Grünzeug nicht nur zum Essen

Ficus benjamini

Mal was anderes. Grünzeug kann man ja nicht nur essen, sondern auch hinstellen. Und anschauen. Genau, die Rede ist von Pflanzen. Im Büro oder zu Hause nehmen sie Schadstoffe wie Formaldehyd oder das krebserregende Benzol auf. Zudem geben sie durch die Photosynthese Sauerstoff und Feuchtigkeit an ihre Umgebung ab, was sich natürlich gut auf das Raumklima auswirkt.

Sie haben aber noch weitere positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Tove Fjeld ist eine norwegische Professorin, die seit Jahren den Zusammenhang zwischen Pflanzen und der Gesundheit von Büroarbeiter/innen und Schülern/innen untersucht. Gemäss ihrer Forschung wirkt schon der blosse Anblick beruhigend auf den Betrachter und mindert Stress. Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Juckreiz und Husten treten in grünen Büros weniger häufig auf. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu, während die Krankheitstage nachweislich abnehmen. Hinzu kommen natürlich noch weitere Faktoren, wie etwa das durch Pflanzen erhöhte Gefühl der Geborgenheit und der Persönlichkeit. Der Mitarbeiter kommt sich durch diese Gestaltungsmöglichkeit weniger wie eine Nummer vor.

Nehmen Sie also bei Gelegenheit eine Pflanze mit ins Büro. Vorausgesetzt jedoch, Ihr Arbeitgeber denkt auch an Ihre Gesundheit und nicht nur an seine Kosten. Denn leider werden immer mehr dieser grünen Raum- und Klimaverbesserer aus Kostengründen vom Arbeitsplatz verbannt. Eine wohl eher kurzfristige Denkweise…

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