Archiv der Kategorie: Supplemente

Kampagne für unterernährte Kinder

Während wir hierzulande im Dschungel überfüllter Supermärkte nach Orientierung suchen, leiden immer noch Millionen Menschen an Unter- und Mangelernährung. Die WHO geht davon aus, dass rund ein Drittel aller Todesfälle von Kindern darauf zurückzuführen ist. Doch auch viele der überlebenden Kinder tragen Schädigungen davon. Denn ein Mangel an nährstoffreichem Essen in den ersten Jahren kann zu vermindertem Wachstum, neurologischen Schäden oder schwachem Immunsystem führen.

Zahlreiche Hilfswerke nehmen sich dem Schutz von Kindern an – eine Übersicht in der Schweiz aktiver Organisationen gibt’s hier.

Lobens- und unterstützungswert ist auch die Initiative „Power of 5“ des Nahrungsergänzungsmittelherstellers Nutrilite. Die Firma verbindet ihren Wunsch, Verantwortung zu unternehmen, mit dem, was sie am besten kann: Mit der Produktion von hochwertigen, naturbasierten Vitamin-, Mineralstoff- und Pflanzenbegleitstoff-Supplementen.

In Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk CARE werden Kinder zwischen sechs Monaten und fünf Jahren in 15 Ländern unterstützt. Sie erhalten das eigens entwickelte und weltweit erste mit pflanzlichen Nährstoffen angereicherte Supplement gegen Mangelernährung: Little Bits™. Das Produkt hilft diesen Kindern, das 5. Lebensjahr zu erreichen und ein normales Leben führen zu können – daher der Name „Power of 5“.

Um auf das Anliegen und die Kampagne aufmerksam zu machen, wurde 2014 ein Weltrekordversuch unternommen. Dieser ist geglückt: Es kamen 260,872 Handabdrücke zusammen.

Unterstützen Sie „Power of 5“ hier. Die Versorgung über einen Monat hinweg für 1 Kind kostet 10 US-Dollar.

 

Getaggt mit , , , , , , , ,

Nahrungsergänzungen: Mehr ist nicht einfach besser

Wir leben in Zeiten des Überfluss, alles ist überall und sofort verfügbar. Dies beeinflusst auch unsere Erwartungshaltung: Mehr ist besser. Auch bei Nahrungsergänzungen suchen Konsumenten oft nach dem grössten Inhalt, am besten gleich zum kleinsten Preis.

Es ist allerdings möglich, dass der Nutzen von manchen Supplementen mit höherer Dosis abnimmt! Beim Eisen scheint es genau so zu sein. Eine Studie der ETH Zürich hat festgestellt, dass die Bioverfügbarkeit, also die Aufnahme von Eisen in unserem Körper, mit zunehmender Dosierung prozentual abnimmt. Dieser Effekt kann sogar noch am folgenden Tag auftreten, wenn mehr als 40mg eingenommen werden. Diese Menge scheint eine Obergrenze für eine möglichst effektive Aufnahme zu sein.

Der Hintergrund dieses Phänomens? Der Körper schützt sich gegen eine mögliche Vergiftung, indem er die Aufnahme von zu viel Eisen blockiert. Hohe Dosierungen nützen also nicht mehr, im Gegenteil. Kommt hinzu, dass die unverdauten Bestandteile des Präparats im Darm verbleiben und Unverträglichkeiten hervorrufen können.

Die Ergebnisse der Studie müssen noch durch weitere Untersuchungen gefestigt werden. Doch die Tendenz ist klar: Weniger ist mehr, mindestens in diesem Fall.

Manche Anbieter von Nahrungsergänzungen wie der Weltmarktführer Nutrilite verfolgen schon lange den Ansatz niedriger Dosierungen. Zusammen mit einer pflanzlichen Basis werden sowohl Verträglichkeit wie auch Bioverfügbarkeit verbessert.

 

Getaggt mit , , , , ,

Konsumenten kennen Nutzen und Grenzen von Nahrungsergänzungen sehr wohl

Kürzlich wurde ich wieder mal gefragt, warum die Ablehnung mancher Ernährungsexpertern gegen Nahrungsergänzung derart vehement ist. Eine gute und berechtigte Frage.

Einerseits gibt es nachweislich grosse Unterschiede bei den Präparaten, sowohl was Dosierung, Zusammensetzung und Herstellung anbelangt, aber auch was die Qualität der Inhaltsstoffe angeht. Ich denke allerdings nicht, dass dies der Hauptgrund ist, denn Kritiker vergleichen wohl selten Hunderte von Präparaten auf diese Kriterien hin. Nein, ich glaube die Ablehnung ist viel genereller, denn sie gründet auf einer Befürchtung.

Diese Befürchtung geht so: Sobald Nahrumgsergänzungen als sinnvoll bezeichnet oder gar empfohlen werden, kümmern sich die Leute nicht mehr um eine ausgewogene Ernährung, sondern nehmen nur noch Pillen ein. Diese Befürchtung geht klar von einem unmündigen Konsumenten aus. Doch ist sie berechtigt?

Nein. Eine 2015 im Nutrition Journal publizierte Umfrage hat deutlich gezeigt, dass sich die Konsumenten der Nutzen und Grenzen von Nahrungsergänzungsmitteln durchaus bewusst sind. In einer repräsentativen Umfrage wurden 2’159 erwachsene U.S.-Bürger befragt. Für satte 80% ist klar, dass Nahrungsergänzungsmittel keinen Ersatz für eine gesunde Ernährung oder einen gesunden Lebensstil darstellen. Zudem fanden auch 82%, dass man zuerst mit dem Arzt sprechen sollte, bevor man hochdosierte Mono-Präparate zu sich nimmt. Weitere Antworten s. unten.

Die Empfehlung für ein tägliches Multi-Supplement ist überfällig

Die Forscher folgern, dass die Befürchtungen und Zurückhaltung vieler Ernährungsexperten übertrieben sind. Konsumenten können durchaus eine gesunde Ernährung von ergänzenden Präparaten unterscheiden. Konsumenten sind mündig.

Warum also nicht ehrlich sein und zugeben, dass die meisten Menschen den Empfehlungen einer ausgewogenen Ernähung nicht jeden Tag nachkommen können, auch wenn sie es versuchen? Warum nicht die tägliche Einnahme eines hochwertigen, niedrig dosierten Multi-Supplements als Mikronährstoff-Versicherung empfehlen?

So wie es Harvard seit Jahren tut.

 

Getaggt mit , , , ,

Warum nicht gleich ein Multipräparat?

„Double X“ mit Vitaminen, Mineralstoffen und Sekundären Pflanzenstoffen aus 23 biologisch angebauten Pflanzen von Nutrilite

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass der mögliche Nutzen von Nahrungsergänzungen auch von offiziellen Seiten mehr und mehr eingeräumt werden muss? Die ganz harten Supplemente-Verweigerer geraten unter Druck (zur Kritik an Nahrungsergänzung s. hier). Letztes Beispiel: Seit mehreren Jahren überbieten sich Experten und Journalisten darin, auf den in unseren Kreisen weit verbreiteten Mangel an Vitamin D hinzuweisen. Jeder durchschnittlich informierte und interessierte Konsument weiss inzwischen um die Gefahr.

Für Schwangere, Stillende, Senioren und auch Sportler gilt schon länger die Empfehlung, möglichen Mängeln vorzubeugen. Viele Menschen greifen selber nach Vitamin C und Zink bei Anzeichen einer Erkältung. Hobbysportler wissen, dass Krämpfen mit Magnesium vorgebeugt werden kann. Und so weiter.

Von der Schulmedizin werden folgende Nährstoffe bereits heute regelmässig als Supplemente eingesetzt:

  • Multipräparate in der Schwangerschaft und in der Stillzeit
  • Multipräparate in Phasen der Genesung
  • Alle Säuglinge bis 3 Jahre erhalten ein Rezept für Vitamin D
  • Eisen zur Behandlung von Blutarmut und Müdigkeit
  • Kalzium bei Osteoporose
  • Magnesium bei Krämpfen, Migräne und gewissen Komplikationen in der Schwangerschaft
  • Zink bei Infektanfälligkeit
  • Vitamin D bei Osteoporose
  • Vitamin K zur Förderung der Blutgerinnung
  • B-Vitamine (1, 6, 12) bei Erkrankungen des Nervensystems
  • Niacin (Vitamin B3) bei erhöhten Blutfettwerten
  • Folsäure in der Schwangerschaft zur Prävention von offenen Rücken beim Kind
  • Vitamin B12 etwa bei Blutarmut oder Depressionen
  • Omega-3 bei Störungen der Blutfettwerte
  • usw.

Es ist also nicht mehr zu rechtfertigen, generell von Nahrungsergänzungen abzuraten. Selbstverständlich ist und bleibt es immer das Ziel, den Lebensstil und die Ernährung zu optimieren (s. Säulen der Gesundheit). Doch diesem Streben sind Grenzen gesetzt – wie wir aus unserem eigenen Alltag nur allzu gut wissen, nicht wahr?

Warum nicht gleich auf Nummer sicher gehen und Nährstofflücken mit einem ausgewogenen, qualitativ hochwertigen Multipräparat präventiv entgegenwirken?

Dies empfiehlt übrigens auch die renommierte Harvard Universität. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis vorausschauende Experten auch hierzulande empfehlen, die ausgewogene Ernährung generell mit einem guten Multipräparat zu ergänzen.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Nutrilite: Was nachhaltiger Anbau wirklich bedeutet

Troutlake

Nutrilite Trout Lake Farm – die grösste Bio-Kräuterfarm der USA.

Ich bin ein überzeugter Konsument von Nutrilite-Produkten – und in einigen Minuten werden Sie es auch sein! Vorausgesetzt, Sie wollen eine Nahrungsergänzung auf Pflanzenbasis anstelle einer simplen Chemiekeule. Und es ist Ihnen wichtig, wie die Pflanzen in Ihrer Nahrungsergänzung angebaut werden. Zweimal Ja? Dann lesen Sie zu Ende.

Es gibt heute wohl mehr Nahrungsergänzungspräparate, als man zählen kann. Die meisten können mit gesundem Menschenverstand aussortiert werden, andere unterscheiden sich kaum. Einige wenige machen einen guten Eindruck und kommen in die engere Wahl. Dann beginnt oftmals der Vergleich der Inhaltsstoffe bis runter zum letzten Milli- oder Mikrogramm. Aber wie viele schauen sich an, wie die Pflanzen angebaut werden? Zu wenige, finde ich. Und das ist ein grosser Fehler. Denn wichtiger als die Quantität ist die Qualität – es geht schliesslich um unsere Gesundheit.

 

Die Anbaumethoden machen den Unterschied

So bin ich also den Anbaumethoden des Branchenprimus‘ Nutrilite auf den Grund gegangen. Sie schreiben in Ihren Unterlagen von „biodynamischen Prinzipien“ und von „nachhaltigen Anbautechniken“. Doch was heisst das genau?

Zuerst einmal einige Zahlen und Fakten: Seit über 80 Jahren ist die kalifornische Firma ein Pionier der pflanzenbasierten Nahrungsergänzung. Nutrilite besitzt vier biologisch zertifizierte Farmen in verschiedenen Klimazonen mit einer Gesamtanbaufläche von 2554 Hektaren (das sind etwa 3500 Fussballfelder). Daneben lassen sie auch viele andere Farmen für sich produzieren – jedoch nicht bevor diese ebenfalls zertifiziert sind. Insgesamt verarbeitet Nutrilite 145 verschiedene Pflanzen und hält mehr als 200 Patente. Nutrilite ist damit der einzige globale Hersteller, der eigene Felder besitzt, wo nach zertifiziert biologischen Kriterien Landwirtschaft betrieben wird (Euromonitor 2013).

Marienkäfer werden in die Felder entlassen, um Schädlinge zu kontrollieren, darunter Blattläuse, Schmierläuse und Weiße Fliegen.

Marienkäfer werden in die Felder entlassen, um pflanzenfressende Schädlinge wie Blattläuse, Schmierläuse und Weiße Fliegen zu kontrollieren.

 

Aufwendige Anbauprinzipien garantieren gesunde und starke Pflanzen

In der konventionellen Landwirtschaft unter Verwendung von Herbiziden und Pestiziden gelangen Gifte in Boden und Pflanzen, das ist bekannt. Es führt aber auch dazu, dass die Pflanzen geschwächt werden, da sie selber keine Abwehrstoffe entwickeln müssen. Ganz im Gegenteil hier: Die Nutrilite-Technik führt dazu, dass die Pflanzen vor Gesundheit und Stärke nur so strotzen und die Vitamine, Mineralstoffe und vor allem die wertvollen sekundären Pflanzenstoffe in höchstmöglicher Konzentration vorhanden sind. Nachfolgend einige dieser Techniken:

  • Ständige Bewirtschaftung entzieht dem Boden Nährstoffe. Deshalb werden sogenannte Zwischenfrüchte angebaut, um das organische Material, das dem Boden entzogen wurde, wieder aufzufüllen.
  • Greifvögel wie z.B. Bussarde tragen zur Kontrolle von Vögeln und Nagern bei, welche die Ernte gefährden.
  • Bodensolarisation ist ein Verfahren, bei dem die Pflanzenbeete mit Plastikfolie abgedeckt werden. Durch die intensive Sonneneinstrahlung entsteht eine Hitze im Boden, die Unkraut und Unkrautsamen zerstört, so dass die Felder zum Anpflanzen vorbereitet werden.
  • Weidevieh zwischen den Anpflanzungen reduziert Unkräuter und reichert die Erde mit biologischen Nährstoffen an.
  • Der Boden wird mit Nährstoffen angereichert, indem z.B. Klee und Wicke angebaut und später mit untergepflügt werden. Das verleiht dem Boden eine bessere Struktur.
  • Erdwürmer sind wichtig für einen gesunden Boden. Sie reichern durch das Verdauen, Zersetzen und Ablagern von Pflanzenmaterial den Boden mit Nährstoffen an.

Nehmen Sie sich drei Minuten Zeit und erfahren Sie, welche zentrale Bedeutung dem Erdboden zukommt und wie er gehegt und gepflegt wird. Trout Lake Farm ist die grösste biologische Kräuterfarm der USA:

 

Fairer Umgang mit den Menschen gehört dazu

Folgendes Video über die Farm in Mexiko zeigt eindrücklich, wie diese Art der Landwirtschaft optimal in die Umwelt und Gesellschaft integriert ist. Nutrilite schätzt die Arbeiter und behandelt sie fair. Das Unternehmen legt Wert auf eine adäquate medizinische Versorgung, Schulbildung für die Kinder vor Ort und den Schutz der einheimischen Kultur.
Aber sehen Sie selbst:

 

Seit Jahren die Nummer 1 der Welt

Zweifellos sind diese strikten und in diesem Ausmass einmaligen Anbaumethoden auch ein Grund für den Erfolg des Unternehmens: Nutrilite ist seit Jahren die weltweit meistverkaufte Marke im Bereich Vitamin- und Nahrungsergänzungsmittel (unabhängig bestätigt durch Euromonitor 2013).

 

Getaggt mit , , , , , , , , , ,

Gold-Medaille mit Nutrilite-Unterstützung

Diesen Sonntag sind in Zürich die Leichtathletik-Europameisterschaften zu Ende gegangen. Ein Ergebnis sticht hervor, nämlich die Gold-Medaille über 400m Hürden von Kariem Hussein.

Der Schweizer mit ägyptischen Wurzeln vertraut nämlich auf Nahrungsergänzungen der Marke Nutrilite, wie er in diesem Interview erklärt: „NUTRILITE basiert auf natürlichen Stoffen ohne Zusatzstoffe. Wenn ich supplementiere, möchte ich dies gezielt tun und zudem wissen, was ich einnehme.“

 

 

 

 

Getaggt mit ,

Harvard: Folsäure gegen Darmkrebs

Darmkrebs ist leider einer der häufigsten und tödlichsten Krebsarten in der westlichen Welt. Die Häufigkeit dieser Erkrankung nimmt stetig zu, vor allem wegen unserer Ernährungsgewohnheiten. Doch in den USA gibt es plötzlich weniger Darmkrebs-Fälle. Wie das?

Die Forscher der Harvard Universität wollten das auch wissen und sind zum Schluss gekommen: Der Folsäure-Ergänzung gilt der Dank. Seit 1998 müssen in den USA viele Grundnahrungsmittel mit Folsäure angereichert werden, hauptsächlich um das Risiko eines offenen Rückens bei Neugeborenen zu senken. Dieses Hauptziel wurde schon sehr bald nach der Einführung dieses Gesetzes erreicht.

Die Wissenschafter gehen davon aus, dass die Folsäure-Ergänzung auch massgeblich für die Senkung der Darmkrebsfälle verantwortlich ist.

Getaggt mit , , , ,

Dr. Wagener: „Die meisten könnten von Nahrungsergänzung profitieren“

Ein Gastbeitrag von Dr. Michael Wagener* – Teil 2 von 2

Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihre Nahrung zu ergänzen. Doch sie werden durch alarmierende Studien und skeptische Fachpersonen verunsichert. Was ist dran an der Kritik an Nahrungsergänzungsmitteln?

Wie bereits im letzten Beitrag ausgeführt, werden Ihre Vorsätze für eine gesunde Ernährung gleich von mehreren Seiten erschwert. Zum einen erlaubt der Lebensstil scheinbar nicht mehr eine „artgerechte“ Ernährung, zum anderen haben Ökonomisierungsmassnahmen bei Aufzucht, Ackerbau, Ernte und Transport die Qualität von Fleisch, Obst und Gemüse reduziert.

Als gesundheitsbewusster Mensch sollten Sie sich mit Ihrem Lebensstil und Ihren Risikofaktoren auseinandersetzen. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Sie dann zum Entschluss gelangen werden, Ihre Ernährung mit wertvollen Vitalstoffen zu ergänzen. Früher oder später werden Sie jedoch auf alarmierende Studien oder abwiegelnde Ärzte treffen. Was hat es mit der Skepsis gegenüber Nahrungsergänzungen auf sich?

Reicht eine ausgewogene Ernährung denn nicht aus?

Viele Fachpersonen werden Ihnen sagen, dass sie mit einer „ausgewogenen Ernährung“ den Tagesbedarf an lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen decken können. Ergo brauche es keine Ergänzung. Diese Aussage ist doppelt problematisch, denn erstens ernährt sich kaum jemand ausgewogen (beispielsweise ist die Empfehlung von täglich fünf Portionen Obst und Gemüse wirklichkeitsfremd) und zweitens geben die täglichen Zufuhrempfehlungen bloss den Mindestbedarf an und berücksichtigen weder Alter, Lebensstil noch Nahrungsqualität.

Studien sind falsch konzipiert

Zu den Studien: Das Problem bei Untersuchungen, die vor den Gefahren der Supplementierung warnen, liegt in ihrem Design. Sie greifen ein Vitamin heraus, führen es in hohen Dosen zu und messen das Ergebnis. Das ist keine handelsübliche Nahrungsergänzung, sondern Teil der orthomolekularen Medizin und darf nur in abgeklärten Fällen und unter medizinischer Begleitung zur Anwendung gelangen.

Zudem vergleichen sie oftmals Äpfel mit Birnen. So untersuchen beispielsweise manche Studien auch den Gesundheitszustand der Probanden lange vor der Einnahme, andere ignorieren diesen wichtigen Faktor. Die renommierte Harvard Universität hat die wichtigsten Gründe aufgelistet, warum man bei Studien lieber zweimal hinschauen sollte. Harvard empfiehlt darum auch die Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels.

Ärzte werden in Ernährung nicht ausgebildet

Noch heute findet die Ernährungslehre keinen Platz im medizinischen Studium. Ärzten kann man diese Unkenntnis jedoch nur bedingt zum Vorwurf machen, denn der Fehler liegt im System. Die Anreize sind auf Reparatur ausgelegt, nicht auf Prävention. Die Ärzte werden nicht für die präventive Beratung bezahlt. Des Weiteren lesen Ärzte dieselben Studien und tendenziösen Zeitungsberichte, auch sie schenken dem Studiendesign zu wenig Beachtung.

Und schliesslich variieren die angebotenen Nahrungsergänzungen in ihrer Qualität oftmals stark, was die Fachpersonen in ihrer Skepsis bestärkt.

Die meisten können von einer Ergänzung profitieren

Mein Fazit ist klar: Die meisten Menschen können von einer hochwertigen Nahrungsergänzung profitieren. Dabei ist jedoch zu beachten, dass das Präparat auf natürlichen Inhaltsstoffen basiert und das gesamte Orchester der Vitalstoffe enthält. Also Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelement und die bioaktiven Pflanzenstoffe. Denn Vitalstoffe arbeiten am besten im Orchester – sie sind keine Solokünstler.

Bild Wagener*Dr. Michael Wagener ist Facharzt für allgemeine innere Medizin, Pharmazeutische Medizin, Orthomolekulare Medizin und Mesotherapie und leitet in Binningen ein Zentrum für Anti-Aging und Prävention. www.prosentio.ch

Getaggt mit , , , , , , , ,

Gesunde Ernährung: „Die Realität ist düster“

Dessert at cafeteria self-service canteen

Ein Gastbeitrag von Dr. Michael Wagener* – Teil 1 von 2

In der heutigen Zeit des Nahrungsmittelüberangebots ist eine gesunde Ernährung einfach – sollte man meinen. Doch die Kluft zwischen den Empfehlungen, den eigenen Ansprüchen und der gelebten Realität ist gross. Hier die wichtigsten Ursachen dieses gefährlichen Ungleichgewichts.

Die moderne Nahrung überfordert unseren Körper
Der Mensch ernährte sich zu Zeiten der Jäger und Sammler von Beeren, Wurzeln und jagte Wild, das nicht mit Hormonen und Antibiotika versetzt war. Und heute? Der moderne, sesshaft gewordene Mensch besprüht, bestrahlt, brät, grillt, düngt, kocht, raffiniert und pasteurisiert. Vom Ursprünglichen bleibt nicht mehr viel übrig.

Der heutige Lebensstil hinterlässt Spuren
In der Hektik des Alltags bleibt oft keine oder wenig Zeit für volle Mahlzeiten. Und wenn doch, geschieht es häufig unter Zeitdruck, etwa während wir Emails bearbeiten. Wenn der Geist abgelenkt ist, stellt sich schwieriger ein Sättigungsgefühl ein. Zudem enthält der bequeme Convenience Food viel Zucker, Konservierungs-, Farb- sowie Geschmacksstoffe.

Chronische Erkrankungen in immer jüngeren Jahren
Durch den schleichenden Mangel an Vitalstoffen entstehen chronische Erkrankungen in immer jüngeren Jahren. Vitalstoffe sind im Wesentlichen die Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und bioaktiven (oder sekundären) Pflanzenstoffe.

Die Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften sind nur das Minimum
Wie viele Vitalstoffe braucht der Mensch? Die Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften beruhen auf Grenzwerten, unterhalb derer es zu klassischen Mangelerkrankungen wie beispielsweise Skorbut kommt. Sie empfehlen fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag – doch wer kann diese Vorgaben wirklich konsequent umsetzen?

Die Belastungen haben zugenommen
Der Mensch ist heute hohen Belastungen durch Arbeitsverdichtung, allgemeinen Stress und einer unüberschaubaren Anzahl künstlicher Stoffe ausgesetzt. Reichen die Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften da noch aus? Für Kleinkinder, Senioren oder auch chronisch Kranke ist diese Frage sehr berechtigt.

Fazit: Zwei grosse Probleme der Ernährung
Heute stellen sich also zwei grosse Probleme der Ernährung: Zum einen erlaubt der Lebensstil scheinbar nicht mehr eine „artgerechte“ Ernährung, zum anderen haben Ökonomisierungsmassnahmen bei Aufzucht, Ackerbau, Ernte und Transport die Qualität von Fleisch, Obst und Gemüse reduziert.

Lagerung und Zubereitung gibt den Nährstoffen den Rest
Was übrig bleibt zerstört der Mensch dann oftmals noch durch Lagerung und Zubereitung. Durch den Kochvorgang verlieren zum Beispiel Blumenkohl und Spinat bis zu 50% ihres Vitamin C-Gehalts. Nur schon eine kurze Lagerung von Salaten reduziert deren Gehalt an Vitamin C und Beta-Carotin um die Hälfte.

5 Portionen Obst und Gemüse reichen nicht
Die Kluft zwischen den ernährungsmedizinischen Anforderungen, den Ansprüchen eines gesundheitsbewussten Menschen und der gelebten Realität ist gross. Die offiziellen Ernährungsgesellschaften müssen die Realität anerkennen und die Empfehlungen für den täglichen Bedarf zum Beispiel altersabhängig neu festlegen. Die Empfehlung von fünf Portionen Obst und Gemüse ist zwar theoretisch richtig, jedoch wirklichkeitsfremd. Da der Nährstoffgehalt aus den erwähnten Gründen abgenommen hat, muss bezweifelt werden, dass es für den Einzelnen gerade in speziellen Lebenssituationen reicht, nur auf den Verzehr von Obst und Gemüse zu setzen.

Daher: Nahrung ergänzen!
Die Realität bezüglich Ernährung sieht also für den Grossteil der Bevölkerung eher düster aus. Es besteht Handlungsbedarf. Eine neue Qualität der Ernährungsberatung allgemein ist notwendig und auch die Politik ist gefragt.

Der Einzelne ist gut beraten, seinen eigenen Lebensstil ehrlich zu hinterfragen. Bei Bedarf ist eine hochwertige Nahrungsergänzung zu empfehlen, welche ein Orchester der wichtigsten Vitalstoffe zur Verfügung stellt.

Lesen Sie im nächsten Beitrag, warum immer noch einige Ärzte die Einnahme von Nahrungsergänzungen nicht empfehlen.

Bild Wagener *Dr. Michael Wagener ist Facharzt für allgemeine innere Medizin, Pharmazeutische Medizin, Orthomolekulare Medizin und Mesotherapie und leitet in Binningen ein Zentrum für Anti-Aging und Prävention. http://www.prosentio.ch

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Nutrilite: Ein Gigant wird 80

Herzliche Gratulation zum Geburtstag! Der weltweit grösste Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln feiert dieses Jahr sein achtzigjähriges Bestehen. In einer wahrhaft aussergewöhnlichen Geschichte hat sich das kalifornische Unternehmen mit mehr als $5 Milliarden Umsatz zum weltweiten Martkführer (unabhängig bestätigt) entwickelt. Neben der Grösse und Erfahrung hebt sich das Unternehmen in mindestens drei Punkten von sämtlichen Mitbewerbern ab:

  • Herstellung: Sie sind nach wie vor die einzigen, welche eigene Felder besitzen, auf denen die Rohstoffe konktrolliert biologisch angebaut werden (unabhängig bestätigt, Zertifikate z.B. hier). Tatsächlich ist es eine Herausforderung, Mitbewerber zu finden, welche überhaupt Rohstoffe aus biologischem Anbau verwenden. Die Pflanzen werden innerhlab von 2-4 Stunden nach der Ernte verarbeitet.
  • Forschung: Nutrilite verfügt über den grössten Wissenschaftsstab (rund 150 Personen) in der Branche und hat über 200 Patente erteilt erhalten (einige davon hier). Das ist mehr als alle anderen Mitbewerber. Zudem haben sie 60 klinische Studien durchgeführt. Zum Vergleich: Herbalife, ein Unternehmen ähnlicher Grosse und Struktur, hat bloss deren vier.
  • Vertrieb: Die Zufriedenheitsgarantie ist ebenfalls unerreicht: Kundinnen und Kunden von Nutrilite-Produkten profitieren von einer unbefristeten, unbeschränkten Zufriedenheitsgarantie. Dies umfasst sogar bereits geöffnete Produkte. Das ist sicherlich mit ein Grund, warum derart viele Kunden dieser Marke vertrauen.

Weitere Vorteile von Nutrilte hier.

Getaggt mit , , ,

Harvard empfiehlt Nahrungsergänzungen

Herbal medicine and herbs

Manch ein Konsument fühlt sich vielleicht verunsichert ob den unterschiedlichen Nachrichten und Meinungen, was den Sinn von Nahrungsergänzungen betrifft. Soll man nun oder soll man nicht, und wenn ja, welche denn? Und wie viel davon?

Zusammenfassende Antworten sind nun von den Medizinern der renommierten Harvard School of Public Health zu finden. Ihre Aussage ist klar: „A daily multivitamin is a great nutrition insurance policy“! Ein tägliches Multivitamin ist also eine hervorragende Versicherung für eine gesunde Ernährung.

Selbstverständlich betonen auch sie, dass täglich für eine optimale Ernährung gesorgt werden muss – mit Gemüse, Vollkornprodukten, Früchten, gutem Protein und ausreichend Flüssigkeit. Das ist das Wichtigste. Da dies jedoch oft nicht in der nötigen Qualität und Quantität möglich ist, empfehlen sie ein moderat dosiertes, ausgewogenes Multivitamin- und Multimineralstoffpräparat, um Lücken zu füllen.

Jenen Experten, welche Ergänzungen als unnütz betrachten oder sogar davon abraten, erteilen sie ein klare Durchsage: „Some say that there’s not enough proof that multivitamins boost health, so they don’t recommend them. It’s a short-sighted point of view. Other scientists point to studies that seem to show a link between multivitamin use and increased risk of death. But those studies are flawed.

Die Ansicht, es gebe nicht genug Nachweise, welche die Verwendung von Ergänzungen rechtfertigten, sei eine kurzfristige Sicht. Und Studien, welche vor Gefahren von Ergänzungen warnen, seien fehlerhaft. Das ist mal eine starke Botschaft! Hier sind weitere Argumente für den Umgang mit Skeptikern zu finden und in diesem Beitrag empfiehlt Prof. Dr. Paul Walter Double X von Nutrilite.

HSPH-logo

Getaggt mit , , , , ,

Gefahr liegt in der Luft

Bei meinen Vorträgen oder im persönlichen Gespräch über Nahrungsergänzungen merke ich oft, dass einem Risikofaktor heutzutage fast keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt wird. Dabei ist es jener, dem wir uns kaum entziehen können, nämlich die Luftverschmutzung durch Feinstaub. Klar, die Konzentrationen haben sich in den letzten Jahren verringert und verglichen mit Peking oder Mexiko Stadt atmen wir komfortabel. Doch auch in unseren Breitengraden ist die Gefahr sehr real, wie eine aktuelle Studie aufgezeigt hat.

Die im Fachmagazin „Lancet Oncology“ publizierten Ergebnisse der European Study of Cohorts for Air Pollution Effects sprechen eine deutliche Sprache. Die Forscher haben nämlich aufgezeigt, dass auch Konzentrationen unterhalb des EU-Schwellenwerts das Lungenkrebsrisiko stark ansteigen lassen. Diese Schwellenwerte bieten also eine trügerische Sicherheit. Die Studie umfasste 300’000 Personen und nutzte sehr genaue Messtechniken.

Der aktuelle Stand der Forschung bringt die Feinstaubbelastung neben Lungenkrebs mit folgenden Erkrankungen in Verbindung:

  • Atemwegsprobleme wie Husten, Atemnot, Bronchitis und Asthmaanfälle
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und Schlaganfälle
  • Diabetes
  • Schädigungen des Nervensystems
  • Verzögertes Wachstum des Fötus im Mutterleib, vermehrte Frühgeburten sowie ein vermindertes Geburtsgewicht beim Neugeborenen.

Feinstaub entsteht unter anderem in der Industrie, im Strassenverkehr, in Elektrizitätswerken, in der Landwirtschaft oder ganz allgemein im Privathaushalt.

Darum fordern Epidemiologen neue Anstrengungen, um die Feinstaubbelastung weiter zu senken. In der Zwischenzeit können wir mit dem Konsum von möglichst viel Früchten und Gemüse unseren Mikronährstoffspeicher füllen. Für all jene, die ihre „5 am Tag“ eben nicht täglich schaffen, sind hochwertige, natürliche Supplemente zu empfehlen. Denn Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sind mitverantwortlich für die Ausscheidung von Giftstoffen aus unserem Körper.

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Die vertrauenswürdigsten Vitaminmarken

Die meisten Konsumentenumfragen arbeiten mit geschlossenen Fragen. „Gefällt Ihnen der neue BMW?“ etwa oder „Kreuzen Sie an, welche Waschmittelmarke Sie bevorzugen: A, B oder C“. Nicht so Reader’s Digest, das grosse und traditionsreiche US-Magazin. Bei Nicht-Abonnenten ist das Magazin wohl am meisten für die jährliche Kür der vertrauenswürdigsten Marken „Trusted Brands“ bekannt.

Diese Umfrage wird jährlich in 12 Ländern durchgeführt und zeichnet sich eben dadurch aus, dass die Fragen offen gestellt werden. Die Leser werden zu 33 Produktsparten befragt, welche Marken ihnen in den Sinn kommen und welche davon die vertrauenswürdigsten seien. Das Magazin gibt dabei keine Marken vor.

Hier die Rangliste 2013 bei den Vitaminprodukten:

  1. Abtei
  2. Centrum
  3. Amway Nutrilite
  4. Doppelherz
  5. Ratiopharm

Spannend zu sehen, dass es auch eine Marke ohne Werbung und nur durch Weiterempfehlungen in die Top Fünf geschafft hat, nämlich Nutrilite. Nutrilite ist auch die einzige Marke, welche die Inhaltsstoffe nach biologischen Standards auf eigenen Feldern herstellt. Ich persönlich vertraue auf diese Produkte, weil sie nicht nur Vitamine und Mineralstoffe liefern, sondern auch wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe – die Vitamine des 21. Jahrhunderts!

Getaggt mit , ,

Eine von sechs Schwangeren hat zu wenig Blut

Pregnant woman

Die neunmonatige Zeit der Schwangerschaft gilt als eine Hochrisikophase, mindestens was die Gefahr des Nährstoffmangels angeht. Daher ist es für die allermeisten Ärzte auch selbstverständlich, ein Ergänzungspräparat zu empfehlen. So ist beispielsweise erwiesen, dass zugeführte Folsäure das Risiko eines Neuralrohrdefekts beim Baby stark senkt.

Weitere spannende Vorteile zeigt eine im Juni im British Medical Journal veröffentlichte Studie, wonach sich bereits kleine Mengen an zugeführtem Eisen in doppelter Hinsicht positiv auf die Gesundheit auswirken. So wird erstens das Risiko einer Blutarmut der Mutter verringert. Denn in Europa leidet gemäss den Autoren eine von sechs Schwangeren unter der sogenannten Anämie. Zweitens sinkt das Risiko eines zu tiefen Geburtsgewichts des Säuglings.

Getaggt mit , , , , , , , ,

Vitamin D-Ergänzung empfohlen

Bild Sonne Bern

Bereits Anfang März tauchten erste Berichte über die fehlende Sonne in den Medien auf (auch an dieser Stelle). Nun ist es offiziell: Nie seit Start der Messreihe 1959 haben wir derart dunkle Monate erleben müssen. Die Sonne schien nur 362 Stunden in diesen fünf Monaten!

Das Wetter schlägt vielen aufs Gemüt, keine Frage. Es hinterlässt jedoch noch weitere Spuren, insbesondere bei Kindern unter zwei Jahren. Als Vater eines knapp Zweijährigen bin ich bei diesem Artikel aus dem 20Minuten natürlich gleich hellhörig geworden: Schlechtes Wetter kann Kinder gefährden. Der Vitamin D-Mangel, von dem mehr als die Hälfte unserer Kleinkinder zurzeit betroffen sind, kann zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und einer schwächeren Knochendichte führen. Experten empfehlen die Ergänzung mit entsprechenden Präparaten.

Glücklicherweise konnte ich heute Mittag gut 10 Minuten Vitamin D tanken, den Blutdruck senken und ganz allgemein die Laune heben. Und weil das Wetter wieder trüber wird, habe ich den Moment gleich auf Bild festgehalten (s. oben).

Getaggt mit , , ,
%d Bloggern gefällt das: