Archiv für den Monat Januar 2014

Ballast ja – aber bitte nur zum Essen

Grünes Homeoffice

Gesundheit hängt nicht nur von Essen, Bewegung oder Entspannung ab. Auch die Psyche hat grosse Auswirkungen auf unser körperliches Wohlbefinden – man nennt das Psychosomatik. Gesunder Geist, gesunder Körper. Dies durfte ich kürzlich an mir selber feststellen.

So bin ich nämlich auf einen Blogbeitrag von zenhabits gestossen, in dem es um Ballast ging. Nicht Ballast im Sinne der gesunden Ballaststoffe, über die ich sonst schreibe, sondern Zeugs, Dinge und Gerümpel. Kram halt, von dem man glaubt ihn irgendwann vielleicht doch noch gebrauchen zu können.

Unsere Mansarde war ein Paradebeispiel dafür, wo sich in nur eineinhalb Jahren vieles angestaut hat. Doch dann haben wir uns von dem Blogbeitrag inspirieren lassen. Es war ein grossartiges Gefühl! Die Reinheit des Raumes hat sich direkt und sogleich auf mein Wohlbefinden ausgewirkt. Ich habe das Entrümpeln in den folgenden Tagen auch auf meinen Email-Posteingang ausgedehnt. Und mein Desktop auf dem Laptop enthält heute noch ganze drei Ordner. Die Folge: Weniger Stress, mehr Spass und Lust am Arbeiten.

Im erwähnten Blogbeitrag „Declutter Your Life“ gibts wertvolle Tipps, um Ballast abzuwerfen. Hier eine Auswahl:

  • Auch zehn Minuten sind ein guter Anfang, nimm dir also nicht zu viel vor. Fange zum Beispiel mit einer Schublade, einem Regal oder einer Ablage an.
  • Lege alles auf einen Stapel und arbeite dich konsequent von oben nach unten durch. Nichts mehr zurücklegen.
  • Und dann natürlich die Frage: Brauche ich das Ding wirklich noch? Wenn ich es im letzten Jahr nicht gebraucht habe, dann weg damit! Im Zweifelsfalle in eine Schachtel legen, Datum aufschreiben und beim nächsten Ballast-Abwerfen nochmals evaluieren.
  • Manchmal können auch andere die Entscheidung für dich treffen – Familie, Freunde oder der Partner.
  • Nimm dir Zeit, das entrümpelte Gebiet auch wirklich zu geniessen.
  • Bleib am Ball: Es ist nicht mit einmal Entrümpeln getan. Vielleicht ist es sinnvoller, sich jede Woche eine Ecke vorzunehmen.
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Gute Freunde sind gesund

Ja, es ist wieder Zeit für die guten Vorsätze – manch einer wird sich um die Gesundheit drehen. Wer weiss, vielleicht wurde sogar der eine oder andere durch einen meiner Beiträge inspiriert? Es ist zu hoffen. Man solle sich jedoch nicht nur darauf beschränken, das Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben oder mehr Gemüse zu essen, sagt uns die Forschung.

Denn auch soziale Beziehungen (Freunde, Familie, Umfeld) haben einen Einfluss auf die Gesundheit, wie zahlreiche Studien zeigen (oder auch hier). Unter anderem mindern sie Stress und damit die Risiken für Herzkreislauf-Krankheiten. Auch scheinen Senioren mit intaktem Umfeld weniger von Demenz betroffen zu sein.

Der Zusammenhang ist auch umgekehrt stark – Menschen mit wenig sozialen Kontakten sind einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Es ist sogar gefährlicher als etwa Fettleibigkeit oder fehlende Bewegung!

Wer nun denkt, Leute mit 500+ Facebook-Freunden strotzten vor Gesundheit, irrt. Denn der Mensch ist nur zu einer begrenzten Anzahl guter Freunde fähig, wie die Dunbar-Zahl belegt.

Auf der diesjährigen Liste der guten Vorsätze sollte also auch der qualitativ hochwertige Kontakt mit positiven Menschen stehen (Nörgler zählen nicht!). Das ist doch ein leicht umsetzbarer Vorsatz.

Apropos Freunde: Extraportion Natur ist auch auf Facebook und Twitter. Besuchen Sie uns dort und diskutieren Sie mit!

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Ein Fest der Farbe auf dem Teller

Das Auge isst mit, sagt man. Ein farbenfroher Teller ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch gesund, weil die verschieden kolorierten Pflanzen auch unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe enthalten – die Vitamine des 21. Jahrhunderts.

Einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr ist es, meiner Ernährung noch mehr Farbe hinzuzufügen. Meinen neuen Wok von iCook habe ich daher gleich in Aktion gesetzt und eine „scharfe Reispfanne“ gekocht, nach einem Rezept von bodykey.

Zutaten pro Person:
30g Vollkornreis, 25g Lauchzwiebel, je 100g gelbe und rote Peperoni, 20g Zwiebel, 5ml Olivenöl, 50g hochwertiges Tatar, 50g Maiskörner, 100g frische Tomaten, Salz, Pfeffer, Chili-, Kurkuma- und Paprikapulver.

Zubereitung:

  1. Reis zubereiten
  2. Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden, Peperoni und Zwiebel würfeln.
  3. Öl erhitzen und Zwiebelwürfel sowie das Tatar ca. 3 Minuten anbraten. Würzen mit Salz, Pfeffer und Chilipulver.
  4. Lauchzwiebel und Peperoni hinzufügen und ca. 5 Minuten mitbraten.
  5. Abgetropften Reis und Mais hinzugeben, 1-2 Minuten anbraten und mit Tomaten ablöschen. Weitere 5 Minuten garen und am Schluss mit Kurkuma und Paprika abschmecken.
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