Archiv für den Monat Mai 2013

War früher alles besser?

Kennen Sie den Spruch „Früher war alles besser“? Es gibt Leute, die ihn ständig und wie ein Mantra herunterleiern. Sie verklären die Vergangenheit und sehen wenig Positives in der Gegenwart. Doch mindestens in einer Hinsicht war es früher wirklich besser, wie Forscher kürzlich herausgefunden haben. Denn die heutigen Erwachsenen sind weniger gesund als die von früher.

Die Forscher haben seit 1987 über 6000 Europäer regelmässig auf Gewicht, Blutdruck und Blutfette hin untersucht und ihre Ergebnisse im European Journal of Preventive Cardiology publiziert. Übergewicht und Bluthochdruck stiegen zwar bei allen Untersuchungsgruppen mit zunehmendem Alter, bei den neueren Untersuchungen waren sie jedoch weiter verbreitet als bei früheren. Auch Diabetes trat bei den neueren Erhebungen bereits in jüngerem Alter auf. Generell haben sich die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um etwa 15 Jahre nach vorne verschoben. Die Wissenschafter machen vor allem die mangelnde Bewegung für diese Entwicklung verantwortlich.

Zwar leben wir heute u.a. dank besserer Hygiene und fortgeschrittener Medizin länger. Gleichzeitig treten aber gewisse Erkrankungen bereits in jüngerem Jahren auf. Das bedeutet insgesamt, dass wir uns länger mit diesen Erkrankungen rumschlagen müssen. Höchste Zeit für Prävention also, sprich mehr Bewegung. Diese Neuigkeiten motivieren mich, gleich heute noch Sport zu treiben – und Sie?

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Vitamin D-Ergänzung empfohlen

Bild Sonne Bern

Bereits Anfang März tauchten erste Berichte über die fehlende Sonne in den Medien auf (auch an dieser Stelle). Nun ist es offiziell: Nie seit Start der Messreihe 1959 haben wir derart dunkle Monate erleben müssen. Die Sonne schien nur 362 Stunden in diesen fünf Monaten!

Das Wetter schlägt vielen aufs Gemüt, keine Frage. Es hinterlässt jedoch noch weitere Spuren, insbesondere bei Kindern unter zwei Jahren. Als Vater eines knapp Zweijährigen bin ich bei diesem Artikel aus dem 20Minuten natürlich gleich hellhörig geworden: Schlechtes Wetter kann Kinder gefährden. Der Vitamin D-Mangel, von dem mehr als die Hälfte unserer Kleinkinder zurzeit betroffen sind, kann zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und einer schwächeren Knochendichte führen. Experten empfehlen die Ergänzung mit entsprechenden Präparaten.

Glücklicherweise konnte ich heute Mittag gut 10 Minuten Vitamin D tanken, den Blutdruck senken und ganz allgemein die Laune heben. Und weil das Wetter wieder trüber wird, habe ich den Moment gleich auf Bild festgehalten (s. oben).

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Fernsehwerbung gegen Kinder

Kleinkind sitzt vor dem Fernseher und schaut einen Film

Einmal pro Jahr vergibt die deutsche Verbraucherorganisation Foodwatch einen Preis, den wohl kein Unternehmen erhalten will, nämlich den Goldenen Windbeutel. Damit „prämiert“ Foodwatch die krassesten Unterschiede zwischen Werbeversprechen und tatsächlichen Nährwerten von Lebensmitteln. Gewinner im 2013 ist der Kinderdrink „Capri Sonne“, „Capri-Sonne und Co. sind Dickmacher ersten Ranges, das ist wissenschaftlich erwiesen“ so die Organisation.

Das Getränk enthält pro Deziliter ganze drei Stück Würfelzucker und kommt doch irgendwie als Fruchtsaft-ähnliches Produkt daher. Nun könnte man sagen, dass halt selber schuld ist, wer sowas regelmässig konsumiert. Doch die Werbung von Capri-Sonne ist speziell auf Kinder ausgerichtet. Warum ist das relevant?

Kinder können erst ab dem 8. Lebensjahr zwischen Werbung und Wirklichkeit unterscheiden. Eine Studie des Bundesamts für Gesundheit zum Thema Kinderwerbung am Fernsehen aus dem Jahr 2005, worauf mich die NZZ vom 17.5. aufmerksam gemacht hat, zeigte: Ein Schweizer Kind sieht bei einem Fernsehkonsum von einer Stunde täglich pro Jahr 2100 Lebensmittel-Werbespots. 78 Prozent der beworbenen Lebensmittel entsprechen nicht den Ernährungsrichtlinien. Im Artikel der NZZ wird die Studienleiterin zitiert: „Noch bevor sie wissen, dass es sich bei den Kürzestfilmen um Werbungen handelt, haben sie Chip, den Nestlé-Frühstücksflocken-Wolf, und die fliegenden Red-Bull-Männchen in ihre Phantasiewelt eingebaut, genauso wie andere Helden aus Kindersendungen.“

Wie es im Jahr 2012 aussah, hat eine Studie der Universität Lugano (PDF) ermittelt: „Ein Kind, welches dem beworbenen Speiseplan folgt, wird demnach grosse Mengen Fast-Food, gefolgt von Süssigkeiten sowie ein bisschen Käse zu sich nehmen. Diese Ernährung steht im Widerspruch zu den Empfehlungen der Schweizerischen Ernährungsgesellschaft, welche vor allem den Verzehr von Früchten und Gemüsen sowie Getreide (nach Möglichkeit Vollkorn) empfiehlt.“

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Sonne senkt Blutdruck

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Spannende Forschungsergebnisse von der renomierten University of Edinburgh über die Auswirkungen von Sonnenlicht auf unsere Gesundheit. Wie wir bereits wissen, lösen die Strahlen die körpereigene Produktion von Vitamin D aus. Besonders in der dunklen Jahreszeit und in unseren nördlicheren Breitengraden haben viele Menschen einen Mangel dieses Vitamins. Dieses Wissen ist mittlerweile weite verbreitet, ebenso die Supplementation der Ernährung mit Vitamin D (s. auch frühere Beitrage auf diesem Blog). So weit so gut.

Neuste Forschungsergebnisse weisen nun aber darauf hin, dass die Sonne noch weitere Vorteile bringt (nebst der guten Laune und der gesunden Bräune). Dr. Richard Weller und sein Team haben nämlich nachgewiesen, dass Sonnenstrahlen auch den Blutdruck senken! Hören Sie gleich selber von Dr. Weller warum:

den Blutdruck zu senken, das Risiko für einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall zu vermindern. In unseren Blutgefässen wird Stickoxid freigesetzt, wenn Sonne auf die Haut scheint. Dieser Stoff senkt den Blutdruck.

Die Gefahr, an einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall zu sterben, ist 80-mal grösser, als einen tödlichen Hautkrebs zu entwickeln.

infos? http://www.bbc.co.uk/news/uk-scotland-edinburgh-east-fife-22433359

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Grünzeug nicht nur zum Essen

Ficus benjamini

Mal was anderes. Grünzeug kann man ja nicht nur essen, sondern auch hinstellen. Und anschauen. Genau, die Rede ist von Pflanzen. Im Büro oder zu Hause nehmen sie Schadstoffe wie Formaldehyd oder das krebserregende Benzol auf. Zudem geben sie durch die Photosynthese Sauerstoff und Feuchtigkeit an ihre Umgebung ab, was sich natürlich gut auf das Raumklima auswirkt.

Sie haben aber noch weitere positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Tove Fjeld ist eine norwegische Professorin, die seit Jahren den Zusammenhang zwischen Pflanzen und der Gesundheit von Büroarbeiter/innen und Schülern/innen untersucht. Gemäss ihrer Forschung wirkt schon der blosse Anblick beruhigend auf den Betrachter und mindert Stress. Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Juckreiz und Husten treten in grünen Büros weniger häufig auf. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu, während die Krankheitstage nachweislich abnehmen. Hinzu kommen natürlich noch weitere Faktoren, wie etwa das durch Pflanzen erhöhte Gefühl der Geborgenheit und der Persönlichkeit. Der Mitarbeiter kommt sich durch diese Gestaltungsmöglichkeit weniger wie eine Nummer vor.

Nehmen Sie also bei Gelegenheit eine Pflanze mit ins Büro. Vorausgesetzt jedoch, Ihr Arbeitgeber denkt auch an Ihre Gesundheit und nicht nur an seine Kosten. Denn leider werden immer mehr dieser grünen Raum- und Klimaverbesserer aus Kostengründen vom Arbeitsplatz verbannt. Eine wohl eher kurzfristige Denkweise…

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Beeren gegen Herzinfarkte

verschiedene Beerenfrüchte

Bereits früher habe ich Beiträge über den Nutzen von sekundären Pflanzenstoffen in unserer Nahrung geschrieben (s. etwa hier). Man kann sicher behaupten, dass sie mindestens gleich wichtig für unser Wohlbefinden sind wie die bekannten Mikronährstoffe. Eine weitere Studie bestätigt nun ihren enormen Einfluss auf unsere Gesundheit. Zur Erinnerung, sekundäre Pflanzenstoffe sind jene Pflanzenbestandteile, welche für den Menschen nicht essentiell sind wie die Vitamine oder Mineralstoffe. Trotzdem werden diesen Stoffen, von denen es Zehntausende gibt, gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben.

So auch den Flavanoiden, von denen die erwähnte Studie handelt. Die Forscher der Harvard University haben über 90’000 Frauen im jungen und mittleren Alter während 18 Jahren beobachtet und herausgefunden, dass der regelmässige Konsum von Beeren das Herzinfarktrisiko stark senkt. Bereits drei Portionen pro Wochen führt zu einem um 30% tieferen Risiko. Dies liegt an der hohen Konzentration von Flavanoiden in Heidelbeeren oder auch in Erdbeeren.

Ein Weg, sicher zu genug sekundären Pflanzenstoffen zu kommen, ist eine Ergänzung der Ernährung. Hierzu kann ich besonders das einzigartige Produkt Konzentriertes Obst und Gemüse von Nutrilite empfehlen, welches die gleiche Menge an Lycopin, Hesperidin und Ellagsäure liefert, die auch in 5 Portionen verschiedener Obst- und Gemüsesorten enthalten ist.

Konz O&G

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