Archiv für den Monat April 2013

Pestizide und Uran im Trinkwasser

traktor bei der arbeit 2

Geht man aufmerksamen Blickes und Ohres durch die Medienlandschaft, so fällt einem auf, dass die Meldungen zu Schadstoff-Rückständen in Nahrungsmitteln regelmässig wieder auftauchen. Bereits im Mai letzten Jahres warnte die NZZ am Sonntag vor zu hohen Pestizid-Rückständen in Gemüse aus Asien (27.5.2012). Letzte Woche nun eine ähnliche Meldung im Tagesanzeiger: „Asiatisches Gemüse strotzt vor Pestiziden“.

Konsumentenschutzorganisationen haben nun auch Mineralwasser unter die Lupe genommen, nämlich in Deutschland und Frankreich – mit zum Teil bedenklichen Erkenntnissen. So wurden etwa Pestizid-Rückstände in Volvic und Vittel gefunden, welche auch hierzulande beliebt sind. Und in Deutschland fand sich zu viel Uran in einigen Wassern, dafür dann zu wenig Mineralstoffe. Besonders wer stilles Wasser konsumiert, riskiert eine erhöhte Belastung.

Warum also nicht gleich einen Wasserfilter anschaffen? Dann würde man sowohl der eigenen Gesundheit als auch der Umwelt Gutes tun, indem man zur Verminderung des Plactic-Abfalls beiträgt.

 

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Fast Food und Allergien

cheesesburger menuDie Auswirkungen des schnellen Essens und der damit einhergehenden Esskultur sollten mittlerweile den meisten Menschen bewusst sein. Dazu gehören etwa Herzkreislauferkrankungen. Und wie steht es mit Allergien? Im aktuellen GEO findet sich dazu ein sehr interessanter Hinweis.

Die weltweit grösste epidemiologische Studie hat nämlich gezeigt, dass Kinder und Jugendliche, welche mehr als dreimal pro Woche Fast Food essen, häufiger an Asthma, allergischem Schnupfen und Ekzemen leiden. An der Studie haben rund 500’000 Menschen in über 30 Ländern teilgenommen. Die Forscher erklären sich den Zusammenhang mit den enthaltenen Mengen an Transfettsäuren, Salzen und Konservierungsmitteln. Weitere Abklärungen laufen.

Und selbstverständlich weisen die Forscher einmal mehr darauf hin, dass der Konsum von Früchten und Gemüse das Risiko dieser Erkrankungen senkt.

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Glücksgefühle kann man essen und trinken

Piwne tło

Diese Tage macht eine Studie Schlagzeilen, wonach der Geschmack von Bier Glückshormone verursacht. Und dabei spielt der Alkohol keine Rolle. Die Studie hat gezeigt, dass bei Männern bereits kleinste Mengen Bier die Ausschüttung von Dopamin auslösen. Gemäss den Wissenschaftern zeigt diese Studie erstmals, dass allein der Geschmack des Biers, selbst ohne den berauschenden Effekt des Alkohols, diese Dopamin-Aktivität auslösen kann.

Die Studie veranlasste in der Folge die Huffington Post zu einer Auflistung von Nahrungsmittel mit ähnlichen Effekten:

  • Der Konsum von unverarbeiteten, selbst zubereiteten Speisen kann die Entwicklung von Depressionen, Angstzuständen, Stimmungsschwankungen, Hyperaktivität und weitere mentale Probleme verhindern (Link).
  • Lachs und andere Nahrumgsmittel mit hohem Omega-3-Anteil können u.a. Depressionen verhindern (Link).
  • Nüsse und Kerne, u.a. Mandeln oder Sonnenblumenkerne, enthalten viele Stoffe, welche der Gesundheit zuträglich sind, darunter Tyrosin, einer Vorstufe des Glückshormons Dopamin.
  • Äpfel, eine der zahlreichen Wunderwaffen der Natur, sind voller Stoffe wie etwa dem Antioxidant Quercetin, welcher gemäss CNN die Hirnzellen schützt.
  • Schokolade löst ja bekanntlich auch Glücksgefühle aus. Sie schützt jedoch auch vor Angstzuständen (Link).
  • Soja beinhaltet auch viel Tyrosin, daneben ist die Speise aber auch eine ausgezeichnete Protein-Quelle (Link).

Guten Appetit!

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„Mindestens haltbar bis…“

Wegwerfgesellschaft

In der Schweiz werden jährlich 1’000’000 Tonnen einwandfreie Lebensmittel weggeworfen. Die Grafik (Quelle: Beobachter) zeigt eindrücklich, wer in der Lebensmittelkette wie viel wovon wegwirft. Hauptverantwortlich ist der Verbraucher, der z.B. 19% der Früchte und Gemüse entsorgt, worauf ich in einem früheren Beitrag bereits hingewiesen habe (Link).

Einer der Hauptgründe ist mangelndes Wissen über die Haltbarkeit von Nahrungsmitteln. Dieses Problem hat die grösste Schweizer Tageszeitung 20Minuten kürzlich zum Anlass für einen sehr lesenswerten Artikel genommen. Denn kennen Sie den Unterschied zwischen Mindeshaltbarkeitsdatum (MHD) oder Verbrauchsdatum? Also zwischen den Bezeichnungen „mindestens haltbar bis…“ und „zu verbrauchen bis…“?

Kurz: Das MHD kann überschritten werden, während das Verbrauchsdatum eingehalten werden sollte. Lesen Sie im Artikel warum.

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Dank Omega-3 zwei Jahre länger leben

Frischer Lachs

Regelmässiger Fischkonsum gehört zu den Basics jeder gesunden und ausgewogenen Ernährung, dies unter anderem dank den gesunden Omega-3 Fettsäuren (s. auch hier). Nun hat eine Studie Datenmaterial aus 16 Jahren ausgewertet, in deren Verlauf 2700 Senioren untersucht worden waren.

Der Konsum von ölreichem Fisch kann unsere Lebensdauer um zwei Jahre erhöhen und vor allem das Risiko für Herzerkrankungen senken. Fettreicher Fisch ist zum Beispiel Lachs, Hering, Thunfisch und Makrelen. Wer Fisch nicht ausstehen kann, muss jedoch nicht verzagen, denn diese gesunden Fettsäuren sind auch in pflanzlichen Ölen wie etwa Olivenöl enthalten. 

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Schlafen ist gesund

Baby relaxing

Die Wissenschaft hat noch nicht abschliessend geklärt, warum wir Menschen eigentlich schlafen. Eins hingegen ist sicher; Schlafmangel ist ungesund. Auf einer meiner Lieblingsseiten, der Huffington Post, erklärt der Schlafforscher Dr. Breus warum:

  • Tag-/Nachtrhythmus: Störungen und Störungen werden für folgende Leiden mitverantwortlich gemacht: Psychiche Beschwerden, Demenz, Diabetes, Autoimmunkrankheiten, rheumaähnliche Arthritis und Krebs.
  • Stoffwechsel: Unterbrochener Schlaf ist u.a. verantwortlich für Fettleibigkeit, metabolisches Syndrom und Diabetes.
  • Wenig und unregelmässiger Schlaf erhöht die Anfälligkeit für Entzündungen, welche wiederum mit sehr vielen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht werden.
  • Wenig und unregelmässiger Schlaf behindert das optimale Funktionieren des Immunsystems. Gemäss einigen Studien ist ein Schlafmangel ebenso ungesund wie Stress.
  • Und natürlich hat wenig Schlaf auch Einfluss darauf, wie wir mit Stress umgehen. Stress und Schlaf hängen sowieso eng zusammen und beeinflussen sich direkt gegenseitig – negativ wie positiv.

Auch unsere Gene werden innerhalb kürzester Zeit von Schlafmangel beeinflusst, wie eine weitere Studie beweist. Bereits eine Woche mit vermindertem Schlaf führt dazu, dass über 700 Gene ihre Aktivität reduzieren.

Für alle, die noch nicht genug haben: Gemäss einer Studie der Universität von Colorado führt Schlafmangel auch zu Gewichtszunahme. Dafür reicht schon eine Reduktion auf fünf Stunden Schlaf an fünf aufeinanderfolgenden Nächten. Der Grund dafür liegt im Sättigungsgefühl: Unausgeschlafene essen zuviel und nehmen logischerweise zu.

Wer sich übrigens fragt, ob der gesündeste Schlaf tatsächlich vor Mitternacht ist, findet hier die Antwort: Für das Erholungsgefühl am Morgen ist wohl die erste Hälfte des Nachtschlafes am wichtigsten, denn da hat man besonders viele Tiefschlafanteile. Ob diese erste Hälfte allerdings vor oder nach Mitternacht liegt, ist egal.

Empfohlen werden übrigens sieben bis acht Stunden Schlaf.

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