopfen. Falls nicht, haben sie vielleicht den falschen Gott.

Oder andersrum: Was ist, wenn ich oder mein Kind ein Organ benötigen? Soll mein Kind dann diese dringend benötigte Hilfe nicht erhalten, nur weil skurrile Ängste und fehlendes Wissen viele potentielle Spender abschrecken? Darum bin ich nicht nur Blutspender, sondern auch Organspender, und möchte hiermit zum Nachdenken anregen. Denn für mich ist klar: Wenn ich einmal gehen muss, kann ich ja gleich noch fünf Menschenleben retten. Mehr Infos bei Swisstransplant.

transplant

Leben und Leben geben. Auch das gehört zur Gesundheit.

Happy Food

Smily aus Obst mit Apfel Banane und Tomate

Dass unsere Nahrung Einfluss auf die Phsyche hat, ist bekannt. Bezüglich Konsum von Früchten und Gemüse liefert eine aktuelle Studie aus dem British Journal of Health Psychology nun einen neuen und spannenden Nachweis. Die Forscher haben eine Gruppe von mehreren Hundert jungen Menschen drei Wochen lang aufschreiben lassen, wie es ihnen geht und wie viele Portionen Früchte und Gemüse sie täglich gegessen haben.

Es zeigte sich, dass der Konsum von 7-8 Portionen am nächsten Tag zu mehr emotionalem Wohlbefinden führte. Interessant ist besonders dieser Zeitunterschied, denn er lässt darauf schliessen, dass der Zusammenhang nicht ungekehrt ist. Es ist also nicht so, dass glückliche Menschen mehr Früchte und Gemüse essen, sondern eben, dass F&G glücklich machen. Also noch mehr Gründe!

1+1+1 = 23

Double X

1934 wurde das weltweit erste Nahrungsergänzungsmittelpräparat vorgestellt – vom kalifornischen Kleinunternehmen, das später NUTRILITE heissen sollte. Den Namen erhielt es, weil es damals 20 Dollar kostete, also eben XX, was in römischen Ziffern 20 bedeutet.

Auch nach fast 80 Jahren ist Double X immer noch ein hochentwickeltes und bestens erforschtes Spitzenprodukt und hat NUTRILITE mit über vier Milliarden Dollar Umsatz zum klaren Weltmarktführer gemacht.

In den drei Presslingen von Double X stecken 23 Pflanzen: Granatapfel, Cranbeere, Basilikum, Salbei, Brokkoli, Kohl, Pflaume, Rosmarin, Acerolakirsche, Grapefruit, Luzerne, Mandarine, Trauben, Oregano, Spargel, Blaubeeren, Apfel, Brunnenkresse, Petersilie, Tagetes erecta (Sammetblume), Zitrone, Tomate und Meerrettich.

Weil es Konzentrate aus ganzen Pflanzen enthält, bietet Double X eben nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch die äusserst wichtigen sekundären Pflanzenstoffe, wie etwa zahlreiche Antioxidantien!

Damit ist es hervorragend geeignet, die tägliche Aufnahme von lebenswichtigen Mikronährstoffen zu erhöhen. Dass das nötig ist, wird ja wohl niemand ernsthaft anzweifeln wollen. Nicht nachdem wir die Resultate des 6. Schweizerischen Ernährungsberichts gesehen haben (s. unten).

Eine klinische Studie hat gezeigt, dass die regelmässige Einnahme von Double X Schäden in unserer DNA nicht nur verhindern, sondern sogar reparieren kann.

Der Preis für eine Tagesration beträgt etwa soviel wie für einen Kaffee. Das ist sicherlich teuer im Vergleich zu billigen Synthetikprodukten, aber es ist doch eigentlich ein kleiner Preis für derart hochwertige Prävention. Um es mit dem Slogan eines Kosmetikriesen zu sagen: „Weil ich es mir wert bin!“.

(Sie erhalten dieses Produkt bei Ihrem Nutrilite-Berater oder bei mir, falls Sie noch keinen Berater haben.)

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Das Wissen steigt, der Konsum sinkt…

Wer diesen Blog regelmässig frequentiert weiss, dass ich schon fast missionarisch auf den ungenügenden Konsum von Früchten und Gemüse hinweise. Manch einer mag dies als Schwarzmalerei abtun. Doch einmal mehr wird diese Sorge bestätigt, nämlich im kürzlich publizierten 6. Schweizerischen Ernährungsbericht. Der Bericht hat Zahlen aus den Jahren 2007/2008 zur Grundlage und vergleicht diese mit 2001/2002.

Statistik Ernährungbericht zugeschnitten

Alarmierend ist die Abnahme des Konsums von Früchten und Gemüse. Richtig gelesen, es gibt eine ABNAHME (s. Grafik)! Nun wird uns doch seit Jahren eingebläut, täglich fünf Portionen zu essen. Das Wissen steigt, aber der Konsum nimmt ab…

Die Autoren haben auch errechnet, wie viel Früchte und Gemüse denn pro Person gegessen wird. Sie kommen auf durchschnittlich 209g Gemüse und 172g Früchte. Das entspricht zusammen 381g oder 63.5% der empfohlenen Mindestmenge. Das ist ja schon mal mehr als die Hälfte, könnte man sagen…

Aber Achtung, diese Zahlen basieren auf den Mengen, die eingekauft werden. Vergessen wir nicht, dass wir in einer Wegwerfgesellschaft leben. Der Verbraucher wirft durchschnittlich 19% der gekauften Früchte und Gemüse weg! Hier gehen also auch nochmal wertvolle Nährstoffe verloren.

Summa summarum sieht die Rechnung also folgendermassen aus: 381 – 19% = 308g pro Tag und Person. Und wie gesagt, die Empfehlung liegt bei 600g…!

Übrigens: Wer eine Kurzfassung (Faltbroschüre) des Berichts wünscht, kann diese kostenlos bei mir beziehen. Just email me: info@stuckientrepreneurs.ch

Der Nächste, der mir sagt, er achte auf die Ernährung…

Wie weit Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil und die Realität auseinanderklaffen, ist immer wieder faszinierend. Die gestrige Sonntagszeitung („Da können Sie noch lange warten“), liefert weitere denkwürdige Zahlen: Rund drei Viertel der Menschen geben an, auf Ihre Ernährung zu achten. Das ist wohl irgendwie nachvollziehbar, denn es will ja niemand als Ignorant dastehen. Man nennt diesen Effekt von Befragungen im Fachjargon „soziale Erwünschtheit“. Wie dem auch sei:  In Realität konsumiert weniger als ein Drittel der Bevölkerung die empfohlenen fünf Portionen Früchte und Gemüse.

Eine internationale Studie (2010) über das Gesundheitsverhalten von Schülern zeigt, dass sich nur 0.2 Prozent der 11-15jährigen an die Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung halten! Wir Eltern sind hier gefordert! Gleiches gilt für die Bewegung. Nur 12 Prozent der Kinder halten sich an die Empfehlung, sich täglich mindestens 60 Minuten zu bewegen. Für Erwachsene werden 30 Minuten empfohlen. Wie viele sich wohl daran halten?

Mich hat das Lesen dieses Artikels im Anschluss gleich zu einem gesunden Mittagessen im Tibits motiviert, meinem Lieblingsrestaurant für Gemüse und Vegi: Rosenkohl, Karotten, Karotten-Pflaumen-Kompott, Dörrbohnen mit Walnüssen, Birnen-Kartoffel-Quiche und Jalapeno…. Guten Appetit!

Tibits

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Über die Kritik an Nahrungsergänzungen

Alle paar Monate geschieht es wieder. Die Medien stürzen sich jeweils drauf. Der Konsument wird verunsichert. Die Branche muss aufklären. Die Rede ist von der Kritik an Nahrungsergänzungen. Sobald eine Studie ein Gefahrenpotential erkannt haben will (während hunderte andere Studien und Metaanalysen den Nutzen betonen), dann stürzen sich die Medien drauf. Ist ja klar, die Geschichte hat natürlich Nachrichtenwert.

Achtung Gefahrenstelle

Sicherlich gibt es unseriöse Anbieter, die das Blaue vom Himmel versprechen und Konsumenten, die sich Wunder von der Einnahme versprechen. Diese Leute verwechseln Prävention mit Heilung. Man darf also den Überblick nicht verlieren und muss so einige Kritik relativieren. Hier die zwei gängigsten Kritikpunkte:

  • Es droht die Gefahr der Überdosierung oder Nebenwirkungen. Hier möchte ich mit Paracelsus (1493-1541) antworten: „Allein die Menge macht das Gift.“ Zu viel Wasser kann auch tödlich sein. In entsprechend hoher Dosierung können Mikronährstoffe auch pharmakologische Effekte entwickeln, denn sie sind ja biologisch aktive Substanzen. Wenn Studien über Risiken berichten, dann handelt es sich immer um Dosierungen, die ein Vielfaches über den empfohlenen Tagesmengen betragen!
    Nicht zu vergessen: Präparate im offiziellen Fachhandel sowie von seriösen Direktvertriebsfirmen sind alle von den Schweizer Behörden zugelassen oder fallen unter das sehr strenge Lebensmittelgesetz. Bis ein Präparat verkauft werden darf, müssen unzählige Nachweise für seine Sicherheit und Risikoabklärungen gemacht werden.
  • Und mein Lieblingsargument: Nahrungsergänzung braucht es nicht, denn durch eine „ausgewogene Ernährung“ können alle wichtigen Mikronährstoffe zugeführt werden. Das ist theoretisch richtig. Doch diese Aussage geht von zwei sehr wichtigen Annahmen aus:
  1. Man ernährt sich auch wirklich ausgewogen. Das heisst man folgt der Lebensmittelpyramide und konsumiert u.a. täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse (=mind.600g). Frisch, variiert und schonend zubereitet muss es auch sein. Wenn Sie das also täglich schaffen (ich gratuliere!), dann muss auch noch Voraussetzung Nr. 2 stimmen:
  2. Man ist frei von Risikofaktoren, welche den Bedarf an Mikronährstoffen erhöhen. Was bedeutet das? Ganz einfach: Sie rauchen nicht, trinken nicht, betreiben etwas Sport aber nicht zu viel, Sie sind nicht schwanger, stillen nicht, nehmen die Pille nicht, sind weder Jugendlicher noch Senior, nehmen keine Medikamente, leiden nicht unter Stress, sonnen sich nicht zu häufig, sind keiner Umweltverschmutzung ausgesetzt, sind kein strenger Vegetarier und haben auch sonst keine bestehenden Erkrankungen. Wenn Sie das alles erfüllen, gratuliere ich Ihnen!

Sie sollten auf jeden Fall jeden Tag bestrebt sein, sich ausgewogen zu ernähren und die obigen Risikofaktoren zu vermeiden. Da dies jedoch nur sehr wenige Menschen schaffen, bin ich vom Nutzen von Nahrungsergänzungen absolut überzeugt! Aber sie sind eben das, eine ERGÄNZUNG und kein Ersatz eines gesunden Lebensstils.

Zudem sollten Sie unbedingt darauf achten, ein Präparat mit natürlichen Inhaltsstoffen zu verwenden. Das ist ein weiteres Problem der Berichterstattung in den Medien: Nie wird erwähnt, dass es auch natürliche und moderat dosierte Präparate gibt! Das ist schlicht schlechter Journalismus.

Ach übrigens: Die Harvard Universität empfiehlt ein Multipräparat täglich. Und sie äussert sich hier über die häufigen methodologischen Ungenauigkeiten, welche zu unterscheidlichen Studienergebnissen führen.

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Literaturempfehlung: GEO kompakt

Auf einer Reise nach Deutschland geriet mir die aktuelle Ausgabe des GEOkompakt Magazines in die Hände und es ist zweifellos die Literaturempfehlung des Monats. Auf 150 Seiten werden komplexe Vorgänge verständlich und visuell extrem ansprechend erläutert, so etwa was mit der Nahrung geschieht, wenn wir sie verspeisen. Es werden Fragen beantwortet wie „Enthält Bio-Gemüse mehr Vitamine als herkömmliches?„. Auch die schonende Zubereitung (wie etwa Dünsten, s. diesen BlogPost) wird hervorragend erklärt.

GEOkompakt

Ein besonderes Highlight ist die Bilderstrecke zu Beginn des Magazins. 18 Seiten lang werden Menschen aus aller Welt mit den konsumierten Lebensmitteln eines Tages fotografiert. Von der Mutter in England (12300 Kilokalorien!) bis hin zur Rinderhirtin aus Kenia (800 Kilokalorien).

Virtuell durchblättern kann man das Magazin hier. Aber manchmal möchte man ja vielleicht etwas in der Hand haben und nicht ständig in einen Bildschirm starren. Darum: Kaufen kann man’s hier.

Die Realität sind 95 Gramm pro Tag

Gemäss der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung sollten wir pro Tag mindestens fünf Portionen Früchte und Gemüse essen, wobei eine Portion rund 120g betragen soll. Das wissen wir ja schon. Aber wie ist die Realität? Einen interessanten Hinweis darauf finden wir in den Statistiken der Gemüseproduzenten, welche diese Woche publiziert worden sind. Hier ein Auszug aus der Agenturmeldung:

„Mit 8,5 Kilo pro Kopf zählen Rispen, Cherry- und Fleischtomaten zu den am meisten verzehrten Gemüsen im Jahr 2012. Danach folgen die Karotten mit einem Pro-Kopf-Verzehr von 8,3 Kilo. 94,8 Prozent der verspeisten Rüebli stammten aus Schweizer Boden. Der beliebteste Salat ist der Eisbergsalat (4,7 Kilo). Weiter wurden fleissig Peperoni (4 Kilo), Zwiebeln (3,5 Kilo) sowie Salatgurken und Zucchetti (je 3 Kilos) konsumiert.“

tomates cerises

Wenn wir nun den Konsum dieser sieben Gemüsesorten zusammenzählen, erhalten wir ein Total von 35kg pro Jahr. Klingt ganz ordentlich, nicht wahr? Denkste… Pro Tag ergibt dies nämlich nur 0.09589041kg. Das bedeutet einen Konsum von nur 96 Gramm Gemüse pro Person und Tag! Natürlich kommen dazu noch ein paar Gramm der weniger beliebten Gemüsesorten und zudem hoffentlich etwas Früchte hinzu. Man muss jedoch kein Pessismist sein, um zu sehen, dass hier Soll und Haben nicht übereinstimmen.

Noch mehr Gründe für regelmässige Bewegung

Am achten Tag des neuen Jahres sollten die Vorsätze noch frisch und ohne grössere Probleme einzuhalten sein. Oder etwa nicht? Wer sich zum Ziel genommen hat, Gewicht zu reduzieren, sollte auch noch die folgenden fünf zusätzlichen Vorteile regelmässiger Bewegung beachten, denn Sport ist mehr als Kalorien verbrennen:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Mehr Energie und bessere Laune
  • Weniger Schlafstörungen und bessere Hirnleistungen
  • Besseres Sexleben
  • uns sogar gezähmter Heisshunger

Danke, Tagesanzeiger, für diesen Artikel von heute: Sport ist mehr als Kalorien verbrennen. Auf der Tagi-Seite finden sich zudem zahlreiche informative Links zu weiteren Erkenntnissen und Studien. Etwa diese: Erst dick, später dement.

So, und ich nutze jetzt meine Mittagspause für ein kurzes Kraft-, Ausdauer- und Beweglichkeitstraining im Fitness Center. Braucht zwar etwas Überwindung, doch mit jedem Mal weniger. Natürlich wird mir der Aufenthalt auch durch die Men’s Health-App erleichtert (s. BlogPost).

 

Die 10-Minuten-Gemüse-Lösung

Heute hatte ich Lust auf Gemüse – farbiges, gesundes, frisches, variiertes Gemüse. Versucht da wohl mein Körper, mir nach den intensiven Feier- und (Fr)Esstagen etwas mitzuteilen…? Aber was tun, wenn ich in 10 Minuten drei Sorten Gemüse zubereiten möchte, die zudem ihren Eigengeschmack bewahren sollen? Die Antwort ist einfach: Dünsten mit wenig Wasser!

Pfanne vorher

Vor dem Dünsten: Ich verwende mein Lieblingsküchengerät, nämlich das Garsystem von iCook. Frisches Gemüse einfach in die Pfanne geben, ein paar Tropfen Wasser dazu und bei mittlerer Hitze kurz dünsten. Das sieht dann so aus:

Pfanne nachher

Nach dem Dünsten: Das Gemüse behält Farbe, Struktur, Geschmack und den grössten Teil der wertvollen Mikronährstoffe – eben weil wir es nicht zu Tode kochen. Für den Broccoli wissen wir ja, dass diese Zubereitungsart den Gehalt sekundärer Pflanzenstoffe sogar noch erhöht (s. mein Post vom 19.12.2012).

Guten Appetit!