Die Gene und das Essen

„In den Genen liegt der Schlüssel zu Ihrer Gesundheit.“ Schon mal gehört? Nein, das ist kein reines Marketing-Gerede, sondern da ist was dran. Unsere Gene beeinflussen die Art und Weise, wie wir Nahrung verstoffwechseln, also Nährstoffe aufnehmen. Die Forschung dazu steckt noch ziemlich in den Kinderschuhen, doch das wird sich ändern.

Harvard hat kürzlich ein neues Center eröffnet, wo untersucht werden soll, wie der Körper den Stoffwechsel reguliert. Gemäss den Wissenschaftlern könnte dieses Forschungsfeld einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen die weltweite Epidemie von Stoffwechsel-Krankeiten wie Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen leisten.

Natürlich bieten sich hier unbegrenzte Möglichkeiten für Diät-Programme. Aber nicht nur. Denn herauszufinden, welche Nahrungsmittel wir besser oder schlechter verarbeiten – und damit das Wohlbefinden zu steigern – ist sicher nicht nur für jene interessant, die Gewicht reduzieren möchten.

Auf dem Gebiet weit fortgeschritten ist das kalifornische Unternehmen Nutrilite, das sich als führender Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln einen Namen gemacht hat. Das Programm „bodykey“ erlaubt es dem Nutzer, auf der Grundlage eines Gentests* ein individuelles Ernährungs- und Trainingsprogramm zu erstellen.
*Den Gentest gibt es leider (noch) nicht in der Schweiz.

Getaggt mit , , , , , , ,

2 Gedanken zu „Die Gene und das Essen

  1. […] diesen Erkenntnissen baute das Nutrilite Health Institute (NHI), zusammen mit anderen anerkannten Wissenschaftlern, […]

  2. Selina sagt:

    Ich finde diesen neuen Ansatz, mithilfe von Genetik einen individuellen Ernährungsplan zu erstellen sehr fortschrittlich. Jeder Mensch verarbeitet Nahrung anders. Warum sollte es sonst so große Unterschiede in Gewicht, Stoffwechselerkrankungen und Fitness geben, obwohl beide Probanden dasselbe essen? Die Ernährung hat generell großen Einfluss auf den Körper, man denke nur an das Sprichwort: „Du bist, was du isst“. Jeder Mensch verarbeitet Nahrung unterschiedlich, was dem einem gut tut kann dem anderen schaden. Gerade in einem Zeitalter, wo Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten einen immer größer werdenden Stellwert einnehmen, wäre ein individuell angepasster Ernährungsplan eine große Hilfe.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s