Vitaminmassaker bei uns zu Hause

Verfall

Bereits mehrere Blog Posts behandeln die Wichtigkeit der Zubereitung (s. Broccoli und Dünsten). Es reicht eben nicht, frisch und biologisch einzukaufen, sondern man sollte danach das Augenmerk auch auf Lagerung und Erwärmen der Speisen richten. „Wer am Montag den Wocheneinkauf macht, den Salat aber erst am Freitag auftischt, serviert ihn ohne Vitamin C.“ sagt eine Ernährungsberaterin der SGE im Beobachter Artikel.

Man sollte also idealerweise mehrmals pro Woche einkaufen. Wenn das nicht möglich ist, kann man auf Tiefkühlgemüse ausweichen, denn Schockgefrieren ist schonend für die Vitamine. Und schliesslich ist ein Totkochen im siedenden Wasser unbedingt zu vermeiden! Ich zitiere gerne den Beobachter Artikel und danke der Autorin für die klaren Worte:

„Mit möglichst wenig Wasser möglichst kurz kochen. Am besten geht das mit einem speziellen Kochgeschirr (Multigarsystem), in dem die Speisen ohne Wasser oder Fett zubereitet werden. Die zweitbeste Lösung ist die Zubereitung im Steamer beziehungsweise das drucklose Dämpfen: wenig Wasser in die Pfanne und Deckel drauf. Im Dampfkochtopf hingegen werden durch den Druck relativ viele Vitamine kaputtgemacht. Was für Gemüse gilt, gilt auch für Fleisch: Neuste Studien zeigen, dass umso mehr B-Vitamine verloren gehen, je länger Fleisch erhitzt wird.“

Also ist klar: Die grössten Verluste an Mikronährstoffen erleiden Früchte und Gemüse im Haushalt, nicht auf dem Transportweg und auch nicht im Supermarkt. Die meisten Mikronährstoffe sind licht-, hitze-, luft- und/oder wasserempfindlich.

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