Endlich verlässliche Daten zum Essverhalten

In der Schweiz haben wir eigentlich keine Ahnung, was und wie viel davon die Menschen täglich essen. Na gut, wir können es schätzen anhand der produzierten, importierten und eingekauften Mengen. Dass dies aber relativ wenig über den effektiven Verzehr aussagt, liegt auf der Hand. So wandern zum Beispiel 19% der Früchte und Gemüse zu Hause in den Abfall.

Dieses Tappen im Dunkeln soll nun ein Ende haben, denn zwischen Januar 2014 und Februar 2015 findet die erste je durchgeführte nationale Studie zu den Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten der Schweizer Bevölkerung (menuCH) statt. Ja, Sie vermuten richtig; die Schweiz gehört wieder mal zu den Letzten. Mit den Resultaten sollen unter anderem Ernährungsempfehlungen überprüft und Präventionsmassnahmen besser koordiniert werden können. Ich bin schon jetzt gespannt auf die Resultate und werde selbstverständlich an dieser Stelle darüber berichten.

Natürlich stösst die Studie auch auf Kritik, namentlich wegen den Kosten von rund zwei Millionen Franken. Kritiker monieren auch, der Staat wolle einmal mehr seine Bürger bevormunden. Diese Kritik ist nicht von der Hand zu weisen, doch letztendlich geht es darum, die Gesundheit der Gesamtbevölkerung zu verbessern. Davon werden das Gesundheitssystem und die Sozialwerke profitieren.

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