Archiv für den Monat Juli 2013

Die vertrauenswürdigsten Vitaminmarken

Die meisten Konsumentenumfragen arbeiten mit geschlossenen Fragen. „Gefällt Ihnen der neue BMW?“ etwa oder „Kreuzen Sie an, welche Waschmittelmarke Sie bevorzugen: A, B oder C“. Nicht so Reader’s Digest, das grosse und traditionsreiche US-Magazin. Bei Nicht-Abonnenten ist das Magazin wohl am meisten für die jährliche Kür der vertrauenswürdigsten Marken „Trusted Brands“ bekannt.

Diese Umfrage wird jährlich in 12 Ländern durchgeführt und zeichnet sich eben dadurch aus, dass die Fragen offen gestellt werden. Die Leser werden zu 33 Produktsparten befragt, welche Marken ihnen in den Sinn kommen und welche davon die vertrauenswürdigsten seien. Das Magazin gibt dabei keine Marken vor.

Hier die Rangliste 2013 bei den Vitaminprodukten:

  1. Abtei
  2. Centrum
  3. Amway Nutrilite
  4. Doppelherz
  5. Ratiopharm

Spannend zu sehen, dass es auch eine Marke ohne Werbung und nur durch Weiterempfehlungen in die Top Fünf geschafft hat, nämlich Nutrilite. Nutrilite ist auch die einzige Marke, welche die Inhaltsstoffe nach biologischen Standards auf eigenen Feldern herstellt. Ich persönlich vertraue auf diese Produkte, weil sie nicht nur Vitamine und Mineralstoffe liefern, sondern auch wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe – die Vitamine des 21. Jahrhunderts!

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Frühstück besser nicht auslassen

Unsere Mütter und Grossmütter hatten mal wieder recht – auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen. Aber vielleicht leisten ja diese Studienergebnisse die notwendige Überzeugungsarbeit: Das Frühstück ist sehr wichtig für die Gesundheit und sollte nicht ausgelassen werden!

Die Huffington Post hat in einem Artikel auf diese Harvard-Studie aufmerksam gemacht, wonach das regelmässige Auslassen des Frühstücks zu einem stark erhöhten Risiko (27 Prozent) für Herzkreislauf-Erkrankungen führt. Denn ein Leben mit unregelmässigem Frühstück kann mit ein Grund sein für Fettleibigkeit, Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte oder Diabetes. Das wiederum sind allesamt Risikofaktoren von Herzkreislauf-Erkrankungen. Für die Studie wurden über 25’000 Männer während 16 Jahren untersucht.

Weitere Vorteile des Frühstücks (mit Studien an Kindern belegt und hier nachlesbar):

  • Erhöhte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
  • Besseres Gedächtnis
  • Verbesserte Frustrationstoleranz
  • Verminderte Anfälligkeit für Depression und Hyperaktivität

Übrigens essen gemäss einer Studie von 2009 in der Schweiz nur gerade mal die Hälfte der 11-15 jährigen Schulkinder regelmässig Frühstück. In Deutschland geht eins von drei Kindern mit leerem Magen zur Schule…

Tipp: Warum übrigens nicht das Frühstück mit hochwertigem Protein ergänzen? Ich streue jeden Morgen ca. 10g pflanzliches Protein von Nutrilite aus Soja, Erbsen und Weizen über mein Vollkornmüesli. Das liefert mir den lebenswichtigen Makronährstoff in purer Form und stellt zudem einen basischen Bestandteil meiner täglichen Ernährung dar.

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Gesundheit: Selbsteinschätzung vs. Realität

Es ist Ferienzeit – und sicherlich bin ich nicht der Einzige, der sich fragt, ob man nun die Gelegenheit nutzen sollte, um aktiv und gesund zu leben oder aber sich eine Auszeit mit dem einen oder anderen Ausrutscher zu gönnen. Keine einfache Entscheidung wo wir doch grade durch die Bretagne und Normandie ziehen und den Rest der Woche in Paris verbringen. Viele Köstlichkeiten kreuzen da unseren Weg…

Dies brachte mich zur Frage „Wie lebt man gesund?“ und nach ein bisschen Recherche habe ich diese fünf Tipps in einer Analyse der Sporthochschule Köln gefunden. Zugegeben, nichts Neues, aber steter Tropfen höhlt den Stein:

  • Mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche.
  • Eine vollwertige Ernährung mit Gemüse, Obst, Fisch, wenig Fleisch, wenig Süssigkeiten und Knabbereien, regelmäßige
    Mahlzeiten und ausreichend Zeit beim Essen.
  • Nicht rauchen
  • Moderater Alkoholkonsum (gelegentlich max. 300ml Bier oder 200ml Wein)
  • Stress vermeiden, respektive mit geeigneten Strategien ausgleichen (z. B. Sport treiben, sich bewegen, Entspannung, Geselligkeit, Musik oder Bücher)

Die Analyse ging übrigens der Frage nach, wie die Realität bezüglich dieser Tipps aussieht. Nicht gut. Nur grade 11 Prozent (der Deutschen) folgt diesem Lebensstil. Dies schlägt sich denn auch in einem alarmierenden Gesundheitsbild der Bevölkerung nieder, wie eine weitere Untersuchung („Studie zur Gesundheit Erwachsener“ (DEGS1) vom Robert-Koch-Institut) zeigt: Jeder zweite Erwachsene hat hohen Blutdruck, mehr als die Hälfte weist zu hohe Cholesterinwerte auf und die Zahl der Diabetes-Patienten steigt kontinuierlich. Während sich der Anteil der Übergewichtigen stabilisiert hat (53 Prozent der Frauen und 67,1 Prozent der Männer), hat die Fettleibigkeit stark zugenommen (23 Prozent der Bevölkerung).

Besonders interessant an dieser Studie ist jedoch die Selbsteinschätzung der Befragten. So schätzen 75% der Deutschen ihre Gesundheit nämlich als gut ein. Der Grund für diese Diskrepanz zwischen Selbsteinschätzung und medizinischer Realität liegt laut den Forschern darin, dass viele Leute Gesundheit lediglich mit der Abwesenheit von Beschwerden gleichsetzen…

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Eine von sechs Schwangeren hat zu wenig Blut

Pregnant woman

Die neunmonatige Zeit der Schwangerschaft gilt als eine Hochrisikophase, mindestens was die Gefahr des Nährstoffmangels angeht. Daher ist es für die allermeisten Ärzte auch selbstverständlich, ein Ergänzungspräparat zu empfehlen. So ist beispielsweise erwiesen, dass zugeführte Folsäure das Risiko eines Neuralrohrdefekts beim Baby stark senkt.

Weitere spannende Vorteile zeigt eine im Juni im British Medical Journal veröffentlichte Studie, wonach sich bereits kleine Mengen an zugeführtem Eisen in doppelter Hinsicht positiv auf die Gesundheit auswirken. So wird erstens das Risiko einer Blutarmut der Mutter verringert. Denn in Europa leidet gemäss den Autoren eine von sechs Schwangeren unter der sogenannten Anämie. Zweitens sinkt das Risiko eines zu tiefen Geburtsgewichts des Säuglings.

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