Archiv für den Monat September 2014

Pflanzenreiche Ernährung gegen Krebs

Vor ziemlich genau einem Jahr sendete der Rundfunk Berlin-Brandenburg einen hochinteressanten Beitrag über das Potential einer planzenreichen Ernährung im Kampf gegen moderne Zivilisationskrankheiten.

„Die häufigtsten Fehler, die in Deutschland gemacht werden, sind eben die, dass wir Kohlenhydrate aufnehmen in der Form, wie sie uns nicht guttun: In Form von Zucker und leicht resorbierbaren Stärken. Und dies in einer Menge bei einer körperlichen Inaktivität, die einfach zu Übergewicht und Krankheiten führt.“ erklärt Prof. Claus Leitzmann.

Der Beitrag zeigt auch, wie Forscher der Universität Montreal einfache Obst- und Gemüseextrakte zu Lösungen mit Tomorzellen hinzugefügt haben. Das Resultat ist erstaunlich, denn sämtliche Tumorzellen wurden vernichtet. Besonders erfolgreich waren Erdbeeren, Blumenkohl oder Knoblauch. Hier gehts zum Beitrag (eine Kurzversion ist hier verfügbar).

Diese Forschungsergebnisse illustrieren eindrücklich die Kraft einer gesunden, pflanzenreichen Ernährung.

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Gefährdet Facebook die Gesundheit?

Wer hat sich nicht schon über Inhalte auf den sozialen Medien aufgeregt, inbesondere auf Facebook oder in den Kommentarfeldern von online Zeitungen? Mir beispielsweise ist es am Tag vor meinen Sommerferien so ergangen. Zugegeben, es war mein Fehler, ich hätte die Kommentare ja nicht zu lesen brauchen. Da sitze ich also im Zug zum Flughafen und lese einen Schwall von ausländer- und wirtschaftsfeindlichen Kommentaren im Zusammenhang mit der unsäglichen Masseneinwanderungsinitiative, die hierzulande im Februar ja angenommen wurde. Die Kommentare waren derart plump, dass ich mich noch am Tag danach nicht beruhigen konnte.

Nun hat eine Studie meinen Verdacht bestätigt, der mir seither nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist: Inhalte auf sozialen Netzwerken (also Facebook, Twitter etc.) können negativen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Forscher haben Daten von 50’000 Menschen aus 24’000 italienischen Haushalten ausgewertet und den Zusammenhang zwischen dem Konsum sozialer Medien und dem Wohlbefinden untersucht. Keine andere Studie zu diesem Thema hatte bisher einen solch grossen Datensatz.

Es hat sich gezeigt, dass Hass-Kommentare, Diskriminierungen und sonstige Ausfälligkeiten auf Facebook und Co. das Vertrauen in Menschen herabsetzt – und damit das eigene Wohlbefinden negativ beeinflusst. Soziale Netzwerke können den echten zwischenmenschlichen Kontakt also nicht nur nicht ersetzen – sie machen ihn sogar notwendiger denn je.

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Draussen spielen gegen Kurzsichtigkeit

Ich bin Brillenträger. Zwar gibt es mittlerweile ganz modische Modelle, doch insgesamt ist es immer noch eine nervige Angelegenheit. Aus dieser persönlichen Betroffenheit heraus bin ich neulich in der NZZ am Sonntag über diese Studie gestolpert.

In Teilen Asiens sind bis zu 90% der Teenager kurzsichtig und man ist verständlicherweise auf der Suche nach Präventionsmöglichkeiten. In einer chinesischen Grundschule hat man nun Interessantes festgestellt, das frühere Studien bestätigt. Kinder, die nach der Schule noch im Freien spielten, statt sogleich Hausaufgaben zu erledigen oder sich vor den Computer zu setzen, haben nämlich in einem Zeitraum von drei Jahren 25% weniger Kurzsichtigkeit entwickelt.

So viele Mythen es über die Gründe von Kurzsichtigkeit gibt, so viele Heilmittelchen werden auch angeboten. Doch es gilt mittlerweile als erwiesen, dass Spielen im Freien eine der wenigen wirksamen Methoden ist. Die Wissenschaftler empfehlen, täglich eine Stunde draussen zu verbringen.

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