Archiv der Kategorie: Sekundäre Pflanzenstoffe

Makronährstoffe, Mikronährstoffe, Phytonährstoffe

Ganz viele Stoffe: Makro, Mikro, Phyto…

Da benutzt man jahrelang bestimmte Begriffe, nur um dann festzustellen, dass sie nicht alle verstehen. Zu oft bewegt man sich unter seinesgleichen und verfällt nach und nach dem Fachjargon. Das jüngste Beispiel betrifft die Begriffe Makro- und Mikronährstoffe. In Gesprächen und Vorträgen stelle ich oft fest, dass diese Unterscheidung vielen Menschen nicht klar ist.

  • „Makro“ steht für gross und bedeutet einfach gesagt, dass der Mensch viel von diesem Nährstoff benötigt. Sie liefern Energie. Darunter sind Kohlenhydrate, Fette und Proteine zu verstehen (und Alkohol). Makronährstoffe ist gemeinhin gemeint, wenn man von „Essen“ spricht. Sie sind essentiell, dass heisst, wir können nicht ohne leben.
  • „Mikro“ hingegen steht für klein und es bedeutet, dass wir nur sehr geringe Mengen brauchen. Sie liefern keine Energie, aber auch sie sind essentiell. Darunter versteht man in erster Linie Vitamine und Mineralstoffe. Spurenelemente sind ebenfalls Mineralstoffe, jedoch in noch viel geringeren Mengen.

Wie mit dem Auto und dem Benzin

Ein Auto braucht nicht nur Benzin, um funktionsfähig zu sein. Auch das Motorenöl ist für das Fahrzeug essentiell, obwohl man intuitiv erstmal nur an Benzin denkt, wenn man sich einen Motor vorstellt. Genauso ist es beim Menschen. Wir brauchen alle Nährstoffe, ausgewogen, von hoher Qualität. Während die Makronährstoffe im Überfluss konsumiert werden, fehlen immer mehr Menschen einzelne Mikronährstoffe.

Jetzt gibt es aber noch weitere, in der Forschung wesentlich jüngere Nährstoffe – die Rede ist von den Phytonährstoffen. Oder auch sekundäre Pflanzenstoffe oder Pflanzenbegleitstoffe. Sie werden auch als Vitamine des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Sie gelten nicht als essentiell, aber die immer intensivere Forschung spricht ihnen grosse gesundheitsfördernde Wirkung zu.

 

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Kräuter bringen Geschmack und Gesundheit auf den Teller

Nicht zu unterschätzen: Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kräutern

Nicht zu unterschätzen: Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kräutern

Viel wird über die Bedeutung von Gemüse, Vollkornprodukten oder zuckerarmen Getränken für die Gesundheit geschrieben. Doch häufig vergessen wir darüber die kleinen Helferlein in der Küche, nämlich Kräuter und Gewürze.

Nicht nur fügen sie Geschmack hinzu, Kräuter sind auch sehr gesund, wie mehr und mehr Studien verdeutlichen. Die Bloggerin Nutrition Diva listet Vorteile einiger gängiger Kräuter auf:

  • Petersilie hemmt die Entwicklung von Tumoren
  • Dill neutralisiert Karzinogene, also krebserregende Stoffe
  • Öle in Thymian scheinen das Gehirn vor Altersdegeneration zu schützen
  • Basilikum hilft bei der Regulation von Blutdruck
  • Pfefferminze kann Magenverstimmungen lindern
  • Oregano und Rosmarin wirken gegen Diabetes Typ 2

Kräuter enthalten oft deutlich mehr Vitamine und Mineralstoffe als Früchte und Gemüse. Und auch ihre dichte Konzentration an sekundären Pflanzenstoffen trägt zur hohen Wirkung bei. Das englischsprachige Journal Nutrition Today widmete den Kräutern 2014 eine frei zugängliche Sonderausgabe.

Doch Kräuter und Gewürze haben noch einen weiteren Vorteil: Sie sorgen dafür, dass der Salzstreuer weniger zur Anwendung kommt, was vielleicht den stärksten Gesundheitseffekt von Kräutern darstellt.

Auch bei Supplementen auf Kräuter achten

Übrigens: Wenn der normale Speiseplan mehr Kräuter enthalten sollte, ist es nur konsequent, auch bei Nahrungsergänzungsmitteln darauf zu achten. Nach wie vor ist es sehr selten, Supplemente mit einem nennenswerten Anteil an Kräutern zu finden. Dies ist wohl darin begründet, dass sie aufgrund ihrer Potenzen und Interaktionen besser erforscht werden müssen, bevor sie einem Präparat beigegeben werden können. Dies im Gegensatz zu vergleichweise einfacheren Früchte- und Gemüsepulver.

Fangen wir also gleich morgen an und veredeln unsere Salate mit einer Handvoll Kräutern.

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Nutrilite: Was nachhaltiger Anbau wirklich bedeutet

Troutlake

Nutrilite Trout Lake Farm – die grösste Bio-Kräuterfarm der USA.

Ich bin ein überzeugter Konsument von Nutrilite-Produkten – und in einigen Minuten werden Sie es auch sein! Vorausgesetzt, Sie wollen eine Nahrungsergänzung auf Pflanzenbasis anstelle einer simplen Chemiekeule. Und es ist Ihnen wichtig, wie die Pflanzen in Ihrer Nahrungsergänzung angebaut werden. Zweimal Ja? Dann lesen Sie zu Ende.

Es gibt heute wohl mehr Nahrungsergänzungspräparate, als man zählen kann. Die meisten können mit gesundem Menschenverstand aussortiert werden, andere unterscheiden sich kaum. Einige wenige machen einen guten Eindruck und kommen in die engere Wahl. Dann beginnt oftmals der Vergleich der Inhaltsstoffe bis runter zum letzten Milli- oder Mikrogramm. Aber wie viele schauen sich an, wie die Pflanzen angebaut werden? Zu wenige, finde ich. Und das ist ein grosser Fehler. Denn wichtiger als die Quantität ist die Qualität – es geht schliesslich um unsere Gesundheit.

 

Die Anbaumethoden machen den Unterschied

So bin ich also den Anbaumethoden des Branchenprimus‘ Nutrilite auf den Grund gegangen. Sie schreiben in Ihren Unterlagen von „biodynamischen Prinzipien“ und von „nachhaltigen Anbautechniken“. Doch was heisst das genau?

Zuerst einmal einige Zahlen und Fakten: Seit über 80 Jahren ist die kalifornische Firma ein Pionier der pflanzenbasierten Nahrungsergänzung. Nutrilite besitzt vier biologisch zertifizierte Farmen in verschiedenen Klimazonen mit einer Gesamtanbaufläche von 2554 Hektaren (das sind etwa 3500 Fussballfelder). Daneben lassen sie auch viele andere Farmen für sich produzieren – jedoch nicht bevor diese ebenfalls zertifiziert sind. Insgesamt verarbeitet Nutrilite 145 verschiedene Pflanzen und hält mehr als 200 Patente. Nutrilite ist damit der einzige globale Hersteller, der eigene Felder besitzt, wo nach zertifiziert biologischen Kriterien Landwirtschaft betrieben wird (Euromonitor 2013).

Marienkäfer werden in die Felder entlassen, um Schädlinge zu kontrollieren, darunter Blattläuse, Schmierläuse und Weiße Fliegen.

Marienkäfer werden in die Felder entlassen, um pflanzenfressende Schädlinge wie Blattläuse, Schmierläuse und Weiße Fliegen zu kontrollieren.

 

Aufwendige Anbauprinzipien garantieren gesunde und starke Pflanzen

In der konventionellen Landwirtschaft unter Verwendung von Herbiziden und Pestiziden gelangen Gifte in Boden und Pflanzen, das ist bekannt. Es führt aber auch dazu, dass die Pflanzen geschwächt werden, da sie selber keine Abwehrstoffe entwickeln müssen. Ganz im Gegenteil hier: Die Nutrilite-Technik führt dazu, dass die Pflanzen vor Gesundheit und Stärke nur so strotzen und die Vitamine, Mineralstoffe und vor allem die wertvollen sekundären Pflanzenstoffe in höchstmöglicher Konzentration vorhanden sind. Nachfolgend einige dieser Techniken:

  • Ständige Bewirtschaftung entzieht dem Boden Nährstoffe. Deshalb werden sogenannte Zwischenfrüchte angebaut, um das organische Material, das dem Boden entzogen wurde, wieder aufzufüllen.
  • Greifvögel wie z.B. Bussarde tragen zur Kontrolle von Vögeln und Nagern bei, welche die Ernte gefährden.
  • Bodensolarisation ist ein Verfahren, bei dem die Pflanzenbeete mit Plastikfolie abgedeckt werden. Durch die intensive Sonneneinstrahlung entsteht eine Hitze im Boden, die Unkraut und Unkrautsamen zerstört, so dass die Felder zum Anpflanzen vorbereitet werden.
  • Weidevieh zwischen den Anpflanzungen reduziert Unkräuter und reichert die Erde mit biologischen Nährstoffen an.
  • Der Boden wird mit Nährstoffen angereichert, indem z.B. Klee und Wicke angebaut und später mit untergepflügt werden. Das verleiht dem Boden eine bessere Struktur.
  • Erdwürmer sind wichtig für einen gesunden Boden. Sie reichern durch das Verdauen, Zersetzen und Ablagern von Pflanzenmaterial den Boden mit Nährstoffen an.

Nehmen Sie sich drei Minuten Zeit und erfahren Sie, welche zentrale Bedeutung dem Erdboden zukommt und wie er gehegt und gepflegt wird. Trout Lake Farm ist die grösste biologische Kräuterfarm der USA:

 

Fairer Umgang mit den Menschen gehört dazu

Folgendes Video über die Farm in Mexiko zeigt eindrücklich, wie diese Art der Landwirtschaft optimal in die Umwelt und Gesellschaft integriert ist. Nutrilite schätzt die Arbeiter und behandelt sie fair. Das Unternehmen legt Wert auf eine adäquate medizinische Versorgung, Schulbildung für die Kinder vor Ort und den Schutz der einheimischen Kultur.
Aber sehen Sie selbst:

 

Seit Jahren die Nummer 1 der Welt

Zweifellos sind diese strikten und in diesem Ausmass einmaligen Anbaumethoden auch ein Grund für den Erfolg des Unternehmens: Nutrilite ist seit Jahren die weltweit meistverkaufte Marke im Bereich Vitamin- und Nahrungsergänzungsmittel (unabhängig bestätigt durch Euromonitor 2013).

 

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Pflanzenreiche Ernährung gegen Krebs

Vor ziemlich genau einem Jahr sendete der Rundfunk Berlin-Brandenburg einen hochinteressanten Beitrag über das Potential einer planzenreichen Ernährung im Kampf gegen moderne Zivilisationskrankheiten.

„Die häufigtsten Fehler, die in Deutschland gemacht werden, sind eben die, dass wir Kohlenhydrate aufnehmen in der Form, wie sie uns nicht guttun: In Form von Zucker und leicht resorbierbaren Stärken. Und dies in einer Menge bei einer körperlichen Inaktivität, die einfach zu Übergewicht und Krankheiten führt.“ erklärt Prof. Claus Leitzmann.

Der Beitrag zeigt auch, wie Forscher der Universität Montreal einfache Obst- und Gemüseextrakte zu Lösungen mit Tomorzellen hinzugefügt haben. Das Resultat ist erstaunlich, denn sämtliche Tumorzellen wurden vernichtet. Besonders erfolgreich waren Erdbeeren, Blumenkohl oder Knoblauch. Hier gehts zum Beitrag (eine Kurzversion ist hier verfügbar).

Diese Forschungsergebnisse illustrieren eindrücklich die Kraft einer gesunden, pflanzenreichen Ernährung.

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Mit Tomaten gegen Prostatakrebs

Tomaten eignen sich hervorragend, um lästige Probleme loszuwerden, wie etwa langweilige Politiker oder untalentierte Sänger. Nun sieht es so aus, als liessen sie sich auch gegen Prostatakrebs einsetzen. Männer, aufgepasst!

Gleich zwei neue Studien lassen nämlich vermuten, dass ein hoher Konsum des sekundären Pflanzenstoffs Lycopin zu einen tieferen Risiko führt, an Prostatakrebs zu erkranken. Lycopin ist der für die Tomate charakteristische rote Farbstoff, und neutralisiert als Antioxidant freie Radikale. Es gehört zur Gruppe der Carotinoide.

Lycopin und die vielen tausend weiteren sekundären Pflanzenstoffe sind mit ein Grund, warum einem Gesundheitsexperten rund um den Globus den Verzehr von möglichst vielen (mindestens jedoch fünf) Portionen Obst und Gemüse ans Herz legen. Übrigens entfaltet sich das Lycopin in den Tomaten beim Kochen besser, im Gegensatz zu den hitzeempfindlichen Vitaminen.

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Ein Fest der Farbe auf dem Teller

Das Auge isst mit, sagt man. Ein farbenfroher Teller ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch gesund, weil die verschieden kolorierten Pflanzen auch unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe enthalten – die Vitamine des 21. Jahrhunderts.

Einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr ist es, meiner Ernährung noch mehr Farbe hinzuzufügen. Meinen neuen Wok von iCook habe ich daher gleich in Aktion gesetzt und eine „scharfe Reispfanne“ gekocht, nach einem Rezept von bodykey.

Zutaten pro Person:
30g Vollkornreis, 25g Lauchzwiebel, je 100g gelbe und rote Peperoni, 20g Zwiebel, 5ml Olivenöl, 50g hochwertiges Tatar, 50g Maiskörner, 100g frische Tomaten, Salz, Pfeffer, Chili-, Kurkuma- und Paprikapulver.

Zubereitung:

  1. Reis zubereiten
  2. Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden, Peperoni und Zwiebel würfeln.
  3. Öl erhitzen und Zwiebelwürfel sowie das Tatar ca. 3 Minuten anbraten. Würzen mit Salz, Pfeffer und Chilipulver.
  4. Lauchzwiebel und Peperoni hinzufügen und ca. 5 Minuten mitbraten.
  5. Abgetropften Reis und Mais hinzugeben, 1-2 Minuten anbraten und mit Tomaten ablöschen. Weitere 5 Minuten garen und am Schluss mit Kurkuma und Paprika abschmecken.
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Ganze Früchte besser als Säfte

Wieder eine Studie, welche die positiven Wirkungen des Früchtekonsums unterstreicht. So hat eine letzte Woche im British Medical Journal publizierte Untersuchung nachgewiesen, dass der Konsum bestimmter Früchte das Diabetes-2-Risiko teilweise erheblich senken kann. Besonders Heidelbeeren: Drei Portionen pro Woche mindern das Risiko um ganze 26 Prozent. Aber auch Trauben und Äpfel wirken in dieser Hinsicht besonders gesundheitsfördernd.

Die Forscher vermuten, dass die in diesen Früchten enthaltenen Anthocyane für die Wirkung verantwortlich sein könnten. Das sind sekundären Pflanzenstoffe, sogenannte Vitamine des 21. Jahrhunderts, und gehören zu den Flavonoiden. In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass diese Substanzen den Blutzuckerspiegel senken. Zudem erinnern wir uns an die Studie vom Mai, welche besagt, dass Beeren auch das Risiko von Herzinfarkten senken.

Keinen schützenden Effekt hatte hingegen das regelmässige Trinken von Fruchtsäften. Warum das so ist, wird in einem Artikel der BBC von einem Harvard-Forscher erklärt. Im Herstellungsprozess der Säfte werden sämtliche nicht-flüssigen Pflanzenbestandteile entfernt, so dass am Schluss ein Getränk mit hohem Fruchtzuckergehalt übrigbleibt. Dies erhöht den Blutzuckerspiegel und das Insulinlevel. Selbstverständlich sind verdünnte Fruchtsäfte aber immer noch eine hervorragende Ergänzung zu reinem Wasser.

Zusammenfassend können wir also ein weiteres Mal die gesundheitsfördernde Wirkung von Beeren unterstreichen. Wichtig ist jedoch, dass die Früchte möglichst naturbelassen sind – das gilt sowohl für Säfte als auch für Nahrungsergänzungen.

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Die vertrauenswürdigsten Vitaminmarken

Die meisten Konsumentenumfragen arbeiten mit geschlossenen Fragen. „Gefällt Ihnen der neue BMW?“ etwa oder „Kreuzen Sie an, welche Waschmittelmarke Sie bevorzugen: A, B oder C“. Nicht so Reader’s Digest, das grosse und traditionsreiche US-Magazin. Bei Nicht-Abonnenten ist das Magazin wohl am meisten für die jährliche Kür der vertrauenswürdigsten Marken „Trusted Brands“ bekannt.

Diese Umfrage wird jährlich in 12 Ländern durchgeführt und zeichnet sich eben dadurch aus, dass die Fragen offen gestellt werden. Die Leser werden zu 33 Produktsparten befragt, welche Marken ihnen in den Sinn kommen und welche davon die vertrauenswürdigsten seien. Das Magazin gibt dabei keine Marken vor.

Hier die Rangliste 2013 bei den Vitaminprodukten:

  1. Abtei
  2. Centrum
  3. Amway Nutrilite
  4. Doppelherz
  5. Ratiopharm

Spannend zu sehen, dass es auch eine Marke ohne Werbung und nur durch Weiterempfehlungen in die Top Fünf geschafft hat, nämlich Nutrilite. Nutrilite ist auch die einzige Marke, welche die Inhaltsstoffe nach biologischen Standards auf eigenen Feldern herstellt. Ich persönlich vertraue auf diese Produkte, weil sie nicht nur Vitamine und Mineralstoffe liefern, sondern auch wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe – die Vitamine des 21. Jahrhunderts!

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Beeren gegen Herzinfarkte

verschiedene Beerenfrüchte

Bereits früher habe ich Beiträge über den Nutzen von sekundären Pflanzenstoffen in unserer Nahrung geschrieben (s. etwa hier). Man kann sicher behaupten, dass sie mindestens gleich wichtig für unser Wohlbefinden sind wie die bekannten Mikronährstoffe. Eine weitere Studie bestätigt nun ihren enormen Einfluss auf unsere Gesundheit. Zur Erinnerung, sekundäre Pflanzenstoffe sind jene Pflanzenbestandteile, welche für den Menschen nicht essentiell sind wie die Vitamine oder Mineralstoffe. Trotzdem werden diesen Stoffen, von denen es Zehntausende gibt, gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben.

So auch den Flavanoiden, von denen die erwähnte Studie handelt. Die Forscher der Harvard University haben über 90’000 Frauen im jungen und mittleren Alter während 18 Jahren beobachtet und herausgefunden, dass der regelmässige Konsum von Beeren das Herzinfarktrisiko stark senkt. Bereits drei Portionen pro Wochen führt zu einem um 30% tieferen Risiko. Dies liegt an der hohen Konzentration von Flavanoiden in Heidelbeeren oder auch in Erdbeeren.

Ein Weg, sicher zu genug sekundären Pflanzenstoffen zu kommen, ist eine Ergänzung der Ernährung. Hierzu kann ich besonders das einzigartige Produkt Konzentriertes Obst und Gemüse von Nutrilite empfehlen, welches die gleiche Menge an Lycopin, Hesperidin und Ellagsäure liefert, die auch in 5 Portionen verschiedener Obst- und Gemüsesorten enthalten ist.

Konz O&G

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Prof. Walter: „Weltweit einzigartig“

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Das erste Mal gehört habe ich Prof. em. Dr. Paul Walter 2008 an einer Weiterbildungsveranstaltung und seine Aussagen haben mich fasziniert. Ich war schon damals sehr interessiert an Nahrungsergänzung, unter anderem aufgrund persönlicher Erfahrung als Wettkampfruderer. Also habe ich meine Ohren gespitzt und dieser Koryphäe der Vitaminforschung aufmerksam zugehört.

Der Professor für Biochemie kann eine eindrückliche Liste von Stationen seiner wissenschaftlichen Karriere ausweisen: Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE, Direktor des Schweizerischen Vitamininstituts, Chefredaktor des renommierten International Journal of Vitamin and Nutrition Research, Präsident der Schweizerischen Akademie für Naturwissenschaften, Präsident der Internationalen Stiftung zur Förderung von Ernährungsforschung und Ernährungsaufklärung usw. Er weiss also, wovon er spricht.

Damals war er gerade von einer Reise zum Hauptsitz von NUTRILITE(TM) in Kalifornien zurückgekehrt, wo er sich eingehend mit der Herstellung, den Anbaumethoden und der Produktpalette des Nahrungsergänzungspioniers auseinander gesetzt hatte. Somit konnte er mit Überzeugung die folgenden Aussagen treffen (mit freundlicher Genehmigung von Prof. Walter, März 2013):

  • „Der Grossteil der NUTRILITE Produkte wird aus Konzentraten von ganzen Pflanzen hergestellt. Sie enthalten neben den Vitaminen und Mineralstoffen auch ein breites Spektrum an sekundären Pflanzenstoffen. Die ökologischen Agrarbetriebe mit beinahe 2600 Hektaren Land befinden sich in Kalifornien, Washington (Staat), Mexiko und Brasilien. Die Pflanzen werden in Harmonie mit der Natur und unter Verwendung nachhaltiger, chemikalienfreier Methoden angebaut und geerntet. Mit modernsten Verarbeitungstechniken werden die NUTRILITE-Pflanzen innerhalb von Stunden nach ihrer Ernte unter Verwendung spezieller Methoden und neuester Ausrüstung getrocknet und verarbeitet. Dadurch bleiben die wertvollen natürlichen Eigenschaften der sekundären Pflanzenstoffe erhalten. Die über Jahrzehnte entwickelten Methoden erlaubt es der Firma unter der Führung von Sam Rehnborg, dem Sohn des Gründers Carl Rehnborg, weiterhin qualitativ hochwertige und innovative Nahrungsergänzungsmittel zu produzieren.“
  • „Das Produkt Double X ist weltweit einzigartig, da es nicht nur die Tagesportionen der Vitamine und Mineralsalze, sondern gleichzeitig eine ganze Reihe von Pflanzenextrakten mit wertvollen sekundären biologisch aktiven Substanzen enthält. Namentlich erwähnt sind Zitrusextrakte, Grünkohlpulver, Apfelextrakt, Spargel- und Blaubeerpulver, Weintraube-Extrakt, Pflaume, Rosmarin, Oregano und Moosbeere, Petersilienpulver, Salbei, Basilikum, Soja, Tagetesextrakt und Tomatenextrakt. Mit dieser Zusammensetzung ist Double X ein ausgezeichnetes Nahrungsergänzungsmittel.“
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Snacks im Büro

Snacks im Office

Ich kann nicht arbeiten, ohne mich regelmässig mit Energie zu versorgen. Man könnte das auch „naschen“ nennen. Über die Jahre habe ich erfolglos versucht, es mir abzugewöhnen. Nun habe ich akzeptiert, dass mein Gehirn halt einen gewissen Kalorienverbrauch hat. Das menschliche Gehirn verbraucht ja 20 bis 30 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs. Es kommt jedoch sehr darauf an, was man isst, und in dieser Hinsicht musste ich mich umgewöhnen. Weg von der Schokolade, hin zu gesunden Nahrungsmitteln, die aber trotzdem gut schmecken.

Auf dem Bild sehen Sie meine bevorzugten Energie- und Nährstofflieferanten. Grundsätzlich immer genug Wasser, ich trinke rund 1.5 L pro Tag. Das geht aber nur auf eine Art und Weise, nämlich indem ich eine grosse Flasche morgens hinstelle und abends leer entsorge. Die Flaschen recycle ich natürlich, damit ich nicht unnötig zum Plastikmüll beitrage.

Früchte und Fruchtsäfte stehen auch ganz oben auf der Hitliste. Ich mag die Säfte der Marke Innocent (erhältlich z.B. im Coop), weil dort keine Zusatzstoffe reinkommen und sie mit interessanten Mischungen locken. Ich schaue immer darauf, mindestens eine Sorte Beeren zu konsumieren. Sie enthalten unglaubliche Mengen sekundäre Pflanzenstoffe und fehlen ansonsten weitgehend auf unserem Teller (zumindest im Winter).

Nüsse liefern hochwertiges Protein (für einmal nicht tierisches), B- und andere Vitamine, Mineralstoffe und gute Fette. Und schliesslich dürfen auch getrocknete Feigen nicht fehlen, die ich besonders wegen ihrer basischen Wirkung schätze – es gibt nur wenige Nahrungsmittel, die den Säure-Basen-Haushalt effektiver in die richtige Richtung rücken als Feigen.

 

 

Die Vitamine des 21. Jahrhunderts

Dass man heute in Gesprächen und in der Literatur zum Thema Ernährung und Gesundheit nicht mehr um die Schlagworte „Vitamine“, „Mineralstoffe“ oder „Spurenelemente“ herum kommt, ist sehr zu begrüssen. Es ist wichtig zu betonen, dass eine gesunde Ernährung nicht nur aus der optimalen Zusammensetzung der Makronährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette besteht, sondern eben auch aus der optimalen Zufuhr der essentiellen Mikronährstoffe.

Das greift jedoch zu kurz. Denn ein Apfel besteht ja nicht nur aus Makronährstoffen, Wasser und etwas Vitaminen und Mineralstoffen. Nein, er enthält noch Hunderte andere aktive Stoffe, die sekundären Pflanzenstoffe. Lange dachte man, diese für die Pflanze nützlichen Stoffe seien von keinem Nutzen für den Menschen, ja teilweise sogar gesundheitsschädigend. Heute weiss man es besser. Sekundäre Pflanzenstoffe bedeuten für den Menschen nämlich unter anderem:

  • Hemmung der Krebsentstehung
  • Stärkung des Immunsystems
  • Hemmung von Entzündungen
  • Senkung des Blutdrucks
  • Regulation des Blutzuckerspiegels
  • Prävention von Herzinfarkten
  • Senkung des schlechten Cholesterins
  • Förderung der Verdauung

Ist irgendwie ja auch logisch, das sich unser Körper diese Stoffe im Lauf der Jahrtausende zunutze gemacht hat. Höchste Zeit also, das Augenmerk nicht nur auch Vitamine zu legen, sondern auch auf diese „neue“ Nährstoffgruppe, welche ungeahnte Möglichkeiten eröffnet, so etwa in der Prävention. Man spricht nun vom Jahrhundert der sekundären Pflanzenstoffe, während das letzte Jahrhundert klar den Vitaminen gehörte.

Natürlich ist auch bei der Wahl von Nahrungsergänzung darauf zu achten, unbedingt ein natürliches Produkt zu berücksichtigen. Denn diese enthalten ganze Pflanzen und entsprechend auch die sekundären Pflanzenstoffe. Im Video oben die „Color Yourself Healthy“ Kampagne des Marktführers Nutrilite.

1+1+1 = 23

Double X

1934 wurde das weltweit erste Nahrungsergänzungsmittelpräparat vorgestellt – vom kalifornischen Kleinunternehmen, das später NUTRILITE heissen sollte. Den Namen erhielt es, weil es damals 20 Dollar kostete, also eben XX, was in römischen Ziffern 20 bedeutet.

Auch nach fast 80 Jahren ist Double X immer noch ein hochentwickeltes und bestens erforschtes Spitzenprodukt und hat NUTRILITE mit über vier Milliarden Dollar Umsatz zum klaren Weltmarktführer gemacht.

In den drei Presslingen von Double X stecken 23 Pflanzen: Granatapfel, Cranbeere, Basilikum, Salbei, Brokkoli, Kohl, Pflaume, Rosmarin, Acerolakirsche, Grapefruit, Luzerne, Mandarine, Trauben, Oregano, Spargel, Blaubeeren, Apfel, Brunnenkresse, Petersilie, Tagetes erecta (Sammetblume), Zitrone, Tomate und Meerrettich.

Weil es Konzentrate aus ganzen Pflanzen enthält, bietet Double X eben nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch die äusserst wichtigen sekundären Pflanzenstoffe, wie etwa zahlreiche Antioxidantien!

Damit ist es hervorragend geeignet, die tägliche Aufnahme von lebenswichtigen Mikronährstoffen zu erhöhen. Dass das nötig ist, wird ja wohl niemand ernsthaft anzweifeln wollen. Nicht nachdem wir die Resultate des 6. Schweizerischen Ernährungsberichts gesehen haben (s. unten).

Eine klinische Studie hat gezeigt, dass die regelmässige Einnahme von Double X Schäden in unserer DNA nicht nur verhindern, sondern sogar reparieren kann.

Der Preis für eine Tagesration beträgt etwa soviel wie für einen Kaffee. Das ist sicherlich teuer im Vergleich zu billigen Synthetikprodukten, aber es ist doch eigentlich ein kleiner Preis für derart hochwertige Prävention. Um es mit dem Slogan eines Kosmetikriesen zu sagen: „Weil ich es mir wert bin!“.

(Sie erhalten dieses Produkt bei Ihrem Nutrilite-Berater oder bei mir, falls Sie noch keinen Berater haben.)

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Die 10-Minuten-Gemüse-Lösung

Heute hatte ich Lust auf Gemüse – farbiges, gesundes, frisches, variiertes Gemüse. Versucht da wohl mein Körper, mir nach den intensiven Feier- und (Fr)Esstagen etwas mitzuteilen…? Aber was tun, wenn ich in 10 Minuten drei Sorten Gemüse zubereiten möchte, die zudem ihren Eigengeschmack bewahren sollen? Die Antwort ist einfach: Dünsten mit wenig Wasser!

Pfanne vorher

Vor dem Dünsten: Ich verwende mein Lieblingsküchengerät, nämlich das Garsystem von iCook. Frisches Gemüse einfach in die Pfanne geben, ein paar Tropfen Wasser dazu und bei mittlerer Hitze kurz dünsten. Das sieht dann so aus:

Pfanne nachher

Nach dem Dünsten: Das Gemüse behält Farbe, Struktur, Geschmack und den grössten Teil der wertvollen Mikronährstoffe – eben weil wir es nicht zu Tode kochen. Für den Broccoli wissen wir ja, dass diese Zubereitungsart den Gehalt sekundärer Pflanzenstoffe sogar noch erhöht (s. mein Post vom 19.12.2012).

Guten Appetit!

Gekochter Broccoli nützt (fast) nix

Broccoli ist eindeutig mein Lieblingsgemüse. Nicht nur sieht er gesund aus, sondern schmeckt mir auch vorzüglich. Aber das Wichtigste: Er ist extrem gesund. Die Funktionen reichen von Krebsprävention und -bekämpfung über Alzheimerbehandlung bis hin zur Hemmung von Arthritis. Verantwortlich dafür sind die zahlreichen sekundären Pflanzenstoffe wie etwa Sulforaphan. Nun, wer sich einigermassen mit gesunder Ernährung befasst, weiss um die Wirkung von Broccoli.

Brokkoli Gemüse Gesund Bionahrung

Viele wissen jedoch nicht, dass die konventionelle Zubereitung (also Kochen) bis zu 90% der besten Inhaltsstoffe zerstört, wie eine Studie zeigt. Wer hingegen den Broccoli nur leicht dämpft oder gart, erhält nicht nur diese Stoffe, sondern vermehrt sie auch noch! Und noch einen Vorteil hat das Garen: Auch die Geschmacksstoffe bleiben erhalten und wir brauchen weniger Salz.

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