Archiv der Kategorie: Studien

Harte Fakten zu Früchten und Gemüse

Täglich sollten wir möglichst viele Farben aus dem Spektrum von Früchten und Gemüse konsumieren

Gesundheitsbewusste Leserinnen und Leser wissen, dass der Konsum von 5 Portionen Früchte und Gemüse einen zentralen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung darstellt. Zur Sicherheit hier nochmals: Sie sollten jeden Tag mindestens fünf Portionen à 120g konsumieren, idealerweise sind drei davon Gemüse. Sie sollten farblich variiert essen und auch der Zubereitung Beachtung schenken. Es nützt schliesslich wenig, wenn Sie hochwertigen Lebensmitteln im Wasserbad die Nährstoffe austreiben.

Kurz: Wir wissen, F&G sind gesund und wir sollten mehr davon essen. Aber welchen Krankheiten lässt sich entgegenwirken? Wie ist der Stand der Forschung? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat 2012 eine grosse Metaanalyse durchgeführt, also viele Studien kritisch unter die Lupe genommen und die Ergebnisse zusammengetragen. Hier der Stand der Wissenschaft (geordnet nach abnehmender Evidenz):

  • Bluthochdruck: Ein vermehrter Konsum von F&G ist klar mit einem geringeren Risiko verbunden.
  • Koronare Herzkrankheit: Ein vermehrter Konsum von F&G ist klar mit einem geringeren Risiko verbunden.
  • Schlaganfall: Ein vermehrter Konsum von F&G ist klar mit einem geringeren Risiko verbunden.
  • Krebskrankheiten: Ein vermehrter Konsum von F&G ist wahrscheinlich mit einem geringeren Risiko verbunden.
  • Demenz: Ein vermehrter Konsum von F&G ist möglicherweise mit einem geringeren Risiko verbunden.
  • Zunahme des Körpergewichts: Ein vermehrter Konsum von F&G ist möglicherweise mit einem geringeren Risiko verbunden.
  • Gewisse Augenkrankheiten: Ein vermehrter Konsum von F&G ist möglicherweise mit einem geringeren Risiko verbunden.
  • Osteoporose: Ein vermehrter Konsum von F&G ist möglicherweise mit einem geringeren Risiko verbunden.
  • Lungenkrankheiten Asthma und COPD: Ein vermehrter Konsum von F&G ist möglicherweise mit einem geringeren Risiko verbunden.
  • Rheumatoide Arthritis: Ein vermehrter Konsum von F&G ist möglicherweise mit einem geringeren Risiko verbunden.
  • Diabetes mellitus Typ 2: Ein vermehrter Konsum von F&G ist wahrscheinlich nicht mit einem geringeren Risiko verbunden.

Für entzündliche Darmkrankheiten, Glaukom und diabetische Retinopathie war die Evidenz für einen Zusammenhang unzureichend. Die DGE schliesst ihre Analyse mit der Aussage:

Die umfassende Bewertung der Rolle von Gemüse und Obst zeigt, dass der Konsum von Gemüse und Obst die Gesunderhaltung fördert und damit die Forderung nach einer Erhöhung des Gemüse- und Obstverzehrs aus wissenschaftlicher Sicht berechtigt und eine ernährungs- sowie gesundheitspolitische Förderung des Gemüse- und Obstverzehrs wünschenswert ist.

Übrigens: ExtraPortion Natur kann auf Facebook geliked und auf Twitter gefolgt werden.

 

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Der Stuhl ist der Feind

Ich mach jetzt mal eine kleine Wette: Sie sitzen grade, stimmt’s? Zwar würde es mich freuen, wenn mein Blog auch draussen auf der Baustelle gelesen würde, aber die Chancen dafür sind eher klein. Nein, wir sind doch alle Schreibtischtäter. Durchschnittlich verbringen wir an Werktagen über sieben Stunden (450 Minuten) sitzend, wie eine grosse Studie aus Deutschland ergeben hat.

Dazu muss man sagen, dass es sich dabei um Selbsteinschätzungen handelt, das heisst, der Wert wird wohl noch höher sein. Trotzdem, bleiben wir mal bei den gut sieben Stunden: Das macht gemäss meiner spontanen Überschlagsrechnung 82’500 Stunden Sitzen in Arbeitsleben eines Bürolisten (50 Jahre Arbeit, 220 Arbeitstage pro Jahr). Dem stehen 5’500 Stunden Bewegung gegenüber, FALLS Sie sich jeden Tag 30 Minuten bewegen. Nicht eingerechnet sind dabei Abende vor dem Fernseher und inaktive Wochenenden.

 

Ab und zu ins Fitness reicht nicht aus

Wir sitzen also zu viel. Viel zu viel. Dieses Sitzen ist insofern problematisch, da es in hohem Masse gesundheitsschädigende Wirkungen hat. Forscher haben 2012 herausgefunden, dass Diabetes und Herzkreislauf-Krankheiten die Folge sind. Vielsitzer sterben früher.

Aber es kommt noch dicker: Selbst regelmässige Bewegung macht die negativen Auswirkungen des Sitzens nicht wett, wie diese Studie zeigt! Es reicht also nicht, wenn wir uns nach sieben Stunden im Büro noch fürs Joggen oder Fitness motivieren. Zustätzlich sollten wir nach Möglichkeiten Ausschau halten, die Zeit im Sitzen zu verringern. Hier einige Tipps:

  • Kaufen Sie sich ein Stehpult. Notfalls tut es auch ein Aufsatz.
  • Halten Sie Stehungen, keine Sitzungen (Extrabonus: Stehungen sind schneller vorüber!)
  • Gehen Sie über Mittag spazieren
  • Klar: Wo immer möglich Treppe statt Lift oder Rolltreppe.
  • Auf dem Weg zur Arbeit eine Haltestelle früher raus oder das Auto weiter weg parkieren.
  • Drucken Sie sich mal was aus und lesen Sie es im Stehen, statt sitzend am Computer.

Disclaimer: Dieser Beitrag wurde von A bis Z im Stehen geschrieben.

 

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Draussen spielen gegen Kurzsichtigkeit

Ich bin Brillenträger. Zwar gibt es mittlerweile ganz modische Modelle, doch insgesamt ist es immer noch eine nervige Angelegenheit. Aus dieser persönlichen Betroffenheit heraus bin ich neulich in der NZZ am Sonntag über diese Studie gestolpert.

In Teilen Asiens sind bis zu 90% der Teenager kurzsichtig und man ist verständlicherweise auf der Suche nach Präventionsmöglichkeiten. In einer chinesischen Grundschule hat man nun Interessantes festgestellt, das frühere Studien bestätigt. Kinder, die nach der Schule noch im Freien spielten, statt sogleich Hausaufgaben zu erledigen oder sich vor den Computer zu setzen, haben nämlich in einem Zeitraum von drei Jahren 25% weniger Kurzsichtigkeit entwickelt.

So viele Mythen es über die Gründe von Kurzsichtigkeit gibt, so viele Heilmittelchen werden auch angeboten. Doch es gilt mittlerweile als erwiesen, dass Spielen im Freien eine der wenigen wirksamen Methoden ist. Die Wissenschaftler empfehlen, täglich eine Stunde draussen zu verbringen.

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Harvard: Folsäure gegen Darmkrebs

Darmkrebs ist leider einer der häufigsten und tödlichsten Krebsarten in der westlichen Welt. Die Häufigkeit dieser Erkrankung nimmt stetig zu, vor allem wegen unserer Ernährungsgewohnheiten. Doch in den USA gibt es plötzlich weniger Darmkrebs-Fälle. Wie das?

Die Forscher der Harvard Universität wollten das auch wissen und sind zum Schluss gekommen: Der Folsäure-Ergänzung gilt der Dank. Seit 1998 müssen in den USA viele Grundnahrungsmittel mit Folsäure angereichert werden, hauptsächlich um das Risiko eines offenen Rückens bei Neugeborenen zu senken. Dieses Hauptziel wurde schon sehr bald nach der Einführung dieses Gesetzes erreicht.

Die Wissenschafter gehen davon aus, dass die Folsäure-Ergänzung auch massgeblich für die Senkung der Darmkrebsfälle verantwortlich ist.

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Mit Tomaten gegen Prostatakrebs

Tomaten eignen sich hervorragend, um lästige Probleme loszuwerden, wie etwa langweilige Politiker oder untalentierte Sänger. Nun sieht es so aus, als liessen sie sich auch gegen Prostatakrebs einsetzen. Männer, aufgepasst!

Gleich zwei neue Studien lassen nämlich vermuten, dass ein hoher Konsum des sekundären Pflanzenstoffs Lycopin zu einen tieferen Risiko führt, an Prostatakrebs zu erkranken. Lycopin ist der für die Tomate charakteristische rote Farbstoff, und neutralisiert als Antioxidant freie Radikale. Es gehört zur Gruppe der Carotinoide.

Lycopin und die vielen tausend weiteren sekundären Pflanzenstoffe sind mit ein Grund, warum einem Gesundheitsexperten rund um den Globus den Verzehr von möglichst vielen (mindestens jedoch fünf) Portionen Obst und Gemüse ans Herz legen. Übrigens entfaltet sich das Lycopin in den Tomaten beim Kochen besser, im Gegensatz zu den hitzeempfindlichen Vitaminen.

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Nutrilite: Ein Gigant wird 80

Herzliche Gratulation zum Geburtstag! Der weltweit grösste Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln feiert dieses Jahr sein achtzigjähriges Bestehen. In einer wahrhaft aussergewöhnlichen Geschichte hat sich das kalifornische Unternehmen mit mehr als $5 Milliarden Umsatz zum weltweiten Martkführer (unabhängig bestätigt) entwickelt. Neben der Grösse und Erfahrung hebt sich das Unternehmen in mindestens drei Punkten von sämtlichen Mitbewerbern ab:

  • Herstellung: Sie sind nach wie vor die einzigen, welche eigene Felder besitzen, auf denen die Rohstoffe konktrolliert biologisch angebaut werden (unabhängig bestätigt, Zertifikate z.B. hier). Tatsächlich ist es eine Herausforderung, Mitbewerber zu finden, welche überhaupt Rohstoffe aus biologischem Anbau verwenden. Die Pflanzen werden innerhlab von 2-4 Stunden nach der Ernte verarbeitet.
  • Forschung: Nutrilite verfügt über den grössten Wissenschaftsstab (rund 150 Personen) in der Branche und hat über 200 Patente erteilt erhalten (einige davon hier). Das ist mehr als alle anderen Mitbewerber. Zudem haben sie 60 klinische Studien durchgeführt. Zum Vergleich: Herbalife, ein Unternehmen ähnlicher Grosse und Struktur, hat bloss deren vier.
  • Vertrieb: Die Zufriedenheitsgarantie ist ebenfalls unerreicht: Kundinnen und Kunden von Nutrilite-Produkten profitieren von einer unbefristeten, unbeschränkten Zufriedenheitsgarantie. Dies umfasst sogar bereits geöffnete Produkte. Das ist sicherlich mit ein Grund, warum derart viele Kunden dieser Marke vertrauen.

Weitere Vorteile von Nutrilte hier.

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Endlich verlässliche Daten zum Essverhalten

In der Schweiz haben wir eigentlich keine Ahnung, was und wie viel davon die Menschen täglich essen. Na gut, wir können es schätzen anhand der produzierten, importierten und eingekauften Mengen. Dass dies aber relativ wenig über den effektiven Verzehr aussagt, liegt auf der Hand. So wandern zum Beispiel 19% der Früchte und Gemüse zu Hause in den Abfall.

Dieses Tappen im Dunkeln soll nun ein Ende haben, denn zwischen Januar 2014 und Februar 2015 findet die erste je durchgeführte nationale Studie zu den Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten der Schweizer Bevölkerung (menuCH) statt. Ja, Sie vermuten richtig; die Schweiz gehört wieder mal zu den Letzten. Mit den Resultaten sollen unter anderem Ernährungsempfehlungen überprüft und Präventionsmassnahmen besser koordiniert werden können. Ich bin schon jetzt gespannt auf die Resultate und werde selbstverständlich an dieser Stelle darüber berichten.

Natürlich stösst die Studie auch auf Kritik, namentlich wegen den Kosten von rund zwei Millionen Franken. Kritiker monieren auch, der Staat wolle einmal mehr seine Bürger bevormunden. Diese Kritik ist nicht von der Hand zu weisen, doch letztendlich geht es darum, die Gesundheit der Gesamtbevölkerung zu verbessern. Davon werden das Gesundheitssystem und die Sozialwerke profitieren.

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Das Ende des Salzstreuers?

Salzstreuer

Vielleicht geht es Ihnen auch so: Fassungslos muss ich zuschauen, wie Gäste im Restaurant automatisch zum Salzstreuer greifen, kaum hat der Kellner ihnen den Rücken zugedreht. Ohne zu kosten wird das Gericht mit einer tollen Ladung Natriumchlorid zugedeckt. Den Speisen, ihrem Eigengeschmack und auch den Künsten des Kochs wird keine Chance gegeben.

Mittlerweile haben viele Chefköche aus den USA reagiert und stellen den Salzstreuer gar nicht mehr auf den Tisch. Die Debatte darüber verläuft hitzig. Ob sich dieser Trend auch hierzulande etablieren kann? Wohl kaum, obwohl eine Reduktion des Salzkonsums manch einem gut täte. Denn eine Studie im Auftrag des BAG hat 2010/2011 untersucht, wieviel Salz in der Schweiz konsumiert wird. Und die Resultate sind deutlich: Die internationale Empfehlung, maximal 5 Gramm Salz pro 24-Stunden zu sich zu nehmen, erfüllen in dieser Studie gerade mal 22 Prozent der Frauen und 6 Prozent der Männer. Die American Heart Association empfiehlt sogar einen Natriumverbrauch von nicht mehr als 1500 Milligramm täglich.

Die Probleme eines übermässigen Salzkonsums sind hinlänglich bekannt. Pro Jahr sterben daran 2.3 Millionen Menschen und rund 15 Prozent aller Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind darauf zurückzuführen (Link). Besonders Männer sind betroffen. Der Salzstreuer auf dem Tisch ist aber nur die Spitze des Einberges, damit lässt sich nicht viel ausrichten. Schon bessere Resultate könnte man mit einer salzarmen Zubereitung erreichen. Hier bietet sich besonders die Verwendung eines Multigarsystems an, worauf ich an dieser Stelle schon mehrmals hingewiesen habe (Link).

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Gefahr liegt in der Luft

Bei meinen Vorträgen oder im persönlichen Gespräch über Nahrungsergänzungen merke ich oft, dass einem Risikofaktor heutzutage fast keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt wird. Dabei ist es jener, dem wir uns kaum entziehen können, nämlich die Luftverschmutzung durch Feinstaub. Klar, die Konzentrationen haben sich in den letzten Jahren verringert und verglichen mit Peking oder Mexiko Stadt atmen wir komfortabel. Doch auch in unseren Breitengraden ist die Gefahr sehr real, wie eine aktuelle Studie aufgezeigt hat.

Die im Fachmagazin „Lancet Oncology“ publizierten Ergebnisse der European Study of Cohorts for Air Pollution Effects sprechen eine deutliche Sprache. Die Forscher haben nämlich aufgezeigt, dass auch Konzentrationen unterhalb des EU-Schwellenwerts das Lungenkrebsrisiko stark ansteigen lassen. Diese Schwellenwerte bieten also eine trügerische Sicherheit. Die Studie umfasste 300’000 Personen und nutzte sehr genaue Messtechniken.

Der aktuelle Stand der Forschung bringt die Feinstaubbelastung neben Lungenkrebs mit folgenden Erkrankungen in Verbindung:

  • Atemwegsprobleme wie Husten, Atemnot, Bronchitis und Asthmaanfälle
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und Schlaganfälle
  • Diabetes
  • Schädigungen des Nervensystems
  • Verzögertes Wachstum des Fötus im Mutterleib, vermehrte Frühgeburten sowie ein vermindertes Geburtsgewicht beim Neugeborenen.

Feinstaub entsteht unter anderem in der Industrie, im Strassenverkehr, in Elektrizitätswerken, in der Landwirtschaft oder ganz allgemein im Privathaushalt.

Darum fordern Epidemiologen neue Anstrengungen, um die Feinstaubbelastung weiter zu senken. In der Zwischenzeit können wir mit dem Konsum von möglichst viel Früchten und Gemüse unseren Mikronährstoffspeicher füllen. Für all jene, die ihre „5 am Tag“ eben nicht täglich schaffen, sind hochwertige, natürliche Supplemente zu empfehlen. Denn Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sind mitverantwortlich für die Ausscheidung von Giftstoffen aus unserem Körper.

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Ganze Früchte besser als Säfte

Wieder eine Studie, welche die positiven Wirkungen des Früchtekonsums unterstreicht. So hat eine letzte Woche im British Medical Journal publizierte Untersuchung nachgewiesen, dass der Konsum bestimmter Früchte das Diabetes-2-Risiko teilweise erheblich senken kann. Besonders Heidelbeeren: Drei Portionen pro Woche mindern das Risiko um ganze 26 Prozent. Aber auch Trauben und Äpfel wirken in dieser Hinsicht besonders gesundheitsfördernd.

Die Forscher vermuten, dass die in diesen Früchten enthaltenen Anthocyane für die Wirkung verantwortlich sein könnten. Das sind sekundären Pflanzenstoffe, sogenannte Vitamine des 21. Jahrhunderts, und gehören zu den Flavonoiden. In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass diese Substanzen den Blutzuckerspiegel senken. Zudem erinnern wir uns an die Studie vom Mai, welche besagt, dass Beeren auch das Risiko von Herzinfarkten senken.

Keinen schützenden Effekt hatte hingegen das regelmässige Trinken von Fruchtsäften. Warum das so ist, wird in einem Artikel der BBC von einem Harvard-Forscher erklärt. Im Herstellungsprozess der Säfte werden sämtliche nicht-flüssigen Pflanzenbestandteile entfernt, so dass am Schluss ein Getränk mit hohem Fruchtzuckergehalt übrigbleibt. Dies erhöht den Blutzuckerspiegel und das Insulinlevel. Selbstverständlich sind verdünnte Fruchtsäfte aber immer noch eine hervorragende Ergänzung zu reinem Wasser.

Zusammenfassend können wir also ein weiteres Mal die gesundheitsfördernde Wirkung von Beeren unterstreichen. Wichtig ist jedoch, dass die Früchte möglichst naturbelassen sind – das gilt sowohl für Säfte als auch für Nahrungsergänzungen.

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Die Entwicklung von Zivilisationskrankheiten im Zeitraffer

Es ist kein Geheimnis, die westliche Welt leidet unter einer starken Zunahme der Zivilisationskrankheiten. Nur die westliche Welt? Nein, denn die NZZ (Artikel vom 13.8. „Die fetten Jahre kommen“) macht auf eine spannende Beobachtung aufmerksam. So kann man nämlich der Entwicklung dieser Zivilisationskrankheiten, die in unseren Breitengraden schon sehr weit fortgeschritten ist, in den BRIC-Staaten quasi live zuschauen.

In China lebte 1980 nur ein Prozent der Bevölkerung mit Diabetes, 2008 waren es fast 10 Prozent. 1992 galten in China 30 Millionen Menschen als fettleibig, die Zahl hat sich bis 2008 verdreifacht. In Brasilien hat sich der Anteil der fettleibigen Menschen innerhalb von nur fünf Jahren von 11 auf 16 Prozent (2006-2011) erhöht. 48 Prozent aller Brasilianer sind übergewichtig. Verstädterung und der zunehmender Reichtum führen zu veränderten Lebens- und Essgewohnheiten. Zum Vergleich: Eine aufsehenerregende BAG-Studie hat 2011 herausgefunden, dass in der Schweiz 53 Prozent der Menschen übergewichtig sind! Die aufstrebenden Länder holen also nicht nur in der Wirtschaftsleistung zu uns auf, sondern auch im Bauchumfang.

Übrigens ist es nicht einfach der Konsum von zu vielen Kalorien, der zu dieser Situation geführt hat. Neuste Studien zeigen, dass es nicht entscheidend ist, wie viel wir essen, sondern was wir essen. „Eine zuckerlastige und zu grossen Teilen aus tierischen Lebensmitteln bestehende Kost kann eine toxische Wirkung haben“ schreibt die NZZ am Sonntag (11 Aug 2013 – Essen mit Risiken und Nebenwirkungen).

Wie Sie sich gesund ernähren? Zum Beispiel mit der mediterranen Küche (s. Beitrag hier).

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Frühstück besser nicht auslassen

Unsere Mütter und Grossmütter hatten mal wieder recht – auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen. Aber vielleicht leisten ja diese Studienergebnisse die notwendige Überzeugungsarbeit: Das Frühstück ist sehr wichtig für die Gesundheit und sollte nicht ausgelassen werden!

Die Huffington Post hat in einem Artikel auf diese Harvard-Studie aufmerksam gemacht, wonach das regelmässige Auslassen des Frühstücks zu einem stark erhöhten Risiko (27 Prozent) für Herzkreislauf-Erkrankungen führt. Denn ein Leben mit unregelmässigem Frühstück kann mit ein Grund sein für Fettleibigkeit, Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte oder Diabetes. Das wiederum sind allesamt Risikofaktoren von Herzkreislauf-Erkrankungen. Für die Studie wurden über 25’000 Männer während 16 Jahren untersucht.

Weitere Vorteile des Frühstücks (mit Studien an Kindern belegt und hier nachlesbar):

  • Erhöhte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
  • Besseres Gedächtnis
  • Verbesserte Frustrationstoleranz
  • Verminderte Anfälligkeit für Depression und Hyperaktivität

Übrigens essen gemäss einer Studie von 2009 in der Schweiz nur gerade mal die Hälfte der 11-15 jährigen Schulkinder regelmässig Frühstück. In Deutschland geht eins von drei Kindern mit leerem Magen zur Schule…

Tipp: Warum übrigens nicht das Frühstück mit hochwertigem Protein ergänzen? Ich streue jeden Morgen ca. 10g pflanzliches Protein von Nutrilite aus Soja, Erbsen und Weizen über mein Vollkornmüesli. Das liefert mir den lebenswichtigen Makronährstoff in purer Form und stellt zudem einen basischen Bestandteil meiner täglichen Ernährung dar.

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Gesundheit: Selbsteinschätzung vs. Realität

Es ist Ferienzeit – und sicherlich bin ich nicht der Einzige, der sich fragt, ob man nun die Gelegenheit nutzen sollte, um aktiv und gesund zu leben oder aber sich eine Auszeit mit dem einen oder anderen Ausrutscher zu gönnen. Keine einfache Entscheidung wo wir doch grade durch die Bretagne und Normandie ziehen und den Rest der Woche in Paris verbringen. Viele Köstlichkeiten kreuzen da unseren Weg…

Dies brachte mich zur Frage „Wie lebt man gesund?“ und nach ein bisschen Recherche habe ich diese fünf Tipps in einer Analyse der Sporthochschule Köln gefunden. Zugegeben, nichts Neues, aber steter Tropfen höhlt den Stein:

  • Mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche.
  • Eine vollwertige Ernährung mit Gemüse, Obst, Fisch, wenig Fleisch, wenig Süssigkeiten und Knabbereien, regelmäßige
    Mahlzeiten und ausreichend Zeit beim Essen.
  • Nicht rauchen
  • Moderater Alkoholkonsum (gelegentlich max. 300ml Bier oder 200ml Wein)
  • Stress vermeiden, respektive mit geeigneten Strategien ausgleichen (z. B. Sport treiben, sich bewegen, Entspannung, Geselligkeit, Musik oder Bücher)

Die Analyse ging übrigens der Frage nach, wie die Realität bezüglich dieser Tipps aussieht. Nicht gut. Nur grade 11 Prozent (der Deutschen) folgt diesem Lebensstil. Dies schlägt sich denn auch in einem alarmierenden Gesundheitsbild der Bevölkerung nieder, wie eine weitere Untersuchung („Studie zur Gesundheit Erwachsener“ (DEGS1) vom Robert-Koch-Institut) zeigt: Jeder zweite Erwachsene hat hohen Blutdruck, mehr als die Hälfte weist zu hohe Cholesterinwerte auf und die Zahl der Diabetes-Patienten steigt kontinuierlich. Während sich der Anteil der Übergewichtigen stabilisiert hat (53 Prozent der Frauen und 67,1 Prozent der Männer), hat die Fettleibigkeit stark zugenommen (23 Prozent der Bevölkerung).

Besonders interessant an dieser Studie ist jedoch die Selbsteinschätzung der Befragten. So schätzen 75% der Deutschen ihre Gesundheit nämlich als gut ein. Der Grund für diese Diskrepanz zwischen Selbsteinschätzung und medizinischer Realität liegt laut den Forschern darin, dass viele Leute Gesundheit lediglich mit der Abwesenheit von Beschwerden gleichsetzen…

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Eine von sechs Schwangeren hat zu wenig Blut

Pregnant woman

Die neunmonatige Zeit der Schwangerschaft gilt als eine Hochrisikophase, mindestens was die Gefahr des Nährstoffmangels angeht. Daher ist es für die allermeisten Ärzte auch selbstverständlich, ein Ergänzungspräparat zu empfehlen. So ist beispielsweise erwiesen, dass zugeführte Folsäure das Risiko eines Neuralrohrdefekts beim Baby stark senkt.

Weitere spannende Vorteile zeigt eine im Juni im British Medical Journal veröffentlichte Studie, wonach sich bereits kleine Mengen an zugeführtem Eisen in doppelter Hinsicht positiv auf die Gesundheit auswirken. So wird erstens das Risiko einer Blutarmut der Mutter verringert. Denn in Europa leidet gemäss den Autoren eine von sechs Schwangeren unter der sogenannten Anämie. Zweitens sinkt das Risiko eines zu tiefen Geburtsgewichts des Säuglings.

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Innovationsführer Amway und Nutrilite

Plant in a test tube in hands of the scientist

Nur wer forscht und innovativ ist, schafft es an die Spitze – und bleibt auch dort. So können Firmen die besten Produkte für ihre Kunden entwickeln und die Konkurrenz auf Distanz halten. Dies gilt für alle Unternehmen, so auch für Amway, den Mutterkonzern von Nutrilite, deren Nahrungsergänzungen ich schon mehrmals empfohlen habe und auch selber konsumiere.

Eine Untersuchung des renommierten Wall Street Journals (Patent Board’s Consumer Products Industry Scorecard) hat kürzlich die innovativsten Unternehmen der Konsumgüterindustrie ermittelt. Amway ist auf dem hervorragenden 14. Rang. Platz 1 hält NIKE, gefolgt von Procter & Gamble, Acushnet, Kimberly-Clark, LG Electronics Inc. und Adidas. In der Einzelkategorie „Research Intensity“ belegt Amway sogar den ersten Rang!

Ich als Kunde dieser Unternehmen interessiere mich aber auch dafür, wie viele Patente angemeldet sind, das heisst was in der Pipeline steckt. Auf dieser Seite ist ersichtlich, dass Amway neben den erteilten 1000 Patenten weitere 800 angemeldet hat! Man kann also davon ausgehen, dass diese Firma noch lange nicht ausgeforscht hat.

Dasselbe gilt natürlich auch für Nutrilite (Übersicht der Nutrilite-Patente): Zurzeit wird in Europa bodykey lanciert, ein Programm zur Gewichtskontrolle, das mittels Gentest ein individuelles Diätprogramm erstellt. Ganz Europa? Nein, leider nicht in der Schweiz, da unsere Gentest-Gesetze leider noch immer sehr restriktiv sind. Doch mehr dazu ein andermal.

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