Archiv der Kategorie: Tipps

Immunsystem-Drink mit dem gewissen Dreh

Kappe auf, einmal drehen, die Nährstoffe werden freigesetzt.

Kappe auf, einmal drehen, die Nährstoffe werden freigesetzt.

Der weltweit führende Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller Nutrilite hat ein Produkt auf den Markt gebracht, das sich zum Hit entwickeln wird. Phyto2Go ist eine elegante, wohlschmeckende und nährstoffreiche Getränkemischung zur Stärkung des Immunsystems.

Das Produkt besteht aus einer hochwertigen Mehrweg-, BPA-freien Plastikflasche und den mit Nährstoffen gefüllten Kappen. Man füllt die Flaschen mit Wasser (am besten gefiltert!), dreht die Kappe nach links und schon werden Vitamin C, Zink und Beerenextrakte freigesetzt. Der Drink schmeckt nach Granatapfel und Acai.

Die Nährstoffkombination in Phyto2Go ist ein Winner

  • Studien zeigen schon seit Jahren, dass gerade das Vitamin C und auch das Mineral Zink nachweislich das Immunysystem unterstützen. Infektionen können verhindert, gemildert und/oder in der Dauer verkürzt werden.
  • Das Vitamin C stammt aus der Acerola Kirsche. Zusammen mit den Extrakten aus Heidelbeere, Holunderbeere, Weinbeere und Johannisbeere werden wir also mit einer gesunden Portion sekundärer Pflanzenstoffe versorgt. Auch von den Beeren weiss man heute, dass sie höchst gesund sind.

Die einzigartige Kappe wurde speziell von Nutrilite entwickelt und patentiert. Damit lassen sich die Nährstoffe erst unmittelbar beim Konsum freisetzen, was die Haltbarkeit erhöht und Nährstoffgverluste verhindert. Zudem lassen sich so Produktion, Transport und Abfall von Unmengen von Plastikflaschen vermeiden.

Phyto2Go enthält keine künstlichen Farbstoffe, Aromen oder Konservierungsstoffe. Es ist gesüsst mit Steviolglycosiden aus der Stevia-Pflanze. Eine Kappe liefert 45mg Vitamin C, was in der Schweiz 56% einer Tagesmindestdosis entspricht, und 2.6mg Zink (26%).

 

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Survival Guide für entspannte Weihnachten

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten!

Es ist Weihnachtszeit. Genau, das ist jene besinnliche Zeit mit 35 Terminen die Woche, der Geschenkeliste in Leporello-Länge und einer Innenstadt voller Menschen mit dem gewissen Glitzern in den Augen…

Bei vielen gesellt sich zu diesem nervenaufreibenden Rhythmus auch noch eine weitere Sorge: Das grosse Fressen. Man nimmt sich fest vor, dieses Jahr alles anders zu machen und einige Gläser, Tortenstücke, Guetzli auszulassen.

Meine Leser wissen, dass ich zwar bewusst lebe und auch versuche, faktenbasierte Grundsätze weiterzugeben. Doch sie wissen auch, dass ich nicht zu den fanatischen Bloggern gehöre.

Darum ist mein Leitspruch für die kommende Zeit „Relax“. Es muss nicht alles perfekt sein.

Ich werde mir Entspannung zum Ziel machen. Trotz zwei kleinen Jungs, einer Reise nach Stockholm und multiplen Familienbesuchen. Denn Weihnachten soll eine entspannte Zeit mit Freunden und Familie sein. Das klingt zwar reichlich abgedroschen, aber wahr ist es doch. Kommt hinzu: Soziale Beziehungen sind gesund.

Damit es klappt, brauche ich aber schon ein paar Regeln. Hier also mein Survival Guide für eine genuss- und gleichzeitig massvolle Festzeit:

  • Eine gehörige Portion Bescheidenheit und Dankbarkeit. Für unsere Situation in der privilegierten westlichen Welt beispielsweise.
  • Alle Geschenke kaufe ich diese oder nächste Woche. Garantiert. Ich warte nicht wieder bis zum 24. Dezember. Eine tolle Idee ist übrigens https://www.hilfe-schenken.ch/ und das geht erst noch bequem online.
  • Und nun zum grossen Fressen:
    • Alkohol nicht verteufeln, sondern in Massen konsumieren: 1-2 Gläser pro Tag sind ein Genuss und viele Studien zeigen in dieser Menge sogar gesundheitsfördernde Effekte. (Tipp: Ein Mass kommt zwar im Glas, ist aber keins…)
    • Ich darf essen, was ich will. Aber ich höre auf meinen Körper – wenn genug ist, ist genug.
    • Für jedes Stück rotes Fleisch gönne ich mir eine Portion Gemüse. Denn darüber sind sich alle Experten einig: Mehr Gemüse.
    • Bewegung an der frischen Luft. Problematisch ist ja nicht nur das Essen, sondern auch das ständige Sitzen. Ich gehe mit den Kids raus, spaziere mit der Schwiegermutter oder inspiziere das Grundstück mit dem Schwiegervater. Mindestens 30 Minuten täglich.

Mit diesen Regeln will ich mir Entspannung gönnen – und meinen Kopf vom (vorsorglichen) schlechten Gewissen befreien. Ich hoffe, Sie können das auch.

Frohe Weihnachten!

 

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Auch Erholung ist eine Säule der Gesundheit

Das Westin Hotel in Costa Navarino in eine 5-Sterne-Anlage, die man auch für private Reisen sehr empfehlen kann.

Jahr für Jahr lädt Nutrilite’s Mutterkonzern die besten Vertriebspartner Europas auf eine erstklassige Reise ein. Die diesjährige Destination war Costa Navarino im Süden von Griechenland’s Peloponnes. Auch ich habe die Gelegenheit zu einer Woche Sport, gesundem Essen und Erholung dankend angenommen.

Den Tag habe ich jeweils mit einem 5k-Lauf entlang dem Golfkurs und einem Kilometer im Pool begonnen. Frühstück bestand aus Scrambled Eggs, Röstiplätzchen und Bacon, Früchten sowie – natürlich – einem griechischen Joghurt mit Honig, gesprenkelt mit gesunden Nüssen. Vitamin D-Produktion am Strand und angeregte Gespräche mit Gleichgesinnten rundeten jeden Tag ab.

Wer sagt denn, dass man All Inclusive Reisen nicht auch gesund verbringen kann!

Start in jeden Tag mit einem 5k Lauf ein einem Kilometer im Pool. Herrlich!

Start in jeden Tag mit einem 5k-Lauf und einem Kilometer im Pool. Herrlich…!

In Griechenland griechischen Jogurt mit Nüssen und Honig - ist ja klar. Und mein Double X darf auch nicht fehlen.

In Griechenland griechischen Joghurt mit Nüssen und Honig – ist ja klar. Und mein Double X aus 23 biologisch angebauten Früchten, Gemüsesorten und Kräutern darf auch nicht fehlen.

Schöne, offene Architektur und Liebe zum Detail.

Die Anlage besticht durch eine in die Natur eingebettete, offene Architektur umringt von Olivenbäumen und durch Liebe zum Detail.

Zur Abwechslung wieder mal was essen...

Fast zu jeder Tageszeit werden frisch zubereitetete, ausgewogene Gerichte angeboten. Natürlich hat auch das Dessertbuffet opulente Dimensionen angenommen…

Wassertemperatur über 20 Grad, kaum Leute, feiner Sand...

Wassertemperatur gefühlte 22 Grad, Luft 30, angenehmer Wind, feiner Sand – und trotzdem nur wenig Leute. Erholung ist eine wichtige Säule der Gesundheit!

 

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Der Stuhl ist der Feind

Ich mach jetzt mal eine kleine Wette: Sie sitzen grade, stimmt’s? Zwar würde es mich freuen, wenn mein Blog auch draussen auf der Baustelle gelesen würde, aber die Chancen dafür sind eher klein. Nein, wir sind doch alle Schreibtischtäter. Durchschnittlich verbringen wir an Werktagen über sieben Stunden (450 Minuten) sitzend, wie eine grosse Studie aus Deutschland ergeben hat.

Dazu muss man sagen, dass es sich dabei um Selbsteinschätzungen handelt, das heisst, der Wert wird wohl noch höher sein. Trotzdem, bleiben wir mal bei den gut sieben Stunden: Das macht gemäss meiner spontanen Überschlagsrechnung 82’500 Stunden Sitzen in Arbeitsleben eines Bürolisten (50 Jahre Arbeit, 220 Arbeitstage pro Jahr). Dem stehen 5’500 Stunden Bewegung gegenüber, FALLS Sie sich jeden Tag 30 Minuten bewegen. Nicht eingerechnet sind dabei Abende vor dem Fernseher und inaktive Wochenenden.

 

Ab und zu ins Fitness reicht nicht aus

Wir sitzen also zu viel. Viel zu viel. Dieses Sitzen ist insofern problematisch, da es in hohem Masse gesundheitsschädigende Wirkungen hat. Forscher haben 2012 herausgefunden, dass Diabetes und Herzkreislauf-Krankheiten die Folge sind. Vielsitzer sterben früher.

Aber es kommt noch dicker: Selbst regelmässige Bewegung macht die negativen Auswirkungen des Sitzens nicht wett, wie diese Studie zeigt! Es reicht also nicht, wenn wir uns nach sieben Stunden im Büro noch fürs Joggen oder Fitness motivieren. Zustätzlich sollten wir nach Möglichkeiten Ausschau halten, die Zeit im Sitzen zu verringern. Hier einige Tipps:

  • Kaufen Sie sich ein Stehpult. Notfalls tut es auch ein Aufsatz.
  • Halten Sie Stehungen, keine Sitzungen (Extrabonus: Stehungen sind schneller vorüber!)
  • Gehen Sie über Mittag spazieren
  • Klar: Wo immer möglich Treppe statt Lift oder Rolltreppe.
  • Auf dem Weg zur Arbeit eine Haltestelle früher raus oder das Auto weiter weg parkieren.
  • Drucken Sie sich mal was aus und lesen Sie es im Stehen, statt sitzend am Computer.

Disclaimer: Dieser Beitrag wurde von A bis Z im Stehen geschrieben.

 

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Ein gesunder, köstlicher Start in den Tag

Bild Banana Pancakes

Nichts geht über einen guten Start in den Tag. Für mich bedeutet das in erster Linie eine erfrischende Dusche und ein gutes Frühstück. Ohne diese beiden Zutaten kommt mein Tag nicht gut heraus. Und bisher war ich durchaus zufrieden mit meinen zuckerfreien Vollkorn-Müsli.

Doch seit Kurzem hat mein Frühstück und damit auch meine Laune eine neue Dimension erreicht – mit köstlichen Banana Pancakes nämlich. Nur vier Inhaltsstoffe, glutenfrei, laktosefrei, voller Proteine und gesunden Pflanzenbegleitstoffen, nicht übermässig viel Kohlenhydrate, gesunde Fette.

Zutaten pro Person:

  • eine Banane (nicht zu reif wegen dem Fruchtzucker)
  • zwei Eier
  • gefrorene Beeren
  • gemischte Nüsse, zerstückelt

Zubereitung:
Bananen zerquetschen und mit den beiden Eiern mit dem Schwingbesen vermischen. In eine warme, aber nicht zu heisse Pfanne geben und wie normale Pancakes zubereiten. Diese Menge sollte für zwei Stück reichen. Gleichzeitig die gefrorenen Beeren erwärmen, jedoch nicht zu heiss, wir wollen die zahlreichen Pflanzenbegleitstoffe ja nicht massakrieren. Diese Beeren dann über die Pancakes auf den Teller verteilen und die Nüsse drüber streuen. Et voilà, kinderleicht.

Besonders die Beeren und Nüsse werten dieses Frühstück auf. Denn Beeren enthalten kostbare sekundäre Pflanzenstoffe und auch die Nüsse sind wichtige Bestandteile einer gesunden Ernährung.

Guten Appetit!

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Diese Lebensmittel sollten bio sein

troutlake

Mittlerweile gibt es fast jedes Gemüse und jede Frucht in zweifacher Ausführung: bio und konventionell. Bio ist teurer und in der Regel grün verpackt. Gibt es sonst noch Unterschiede? Ab und zu taucht ja auch eine Studie auf, die den höheren Nährwert von Bioprodukten anzweifelt.

Die Mehrheitsmeinung in der Forschung ist klar: Bioprodukte sind in der Regel besser, u.a. weil sie weniger Pestizide enthalten. Sollte man darum nur noch bio kaufen? Nicht unbedingt, aber es gibt eine Minimum-Liste. Nämlich die Lebensmittel, wo die Sachlage unbestritten ist. Folgende Esswaren sollten gemäss den online Magazinen Huffington Post und fitforfun nur bio gekauft werden (Schnittmenge beider Magazine):

  • Kartoffeln (keine Stickstoffdüngung)
  • Milch (bio hat mehr ungesättigte Fettsäuren)
  • Obst und Gemüse, das nicht geschält wird, wie Äpfel, Peperoni
  • Kohl (bio enthält mehr Vitamin C)
  • Exotische Früchte (werden normalerweise auf dem Transportweg begast)

Mehr und mehr Konsumenten sind vom Nutzen der Bioprodukte überzeugt, was sich auch in den Verkaufszahlen der Grossverteiler niederschlägt. So hat die Migros kürzlich angekündigt, die Anzahl ihrer Bioläden der Marke „Alnatura“ zu erhöhen. „Wir sind 2012 im Bio-Bereich um fast 9 Prozent auf einen Umsatz von 474 Millionen Franken gewachsen“, sagt Migros-Chef Herbert Bolliger. Das Kerngeschäft der Migros-Genossenschaften bewegt sich hingegen nur leicht im Plus.

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass man die teuer und mit gutem Gewissen erworbenen Produkte dann auch schonend zubereiten sollte. Nämlich mit einem Multigarsystem. Sonst haben auch Bioprodukte nicht mehr drin als die konventionellen.

Im Bild: Troutlake Farm von Nutrilite, die grösste biologische Kräuterfarm der USA, im Bundesstaat Washington. (Quelle: Facebook „Nutrilite US“)

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So sieht ein gesunder Teller aus

Optimaler Teller

Wenn wir schon bei Harvard sind (s. letzter Beitrag), können wir uns eine weitere spannende Empfehlung genauer anschauen. Harvard hat nämlich eine simple Grafik kreiert, um einen idealen Teller aufzuzeigen. Sie zeigt, was in welcher Qualität und Quantität zu einer ausgewogenen Mahlzeit gehört.

Er besteht aus vier Teilen, nämlich

  • Whole Grain – Vollkornprodukte sind besser als raffiniertes Getreide.
  • Healthy Protein – der Zusatz „healthy“ deutet etwas wichtiges an, nämlich dass es auf die Qualität von Protein ankommt. Fisch, Geflügel, Bohnen und Nüsse sind zu bevorzugen.
  • Natürlich gehören auch Früchte auf einen gesunden, ausgewogenen Teller. Möglichst alle Farben essen.
  • Gemüse sollte den grössten Teil der Nahrung ausmachen, und auch hier gilt: je variierter, desto besser. Kartoffeln zählen übrigens nicht zum Gemüse.

Zu beachten sind übrigens auch die Grössenverhältnisse. So machen Früchte den kleinsten Teil des Tellers aus, Gemüse aber den grössten.

Neben dem Teller stehen noch die gesunden Öle (wenig gesättigte Fettsäuren) und natürlich die Getränke (vor allem Wasser oder Tee). Und auch das beste Essen hilft bei null Bewegung herzlich wenig, daher das Bewegungssymbol.

Diese Grafik kommt gleich bei uns an den Kühlschrank – klar, übersichtlich, einprägsam.

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Snacks im Büro

Snacks im Office

Ich kann nicht arbeiten, ohne mich regelmässig mit Energie zu versorgen. Man könnte das auch „naschen“ nennen. Über die Jahre habe ich erfolglos versucht, es mir abzugewöhnen. Nun habe ich akzeptiert, dass mein Gehirn halt einen gewissen Kalorienverbrauch hat. Das menschliche Gehirn verbraucht ja 20 bis 30 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs. Es kommt jedoch sehr darauf an, was man isst, und in dieser Hinsicht musste ich mich umgewöhnen. Weg von der Schokolade, hin zu gesunden Nahrungsmitteln, die aber trotzdem gut schmecken.

Auf dem Bild sehen Sie meine bevorzugten Energie- und Nährstofflieferanten. Grundsätzlich immer genug Wasser, ich trinke rund 1.5 L pro Tag. Das geht aber nur auf eine Art und Weise, nämlich indem ich eine grosse Flasche morgens hinstelle und abends leer entsorge. Die Flaschen recycle ich natürlich, damit ich nicht unnötig zum Plastikmüll beitrage.

Früchte und Fruchtsäfte stehen auch ganz oben auf der Hitliste. Ich mag die Säfte der Marke Innocent (erhältlich z.B. im Coop), weil dort keine Zusatzstoffe reinkommen und sie mit interessanten Mischungen locken. Ich schaue immer darauf, mindestens eine Sorte Beeren zu konsumieren. Sie enthalten unglaubliche Mengen sekundäre Pflanzenstoffe und fehlen ansonsten weitgehend auf unserem Teller (zumindest im Winter).

Nüsse liefern hochwertiges Protein (für einmal nicht tierisches), B- und andere Vitamine, Mineralstoffe und gute Fette. Und schliesslich dürfen auch getrocknete Feigen nicht fehlen, die ich besonders wegen ihrer basischen Wirkung schätze – es gibt nur wenige Nahrungsmittel, die den Säure-Basen-Haushalt effektiver in die richtige Richtung rücken als Feigen.

 

 

Vitaminmassaker bei uns zu Hause

Verfall

Bereits mehrere Blog Posts behandeln die Wichtigkeit der Zubereitung (s. Broccoli und Dünsten). Es reicht eben nicht, frisch und biologisch einzukaufen, sondern man sollte danach das Augenmerk auch auf Lagerung und Erwärmen der Speisen richten. „Wer am Montag den Wocheneinkauf macht, den Salat aber erst am Freitag auftischt, serviert ihn ohne Vitamin C.“ sagt eine Ernährungsberaterin der SGE im Beobachter Artikel.

Man sollte also idealerweise mehrmals pro Woche einkaufen. Wenn das nicht möglich ist, kann man auf Tiefkühlgemüse ausweichen, denn Schockgefrieren ist schonend für die Vitamine. Und schliesslich ist ein Totkochen im siedenden Wasser unbedingt zu vermeiden! Ich zitiere gerne den Beobachter Artikel und danke der Autorin für die klaren Worte:

„Mit möglichst wenig Wasser möglichst kurz kochen. Am besten geht das mit einem speziellen Kochgeschirr (Multigarsystem), in dem die Speisen ohne Wasser oder Fett zubereitet werden. Die zweitbeste Lösung ist die Zubereitung im Steamer beziehungsweise das drucklose Dämpfen: wenig Wasser in die Pfanne und Deckel drauf. Im Dampfkochtopf hingegen werden durch den Druck relativ viele Vitamine kaputtgemacht. Was für Gemüse gilt, gilt auch für Fleisch: Neuste Studien zeigen, dass umso mehr B-Vitamine verloren gehen, je länger Fleisch erhitzt wird.“

Also ist klar: Die grössten Verluste an Mikronährstoffen erleiden Früchte und Gemüse im Haushalt, nicht auf dem Transportweg und auch nicht im Supermarkt. Die meisten Mikronährstoffe sind licht-, hitze-, luft- und/oder wasserempfindlich.

Vor dem Kundentreffen Nüsse essen

Gestresster, frustrierter Geschäftsmann meditiert im Büro auf Schreibtisch

Wussten Sie, dass knuspriges Essen Aggressionen abbaut? Oder dass Orangen und Äpfel die Kreativität steigern? Das Schweizerische Magazin Beobachter hat eine Liste von zwölf teils amüsanten, vor allem aber nützlichen Tipps zusammengestellt, wie Sie die Herausforderungen des Büroalltags besser meistern können. Hier gehts zu den weiteren Tipps. Viel Erfolg!

Leben und Leben geben

Blutspende

Manchmal finden sich Menschen in Notsituationen wieder, wo sie ihre Gesundheit nicht mehr selber beeinflussen können und auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Nach einem Unfall etwa oder bei drohendem Organversagen. Dann können auch Extraportionen Früchte und Gemüse nichts mehr ausrichten…

Aus der Erkenntnis heraus, dass es auch mich jederzeit treffen könnte, bin ich seit fast zehn Jahren überzeugter Blutspender. Alle paar Monate wieder nehme ich den kurzen Nadelstich hin, denn ich weiss, dass ich etwas Nützliches tue. Studien haben dem Blutspenden eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben, da es die Bluterneuerung ankurbelt. Und zudem gibt es gratis Essen.

Jetzt gibt es natürlich noch extremere Notfälle, wo ein bisschen fremdes Blut nicht ausreicht. Dann nämlich, wenn ein Organversagen droht. In der Schweiz gibt es jedoch eine im internationalen Vergleich krass tiefe Spenderquote. Jährlich sterben Dutzende Menschen unnötig, weil es viel zu wenige Organspender gibt. Was kümmert mich, was mit meinem Körper nach meinem Tod geschieht? Atheisten vermodern genauso mit einer Niere wie mit zwei. Gläubige werden von Gott genauso in den Himmel aufgenommen, ob sie nun mit oder ohne Bauchspeicheldrüse an die Pforte klopfen. Falls nicht, haben sie vielleicht den falschen Gott.

Oder andersrum: Was ist, wenn ich oder mein Kind ein Organ benötigen? Soll mein Kind dann diese dringend benötigte Hilfe nicht erhalten, nur weil skurrile Ängste und fehlendes Wissen viele potentielle Spender abschrecken? Darum bin ich nicht nur Blutspender, sondern auch Organspender, und möchte hiermit zum Nachdenken anregen. Denn für mich ist klar: Wenn ich einmal gehen muss, kann ich ja gleich noch fünf Menschenleben retten. Mehr Infos bei Swisstransplant.

transplant

Leben und Leben geben. Auch das gehört zur Gesundheit.

Die 10-Minuten-Gemüse-Lösung

Heute hatte ich Lust auf Gemüse – farbiges, gesundes, frisches, variiertes Gemüse. Versucht da wohl mein Körper, mir nach den intensiven Feier- und (Fr)Esstagen etwas mitzuteilen…? Aber was tun, wenn ich in 10 Minuten drei Sorten Gemüse zubereiten möchte, die zudem ihren Eigengeschmack bewahren sollen? Die Antwort ist einfach: Dünsten mit wenig Wasser!

Pfanne vorher

Vor dem Dünsten: Ich verwende mein Lieblingsküchengerät, nämlich das Garsystem von iCook. Frisches Gemüse einfach in die Pfanne geben, ein paar Tropfen Wasser dazu und bei mittlerer Hitze kurz dünsten. Das sieht dann so aus:

Pfanne nachher

Nach dem Dünsten: Das Gemüse behält Farbe, Struktur, Geschmack und den grössten Teil der wertvollen Mikronährstoffe – eben weil wir es nicht zu Tode kochen. Für den Broccoli wissen wir ja, dass diese Zubereitungsart den Gehalt sekundärer Pflanzenstoffe sogar noch erhöht (s. mein Post vom 19.12.2012).

Guten Appetit!

Die perfekte App für gute Vorsätze

Mens Health App

Am Ende des Jahres stehen viele einmal mehr vor der Frage: Was werde ich im neuen Jahr besser machen? Genau, es ist Zeit für gute Vorsätze. Ganz oben auf der Liste ist oft der Wunsch nach mehr Bewegung.

Erst kürzlich bin ich auf eine wunderbare App von Men´s Health gestossen, welche das Einhalten solcher Vorsätze vielleicht etwas erleichtert: Der Personal Trainer, zu finden im App Store. Natürlich propagiert das Magazin die App primär für den Muskelaufbau – man sollte sich jedoch vom Bild des Bodybuilders nicht entmutigen lassen. Denn darüber hinaus finden sich auch zahlreiche weitere Workouts, so etwa zur Verbesserung von Flexibilität und Stabilität oder auch – mein Favorit – zur Stärkung des Rumpfs.

Die Basisversion ist gratis,das Upgrade für fünf Franken kann ich auf jeden Fall empfehlen. Wer will kann sogar seine komplettierten Workouts auf Facebook teilen. Doch das lasse ich dann doch lieber bleiben, meine Freunde sollen ja nicht zu genau wissen, ob ich meine Vorsätze auch einhalte…

Gekochter Broccoli nützt (fast) nix

Broccoli ist eindeutig mein Lieblingsgemüse. Nicht nur sieht er gesund aus, sondern schmeckt mir auch vorzüglich. Aber das Wichtigste: Er ist extrem gesund. Die Funktionen reichen von Krebsprävention und -bekämpfung über Alzheimerbehandlung bis hin zur Hemmung von Arthritis. Verantwortlich dafür sind die zahlreichen sekundären Pflanzenstoffe wie etwa Sulforaphan. Nun, wer sich einigermassen mit gesunder Ernährung befasst, weiss um die Wirkung von Broccoli.

Brokkoli Gemüse Gesund Bionahrung

Viele wissen jedoch nicht, dass die konventionelle Zubereitung (also Kochen) bis zu 90% der besten Inhaltsstoffe zerstört, wie eine Studie zeigt. Wer hingegen den Broccoli nur leicht dämpft oder gart, erhält nicht nur diese Stoffe, sondern vermehrt sie auch noch! Und noch einen Vorteil hat das Garen: Auch die Geschmacksstoffe bleiben erhalten und wir brauchen weniger Salz.

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