Was ist Gesundheit?

Was ist Gesundheit? Sicherlich gibt es hierzu viele subjektive Antworten, allgemein akzeptiert und bekannt ist jedoch die Definition der WHO:

„Ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

Diese Definition ist faszinierend, denn sie impliziert, dass Gesundheit aktiv verbessert werden kann. Es ist ein Unterschied, ob man knapp nicht krank ist oder ob man „Wohlergehen“ erreicht hat. Krankheiten und Gebrechen können wir heute zum Glück oft mit Medikamenten begegnen, für das Wohlergehen hingegen muss man was unternehmen – langfristig, vorausschauend und präventiv. Gesundheit ist beeinflussbar!

Gesundheit ist ein lebenslanges Projekt und basiert auf mindestens sechs starken Säulen:

Die Säule der ausgewogenen Ernährung springt natürlich gleich ins Auge – und hat es auch in sich. Die meisten von uns glauben, sich ausgewogen zu ernähren. Aber was heisst das? Eine ausgewogene Ernährung beinhaltet folgende Faktoren:

  • abwechslungsreiche Mischkost
  • Vermeidung des Übergewichts
  • Erhöhung des Vitamin- und Mineralstoffgehalts
  • Reduktion von Fett, Zucker, Salz und Alkohol

Wollen wir weiderum einen dieser Faktoren genauer betrachten, so bietet sich die abwechslungsreiche Mischkost an. Dies beinhaltet u.a. den Konsum von ausreichend Obst und Gemüse. Dank massiven Aufklärungs- und Präventionsaktivitäten rund um den Globus wissen heute viele Menschen, dass der tägliche Konsum von mehreren Portionen von grosser Wichtigkeit ist.

Gemäss der Schweizer Gesellschaft für Ernährung bedeutet dies: Täglich 5 Portionen in verschiedenen Farben, davon 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Früchte. 1 Portion entspricht 120g. Pro Tag kann eine Portion durch 2 dl ungezuckerten Frucht- bzw. Gemüsesaft ersetzt werden.

Wie viele Portionen haben Sie in den letzten Tagen konsumiert?

3 Gedanken zu „Was ist Gesundheit?

  1. Tägliches Training in den 5 Säulen der Gesundheit: Ernährung – Bewegung – Regeneration – Umfeldgestaltung und mentale Hygiene!! Das ist Selbstverantwortung … Niemand ist für unsere Gesundheit mehr verantwortlich außer wir selbst!

  2. für Gesundheit müssen wir eine noch breitere Definition in unsere Gesellschaft einfließen lassen, insbesondere um dem Missverständnis, Gesundheit sei das Gegenteil von Krankheit, entgegenzuwirken. So lange wir die Krankheit mit der Gesundheit in einen Topf werfen (lassen) – das Gesundheitssystem eines Staats bezahlt via Krankenversicherungen Krankenhäuser, in denen Kranke behandelt werden – und die Thesen alter Philosophen nicht wieder in unsere Glaubensbekenntnisse aufnehmen, wird Krankheit das Denken dominieren.
    Gesundheit steht deshalb nach unserer Definition auf den 5 Säulen: Mentale Kompetenz, Ernährung, Bewegung, Regeneration und Umfeldgestaltung. Krankheit ist nur Symptom = das sind die Warnsignale (die roten Lampen), die Gesundheit täglich begleiten. Wer gesund sein will, muss deshalb täglich an seiner Gesundheit (= Leistungsvermögen von Körper, Geist und Seele) trainieren. Spitzensportler sind folglich die gesündesten Menschen (bei denen im übrigen immer wieder rote Lampen aufleuchten). Gesundheit sit deshalb Balance, Gleichgewicht zwischen zu viel und zu wenig!

    • Volker sagt:

      Genau.
      Durch persönliche Erfahrung bin ich von orthomolekularer Medizin überzeugt. Es ist ein ganzheitliches System das in Balance gehalten werden muß. Es schadet eher, wenn man einzelne Nährstoffe in therapeutischen Größenordnungen gezielt „gegen“ etwas einsetzen will – wie es in den meisten Studien allerdings gehandhabt wird.
      Ich habe in den 2,5 Jahren, seit ich Mikronährstoffe als Supplement anwende, das Wissen darüber regelrecht eingeatmet. Das korrekte Essen ist nach wie vor wichtig. Und natürlich auch regelmäßige Bewegung und ausgeglichene Psyche.

      Ich war 55 als ich eine Basilaris-Thrombose, einen Thalamus-Infarkt und einen Pons-Infarkt erlitt. Koma, danach ging erst einmal nichts mehr. Depressionen, Lähmungen, Ataxie, Taubheiten (teilweise immer noch vorhanden). Koordination gestört, mentale Einbußen und Wahrnehmungsstörungen.
      Wem auch immer sei es gedankt, dass mich jemand gegen meine ausgeprägte Skepsis, zur Einnahme von Vitalstoffen brachte. Ich bin immer noch in mehrfacher Weise behindert, habe aber genug Energie, damit zurechtzukommen und lebe wieder aktiv und mit Lust und Antrieb. Fahre Gespann und „predige“ allenthalben über die elementar wichtige Orthomolekularmedizin – es könnte damit so unglaublich viel Leid vermieden werden. Die Notfallmedizin hierzulande ist hervorragend – Prävention und Nachsorge eine Katastrophe. Was soll man erwarten von einer Regierung, die Gesetze verabschiedet wie: Nahrung und Nahrungsergänzungen dürfen NICHT mit einem Gesundheitsversprechen gekoppelt sein. Sicher, der Körper schickt Warnsignale weil ihm Kortison fehlt oder ein Kalziumantagonist – Fu..!

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