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Vitamin B gegen Alzheimer

Enthalten viel Vitamin B1: Erbsen gegen Alzheimer.

Alzheimer und der damit einhergehende Verlust von Gehirnfunktionen gehört für viele zu den bedrohlichsten aller Krankheiten. Doch sie ist kein unvermeidbares Risiko des Alterns. Wir wissen heute, dass der Lebensstil und die Ernährung gewichtigen Einfluss auf die Entwicklung der Krankheit haben. So wurde in letzter Zeit beispielweise etabliert, dass Thiamin (Vitamin B1) eine Rolle bei der Entwicklung von Alzheimer spielt.

Ein gesundes Gehirn braucht ausreichend Vitamin B1. Der Mikronährstoff kommt besonders in Getreide, Schweinefleich, Forellen, Erbsen, Spargeln oder Bohnen vor. Leider ist es auch bei Vitamin B1 wie bei zahlreichen anderen Mikronährstoffen: ein Mangel ist auch ich Zeiten überfüllter Supermärkte und Kühlschränke schnell mal Tatsache.

  • Viele Senioren verlieren die Fähigkeit, genügend B-Vitamine zu absorbieren.
  • Wer glutenfrei isst und/oder der Paleo-Diät folgt, ist möglicherweise von einem B1-Mangel betroffen, da Getreideprodukte ausgelassen werden.
  • Vitamin B1 ist hitzeempfindlich und wasserlöslich, weshalb die Verluste bei einer konventionellen Zubereitung hoch sein können. Garen ist darum das neue Kochen.

Auch bei weiteren B-Vitaminen sind die körperlichen Speicher schnell leer, etwa bei Folsäure oder B12 (vegane Ernährung). Wie immer gilt, auf eine möglichst ausgewogene Ernährung zu achten. Um Lücken zu vermeiden und den Tücken des Alltags zu begegnen, gehört heute aber auch ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel auf den Esstisch. Das empfiehlt übrigens auch die Universität Harvard.

 

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Immunsystem-Drink mit dem gewissen Dreh

Kappe auf, einmal drehen, die Nährstoffe werden freigesetzt.

Kappe auf, einmal drehen, die Nährstoffe werden freigesetzt.

Der weltweit führende Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller Nutrilite hat ein Produkt auf den Markt gebracht, das sich zum Hit entwickeln wird. Phyto2Go ist eine elegante, wohlschmeckende und nährstoffreiche Getränkemischung zur Stärkung des Immunsystems.

Das Produkt besteht aus einer hochwertigen Mehrweg-, BPA-freien Plastikflasche und den mit Nährstoffen gefüllten Kappen. Man füllt die Flaschen mit Wasser (am besten gefiltert!), dreht die Kappe nach links und schon werden Vitamin C, Zink und Beerenextrakte freigesetzt. Der Drink schmeckt nach Granatapfel und Acai.

Die Nährstoffkombination in Phyto2Go ist ein Winner

  • Studien zeigen schon seit Jahren, dass gerade das Vitamin C und auch das Mineral Zink nachweislich das Immunysystem unterstützen. Infektionen können verhindert, gemildert und/oder in der Dauer verkürzt werden.
  • Das Vitamin C stammt aus der Acerola Kirsche. Zusammen mit den Extrakten aus Heidelbeere, Holunderbeere, Weinbeere und Johannisbeere werden wir also mit einer gesunden Portion sekundärer Pflanzenstoffe versorgt. Auch von den Beeren weiss man heute, dass sie höchst gesund sind.

Die einzigartige Kappe wurde speziell von Nutrilite entwickelt und patentiert. Damit lassen sich die Nährstoffe erst unmittelbar beim Konsum freisetzen, was die Haltbarkeit erhöht und Nährstoffgverluste verhindert. Zudem lassen sich so Produktion, Transport und Abfall von Unmengen von Plastikflaschen vermeiden.

Phyto2Go enthält keine künstlichen Farbstoffe, Aromen oder Konservierungsstoffe. Es ist gesüsst mit Steviolglycosiden aus der Stevia-Pflanze. Eine Kappe liefert 45mg Vitamin C, was in der Schweiz 56% einer Tagesmindestdosis entspricht, und 2.6mg Zink (26%).

 

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Krebs: Eigene Schuld oder totaler Zufall?

Die Optimierung von Essen und Bewegung ist wichtig – birgt aber auch Stresspotential.

Die Optimierung von Essen und Bewegung ist wichtig – birgt aber auch Stresspotential.

Krebs ist – das ist eine Binsenweisheit – eine der bedeutendsten Todesursachen weltweit. Tendenz steigend. Heute wissen wir vieles, aber noch lange nicht alles darüber. Im Gegenteil, bei den meisten Menschen herrscht Verwirrung.

Da hilft es auch nicht, dass momentan eine Debatte stattfindet, die man so zuspitzen könnte: Wer Krebs bekommt, hat selber Schuld. Sagen die einen. Die anderen wiederum verweisen u.a. auf die Evidenz genetischer Einflüsse und meinen gewissermassen, man habe eh keinen Einfluss darauf. Also was soll’s.

Hat der Lebensstil nun Einfluss oder nicht?

Diese Debatte ist gefährlich. Denn geprägt von unserer heutigen Leistungsgesellschaft, wo wir alle für unseren (beruflichen) Erfolg selber verantwortlich sind, laufen wir auch Gefahr, eine Krebsdiagnose als „eigene Schuld“ zu verstehen. Er/sie/ich hätte ja mehr Sport treiben können, besser essen etc. Die Konsequenz ist ständiger Stress und Vorwürfe. Zahlreiche Studien beweisen ja schliesslich, wie wichtig ein gesunder Lebensstil ist.

Die andere Seite der Debatte erhielt Aufwind durch eine Studie, welche besagt, dass die meisten Krebserkrankungen schlichtweg ein Fall von Pech sind. Und dann gibt es auch noch die erbliche Vorbelastung. Die Folge dieses Denkens ist, dass man dem Lebensstil keine Beachtung mehr schenkt, denn „sterben musste trotzdem!“.

Es liegt auf der Hand: Beide Arten zu denken sind problematisch. Die Wahrheit liegt wie so oft irgendwo dazwischen.

Den Lebensstil optimieren, aber unverkrampft

Da wir nunmal unsere Gene und unsere Zellmutationen nicht beinflussen können, bleibt uns immerhin, den Lebensstil zu optimieren. Dabei ist aber eben wichtig, dies in einer entspannten und nicht verkrampften Art zu tun. Das Leben soll ja auch Spass machen und nicht geprägt sein von Ängsten und Stress.

Forscher der Harvard Universität haben gezeigt, wie rund die Hälfte aller Krebsdiagnosen und Krebstodesfälle verhindert werden könnten. Es gelingt mit einem Mix aus vier Massnahmen:

  • Nicht Rauchen
  • Alkohol massvoll konsumieren (max. 1 Drink pro Tag für Frauen und 2 für Männer)
  • Gewicht im Griff behalten (BMI zwischen 18.5 und 27.5)
  • Regelmässig bewegen (mind. 75-150 Min. pro Woche)

 

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Darüber sind sich alle Ernährungs-Wissenschafter einig

Medical Team Holding Jigsaw Pieces In Huddle

An der Konferenz kamen die Forscher der Universitäten Harvard, George Washington, Cornell, Stanford und vielen weiteren zu einem Konsens.

Vor lauter sich widersprechenden Studien und uneinheitlichen Aussagen von Ernährungswissenschaftern verliert man rasch den Überblick. Vielen Konsumenten geht es so und am Ende essen sie weiter wie bisher.

Kürzlich hat eine sehr interessante Konferenz führender Ernährungswissenschafter stattgefunden, die genau diesen Missstand angehen wollte. Die Organisation Oldways – welche gesunde Ernährung anhand von Essenstraditionen näher bringen will – hat unterschiedlichste Forscher an einen Tisch gebeten. Forscher, die sich sonst oftmals widersprechen.

Das Resultat ist eine 11-Punkte-Liste. Hier die Highlights:

  • Mehr Gemüse, Früchte, Vollkorngetreide, Milchprodukte mit tiefem Fettgehalt, Meeresfrüchte, Hülsenfrüchte und Nüsse.
  • Beim Alkohol Mass halten
  • Weniger rotes und verarbeitetes Fleisch, Essen und Getränke mit hinzugefügtem Zucker und auch weniger raffiniertes Getreide.
  • Konsens herrscht auch darüber, dass man keine Nahrungsmittelgruppe vollständig aus dem Speiseplan verdammen soll. Vielmehr gehe es um die optimale Kombination, welche für uns alle aber individuell ist.
  • Und natürlich mehr Bewegung.
  • Essen soll unbedingt auch schmecken.
  • Unsere Ernährung soll auf die Umwelt acht geben.

Über diese Punkte herrscht also klarer Konsens, ob man nun eine kohlenhydratreiche- oder arme Ernährung propagiert und egal ob man Fett hasst oder liebt.

Die Forscher erlauben sich auch einen deutlichen Seitenhieb gegen die Medien, die nicht jede neue Studie immer gleich als Sensation darstellen sollen. Es sei nämlich nicht so, dass jede Studie einen Bruch mit bisherigen Erkenntnissen bedeute!

Lesen Sie hier übrigens ein spannendes Interview mit Walter Willett von Harvard über die Grundsätze gesunder Ernähung. Willett war massgeblich an der 11-Punkte-Liste beteiligt.

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Harvard-Forscher Willett über gesunde Ernährung

Harvard-Ernährungswissenschaftler Walter Willett

Harvard-Ernährungswissenschafter Walter Willett

 

Normalerweise mache ich es mir nicht so einfach und kopiere grosse Teile eines Interviews aus einer Zeitung. Das folgende aus der heutigen Neuen Zürcher Zeitung (14.10.2015) ist allerdings so gut, dass ich mir mit den besten Passagen eine Ausnahme erlaube. Die NZZ traf sich mit Wallter Willett, dem „einflussreichsten Ernährungswissenschafter der Welt“. Er forscht an der Harvard Universität.

Was kann man als gesichertes Wissen bezeichnen? Welches Essen ist gesund, welches nicht?

Verschiedene Ernährungsweisen sind gesund. Es gibt aber einige Grundregeln, die man beachten sollte: Schlechte Fette sollte man durch gute ersetzen, also Transfette, die vor allem in industriell produzierter Nahrung vorkommen, durch natürliche, pflanzliche Öle. Bei den Kohlenhydraten sollte man zu Vollkornprodukten greifen. Insbesondere sollte man Süssgetränke meiden, damit nimmt man Unmengen von Zucker zu sich. Möglichst verzichten sollte man zudem auf Produkte aus verarbeitetem, rotem Fleisch, also beispielsweise Wurstwaren aus Rind- oder Schweinefleisch. Sie steigern das Risiko von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Stattdessen sollte man auf pflanzliche Proteinquellen setzen, auch Poulet und Fisch sind aber sehr gesund. Und natürlich sollte man viele Früchte und Gemüse essen. Im Moment untersuchen wir diesen Bereich besonders und sehen zum Beispiel, dass Heidelbeeren sehr gesund zu sein scheinen.

Was macht Heidelbeeren so besonders?

Sie enthalten viele Antioxidantien und Flavonoide, die insbesondere auch unser neurologisches System gesund zu halten scheinen. Das heisst jetzt aber nicht, dass man sich nur noch von Heidelbeeren ernähren soll (lacht). Ausserdem muss man sagen, dass der Anteil an Milchprodukten in unserer Ernährung wohl etwas zu hoch ist.

Essen ist doch aber mehr als Nahrungsaufnahme. Es geht doch auch um Genuss. Ist denn Freude am Essen nicht auch gesund?

Wenn etwas unangenehm ist, dann machen es Menschen nicht. Gesunde Küche muss also zumindest geniessbar sein. Tatsache ist aber gerade, dass gesunde Küche auch ausgezeichnet schmecken kann. Schauen Sie sich die mediterrane Küche an: Sie entspricht ziemlich genau dem, was wir propagieren.

Können wir nicht unserem Körper vertrauen, dass er weiss, was gut für uns ist? Wenn ich zum Beispiel besonders viel Fettiges gegessen habe, bekomme ich Lust auf Gemüse.

Da bin ich mir nicht so sicher. Wenn unser Körper wirklich so schlau wäre, dann hätten wir keine Probleme mit Übergewicht. Wir haben zwar eine recht gute Kontrolle darüber, wie viele Kalorien wir brauchen. Mit unseren hoch verarbeiteten Nahrungsmitteln, die viel zu stark gesüsst und gesalzen sind, täuschen wir aber unsere natürlichen Kontrollmechanismen. Auch die Werbung verführt uns vor allem zum Konsum von ungesundem Essen, das aus günstigen Produkten wie Zucker und Stärke gefertigt wird.

Überschätzen wir nicht vielleicht die Bedeutung von Essen für unsere Gesundheit?

Das denke ich nicht. Selbst mich hat es in meiner Forscherkarriere immer wieder erstaunt, wie riesig der Einfluss der Ernährung auf unsere Gesundheit ist. Für fast alle schweren Krankheiten, die wir bekommen, ist die Ernährung von Bedeutung. Im Moment untersuchen wir gerade den Zusammenhang zwischen Demenz und Ernährung. Und wir haben Indizien dafür, dass hier die kausale Beziehung noch stärker ist als bei Herzkrankheiten.

Und welches Essen hilft gegen Demenz?

Wir arbeiten noch an den Details, aber generell zeigt sich auch hier, dass die mediterrane Diät dem Abbau kognitiver Fähigkeiten entgegenwirkt. Insbesondere scheinen einige Früchte und Gemüsesorten wichtig zu sein.

Das ganze Interview gibt es hier.

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„Ich treibe Sport und bin darum gesund“

Sportlich Aktive bewegen sich zwar viel, benötigen aber auch mehr Flüssigkeit, Makro- und Mikronährstoffe.

Sportlich Aktive bewegen sich zwar viel, benötigen aber auch mehr Flüssigkeit, Makro- und Mikronährstoffe.

In Gesprächen höre ich diesen Satz oft: „Ich betreibe Sport und bin darum gesund“. Aber hat man wirklich ausgesorgt, wenn man wöchentlich 150km auf dem Fahrrad verbringt, in einem Fussballclub spielt oder morgens regelmässig joggt?

Klar, Bewegung ist eine Säule der Gesundheit, soweit so gut. Da sportliche Aktivität aber auch mit einem erhöhten Bedarf an Flüssigkeit, Makro- und Mikronährstoffen einher geht, wiegen sich viele in einer falschen Sicherheit.

Fakt ist, sportlich aktive Menschen scheiden deutlich mehr Nährstoffe übers Schwitzen aus und ihr Körper muss sich nach der Aktivität regenerieren. Zudem liegt der Sauerstoffumsatz bei einem Mehrfachen dessen, was durchschnittlich Aktive verbrauchen. Dies bedeutet mehr freie Radikale, welche potentiell zellschädigende Prozesse in Gang setzen.

Und während Spitzenathleten diesem Umstand mit einem individualisierten Ernährungsplan und hoher Disziplin Rechnung tragen, ernähren sich Hobbysportler oftmals durchschnittlich. Sie werden denn auch zu den Risikogruppen für Mikronährstoff-Mangel gezählt.

Es gibt viele Beschwerden, worunter sportlich Aktive leiden. Eine einfache Google-Suche gibt entsprechende Hinweise.

  • Verspannungen, Krämpfe
  • Langsame Regeneration
  • Verringerte Leistungsfähigkeit und Infektanfälligkeit
  • Magenprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Müdigkeit
  • weitere wie Schlafstörungen, Verstimmungen, Allergien, Knochenbrüchigkeit etc.

Auf den Gesundheitsforen wird dann schlicht eine „ausgewogene Ernährung“ empfohlen. Das ist einleuchtend, aber was heisst das? Ausgewogen ernährt man sich, wenn man der Lebensmittelpyramide folgt. Dazu gehört u.a. der Konsum von fünf Portionen Früchten und Gemüse à 120g – pro Tag. Aber das schafft kaum jemand, wie der 6. Ernährungsbericht von 2012 gezeigt hat. Tatsächlich geht der Konsum von Früchten und Gemüse sogar zurück! Eine ausgewogene Ernährung muss immer das Ziel sein! Aber die meisten von uns haben Lücken.

Harvard empfiehlt darum, täglich ein ausgewogenes, hochwertiges Multivitamin-/Multimineralstoff-Präparat einzunehmen. Das gilt auch für sportlich aktive Menschen.

PS: Es gibt auch viele Hobbysportler, die den entgegengesetzten Weg gehen und sich mit Einzelpräparaten (legaler und illegaler Art) vollpumpen. Auch das ist nicht ideal. Denn als Basis sollte immer ein ausgewogenes Multi-Präparat dienen.

 

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Warum nicht gleich ein Multipräparat?

„Double X“ mit Vitaminen, Mineralstoffen und Sekundären Pflanzenstoffen aus 23 biologisch angebauten Pflanzen von Nutrilite

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass der mögliche Nutzen von Nahrungsergänzungen auch von offiziellen Seiten mehr und mehr eingeräumt werden muss? Die ganz harten Supplemente-Verweigerer geraten unter Druck (zur Kritik an Nahrungsergänzung s. hier). Letztes Beispiel: Seit mehreren Jahren überbieten sich Experten und Journalisten darin, auf den in unseren Kreisen weit verbreiteten Mangel an Vitamin D hinzuweisen. Jeder durchschnittlich informierte und interessierte Konsument weiss inzwischen um die Gefahr.

Für Schwangere, Stillende, Senioren und auch Sportler gilt schon länger die Empfehlung, möglichen Mängeln vorzubeugen. Viele Menschen greifen selber nach Vitamin C und Zink bei Anzeichen einer Erkältung. Hobbysportler wissen, dass Krämpfen mit Magnesium vorgebeugt werden kann. Und so weiter.

Von der Schulmedizin werden folgende Nährstoffe bereits heute regelmässig als Supplemente eingesetzt:

  • Multipräparate in der Schwangerschaft und in der Stillzeit
  • Multipräparate in Phasen der Genesung
  • Alle Säuglinge bis 3 Jahre erhalten ein Rezept für Vitamin D
  • Eisen zur Behandlung von Blutarmut und Müdigkeit
  • Kalzium bei Osteoporose
  • Magnesium bei Krämpfen, Migräne und gewissen Komplikationen in der Schwangerschaft
  • Zink bei Infektanfälligkeit
  • Vitamin D bei Osteoporose
  • Vitamin K zur Förderung der Blutgerinnung
  • B-Vitamine (1, 6, 12) bei Erkrankungen des Nervensystems
  • Niacin (Vitamin B3) bei erhöhten Blutfettwerten
  • Folsäure in der Schwangerschaft zur Prävention von offenen Rücken beim Kind
  • Vitamin B12 etwa bei Blutarmut oder Depressionen
  • Omega-3 bei Störungen der Blutfettwerte
  • usw.

Es ist also nicht mehr zu rechtfertigen, generell von Nahrungsergänzungen abzuraten. Selbstverständlich ist und bleibt es immer das Ziel, den Lebensstil und die Ernährung zu optimieren (s. Säulen der Gesundheit). Doch diesem Streben sind Grenzen gesetzt – wie wir aus unserem eigenen Alltag nur allzu gut wissen, nicht wahr?

Warum nicht gleich auf Nummer sicher gehen und Nährstofflücken mit einem ausgewogenen, qualitativ hochwertigen Multipräparat präventiv entgegenwirken?

Dies empfiehlt übrigens auch die renommierte Harvard Universität. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis vorausschauende Experten auch hierzulande empfehlen, die ausgewogene Ernährung generell mit einem guten Multipräparat zu ergänzen.

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Die Gene und das Essen

„In den Genen liegt der Schlüssel zu Ihrer Gesundheit.“ Schon mal gehört? Nein, das ist kein reines Marketing-Gerede, sondern da ist was dran. Unsere Gene beeinflussen die Art und Weise, wie wir Nahrung verstoffwechseln, also Nährstoffe aufnehmen. Die Forschung dazu steckt noch ziemlich in den Kinderschuhen, doch das wird sich ändern.

Harvard hat kürzlich ein neues Center eröffnet, wo untersucht werden soll, wie der Körper den Stoffwechsel reguliert. Gemäss den Wissenschaftlern könnte dieses Forschungsfeld einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen die weltweite Epidemie von Stoffwechsel-Krankeiten wie Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen leisten.

Natürlich bieten sich hier unbegrenzte Möglichkeiten für Diät-Programme. Aber nicht nur. Denn herauszufinden, welche Nahrungsmittel wir besser oder schlechter verarbeiten – und damit das Wohlbefinden zu steigern – ist sicher nicht nur für jene interessant, die Gewicht reduzieren möchten.

Auf dem Gebiet weit fortgeschritten ist das kalifornische Unternehmen Nutrilite, das sich als führender Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln einen Namen gemacht hat. Das Programm „bodykey“ erlaubt es dem Nutzer, auf der Grundlage eines Gentests* ein individuelles Ernährungs- und Trainingsprogramm zu erstellen.
*Den Gentest gibt es leider (noch) nicht in der Schweiz.

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Harvard: Folsäure gegen Darmkrebs

Darmkrebs ist leider einer der häufigsten und tödlichsten Krebsarten in der westlichen Welt. Die Häufigkeit dieser Erkrankung nimmt stetig zu, vor allem wegen unserer Ernährungsgewohnheiten. Doch in den USA gibt es plötzlich weniger Darmkrebs-Fälle. Wie das?

Die Forscher der Harvard Universität wollten das auch wissen und sind zum Schluss gekommen: Der Folsäure-Ergänzung gilt der Dank. Seit 1998 müssen in den USA viele Grundnahrungsmittel mit Folsäure angereichert werden, hauptsächlich um das Risiko eines offenen Rückens bei Neugeborenen zu senken. Dieses Hauptziel wurde schon sehr bald nach der Einführung dieses Gesetzes erreicht.

Die Wissenschafter gehen davon aus, dass die Folsäure-Ergänzung auch massgeblich für die Senkung der Darmkrebsfälle verantwortlich ist.

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Dr. Wagener: „Die meisten könnten von Nahrungsergänzung profitieren“

Ein Gastbeitrag von Dr. Michael Wagener* – Teil 2 von 2

Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihre Nahrung zu ergänzen. Doch sie werden durch alarmierende Studien und skeptische Fachpersonen verunsichert. Was ist dran an der Kritik an Nahrungsergänzungsmitteln?

Wie bereits im letzten Beitrag ausgeführt, werden Ihre Vorsätze für eine gesunde Ernährung gleich von mehreren Seiten erschwert. Zum einen erlaubt der Lebensstil scheinbar nicht mehr eine „artgerechte“ Ernährung, zum anderen haben Ökonomisierungsmassnahmen bei Aufzucht, Ackerbau, Ernte und Transport die Qualität von Fleisch, Obst und Gemüse reduziert.

Als gesundheitsbewusster Mensch sollten Sie sich mit Ihrem Lebensstil und Ihren Risikofaktoren auseinandersetzen. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Sie dann zum Entschluss gelangen werden, Ihre Ernährung mit wertvollen Vitalstoffen zu ergänzen. Früher oder später werden Sie jedoch auf alarmierende Studien oder abwiegelnde Ärzte treffen. Was hat es mit der Skepsis gegenüber Nahrungsergänzungen auf sich?

Reicht eine ausgewogene Ernährung denn nicht aus?

Viele Fachpersonen werden Ihnen sagen, dass sie mit einer „ausgewogenen Ernährung“ den Tagesbedarf an lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen decken können. Ergo brauche es keine Ergänzung. Diese Aussage ist doppelt problematisch, denn erstens ernährt sich kaum jemand ausgewogen (beispielsweise ist die Empfehlung von täglich fünf Portionen Obst und Gemüse wirklichkeitsfremd) und zweitens geben die täglichen Zufuhrempfehlungen bloss den Mindestbedarf an und berücksichtigen weder Alter, Lebensstil noch Nahrungsqualität.

Studien sind falsch konzipiert

Zu den Studien: Das Problem bei Untersuchungen, die vor den Gefahren der Supplementierung warnen, liegt in ihrem Design. Sie greifen ein Vitamin heraus, führen es in hohen Dosen zu und messen das Ergebnis. Das ist keine handelsübliche Nahrungsergänzung, sondern Teil der orthomolekularen Medizin und darf nur in abgeklärten Fällen und unter medizinischer Begleitung zur Anwendung gelangen.

Zudem vergleichen sie oftmals Äpfel mit Birnen. So untersuchen beispielsweise manche Studien auch den Gesundheitszustand der Probanden lange vor der Einnahme, andere ignorieren diesen wichtigen Faktor. Die renommierte Harvard Universität hat die wichtigsten Gründe aufgelistet, warum man bei Studien lieber zweimal hinschauen sollte. Harvard empfiehlt darum auch die Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels.

Ärzte werden in Ernährung nicht ausgebildet

Noch heute findet die Ernährungslehre keinen Platz im medizinischen Studium. Ärzten kann man diese Unkenntnis jedoch nur bedingt zum Vorwurf machen, denn der Fehler liegt im System. Die Anreize sind auf Reparatur ausgelegt, nicht auf Prävention. Die Ärzte werden nicht für die präventive Beratung bezahlt. Des Weiteren lesen Ärzte dieselben Studien und tendenziösen Zeitungsberichte, auch sie schenken dem Studiendesign zu wenig Beachtung.

Und schliesslich variieren die angebotenen Nahrungsergänzungen in ihrer Qualität oftmals stark, was die Fachpersonen in ihrer Skepsis bestärkt.

Die meisten können von einer Ergänzung profitieren

Mein Fazit ist klar: Die meisten Menschen können von einer hochwertigen Nahrungsergänzung profitieren. Dabei ist jedoch zu beachten, dass das Präparat auf natürlichen Inhaltsstoffen basiert und das gesamte Orchester der Vitalstoffe enthält. Also Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelement und die bioaktiven Pflanzenstoffe. Denn Vitalstoffe arbeiten am besten im Orchester – sie sind keine Solokünstler.

Bild Wagener*Dr. Michael Wagener ist Facharzt für allgemeine innere Medizin, Pharmazeutische Medizin, Orthomolekulare Medizin und Mesotherapie und leitet in Binningen ein Zentrum für Anti-Aging und Prävention. www.prosentio.ch

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Ist gesundes Essen teurer als ungesundes?

Es gilt als unbestritten, dass gesundes Essen teurer ist als ungesundes – auch wenn gross angelegte Studien dazu bisher fehlten. Eine Gruppe amerikanischer Harvard-Forscher wollte dies ändern und hat nun eine umfassende Untersuchung vorgelegt.

Die schlechte Nachricht ist: Ja, gesundes Essen ist teurer als ungesundes. Die gute: nur $1.50 pro Tag. Als „gesund“ wurde eine Ernährung reich an Obst, Gemüse, Fisch und Nüssen definiert. Das Gegenteil ist eine Ernährung, die viel Fertiggerichte, Fleisch und raffiniertes Getreide enthält.

Die Autoren haben eine sogenannte Metaanalyse vorgenommen, das heisst die Ergebnisse existierender und vergleichbarer Studien analysiert. 27 waren es an der Zahl, davon 14 aus den USA, 2 aus Kanada, 6 aus Europa und 5 aus anderen Ländern wie Japan oder Neuseeland. Bewusst wurden nur Studien aus Ländern mit vergleichbarem, hohen Einkommensniveau ausgewählt.

Die Mehrkosten einer gesunden Ernährung betragen jährlich somit rund $550, respektive 485 CHF oder knapp 400 Euro pro Person. Liebe Krankenkassen und Gesundheitspolitiker: Warum nicht Anreize für eine Ernährungsumstellung entwickeln? Ich persönlich würde mir eine gesunde Ernährung gerne mit ein paar Prozent Rabatt auf meine Krankenkassenprämien belohnen lassen. Die positiven Auswirkungen auf die hohen Gesundheitskosten der Gesamtbevölkerung würden nicht lange auf sich warten lassen.

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Harvard empfiehlt Nahrungsergänzungen

Herbal medicine and herbs

Manch ein Konsument fühlt sich vielleicht verunsichert ob den unterschiedlichen Nachrichten und Meinungen, was den Sinn von Nahrungsergänzungen betrifft. Soll man nun oder soll man nicht, und wenn ja, welche denn? Und wie viel davon?

Zusammenfassende Antworten sind nun von den Medizinern der renommierten Harvard School of Public Health zu finden. Ihre Aussage ist klar: „A daily multivitamin is a great nutrition insurance policy“! Ein tägliches Multivitamin ist also eine hervorragende Versicherung für eine gesunde Ernährung.

Selbstverständlich betonen auch sie, dass täglich für eine optimale Ernährung gesorgt werden muss – mit Gemüse, Vollkornprodukten, Früchten, gutem Protein und ausreichend Flüssigkeit. Das ist das Wichtigste. Da dies jedoch oft nicht in der nötigen Qualität und Quantität möglich ist, empfehlen sie ein moderat dosiertes, ausgewogenes Multivitamin- und Multimineralstoffpräparat, um Lücken zu füllen.

Jenen Experten, welche Ergänzungen als unnütz betrachten oder sogar davon abraten, erteilen sie ein klare Durchsage: „Some say that there’s not enough proof that multivitamins boost health, so they don’t recommend them. It’s a short-sighted point of view. Other scientists point to studies that seem to show a link between multivitamin use and increased risk of death. But those studies are flawed.

Die Ansicht, es gebe nicht genug Nachweise, welche die Verwendung von Ergänzungen rechtfertigten, sei eine kurzfristige Sicht. Und Studien, welche vor Gefahren von Ergänzungen warnen, seien fehlerhaft. Das ist mal eine starke Botschaft! Hier sind weitere Argumente für den Umgang mit Skeptikern zu finden und in diesem Beitrag empfiehlt Prof. Dr. Paul Walter Double X von Nutrilite.

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Über die Kritik an Nahrungsergänzungen

Alle paar Monate geschieht es wieder. Die Medien stürzen sich jeweils drauf. Der Konsument wird verunsichert. Die Branche muss aufklären. Die Rede ist von der Kritik an Nahrungsergänzungen. Sobald eine Studie ein Gefahrenpotential erkannt haben will (während hunderte andere Studien und Metaanalysen den Nutzen betonen), dann stürzen sich die Medien drauf. Ist ja klar, die Geschichte hat natürlich Nachrichtenwert.

Achtung Gefahrenstelle

Sicherlich gibt es unseriöse Anbieter, die das Blaue vom Himmel versprechen und Konsumenten, die sich Wunder von der Einnahme versprechen. Diese Leute verwechseln Prävention mit Heilung. Man darf also den Überblick nicht verlieren und muss so einige Kritik relativieren. Hier die zwei gängigsten Kritikpunkte:

  • Es droht die Gefahr der Überdosierung oder Nebenwirkungen. Hier möchte ich mit Paracelsus (1493-1541) antworten: „Allein die Menge macht das Gift.“ Zu viel Wasser kann auch tödlich sein. In entsprechend hoher Dosierung können Mikronährstoffe auch pharmakologische Effekte entwickeln, denn sie sind ja biologisch aktive Substanzen. Wenn Studien über Risiken berichten, dann handelt es sich immer um Dosierungen, die ein Vielfaches über den empfohlenen Tagesmengen betragen!
    Nicht zu vergessen: Präparate im offiziellen Fachhandel sowie von seriösen Direktvertriebsfirmen sind alle von den Schweizer Behörden zugelassen oder fallen unter das sehr strenge Lebensmittelgesetz. Bis ein Präparat verkauft werden darf, müssen unzählige Nachweise für seine Sicherheit und Risikoabklärungen gemacht werden.
  • Und mein Lieblingsargument: Nahrungsergänzung braucht es nicht, denn durch eine „ausgewogene Ernährung“ können alle wichtigen Mikronährstoffe zugeführt werden. Das ist theoretisch richtig. Doch diese Aussage geht von zwei sehr wichtigen Annahmen aus:
  1. Man ernährt sich auch wirklich ausgewogen. Das heisst man folgt der Lebensmittelpyramide und konsumiert u.a. täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse (=mind.600g). Frisch, variiert und schonend zubereitet muss es auch sein. Wenn Sie das also täglich schaffen (ich gratuliere!), dann muss auch noch Voraussetzung Nr. 2 stimmen:
  2. Man ist frei von Risikofaktoren, welche den Bedarf an Mikronährstoffen erhöhen. Was bedeutet das? Ganz einfach: Sie rauchen nicht, trinken nicht, betreiben etwas Sport aber nicht zu viel, Sie sind nicht schwanger, stillen nicht, nehmen die Pille nicht, sind weder Jugendlicher noch Senior, nehmen keine Medikamente, leiden nicht unter Stress, sonnen sich nicht zu häufig, sind keiner Umweltverschmutzung ausgesetzt, sind kein strenger Vegetarier und haben auch sonst keine bestehenden Erkrankungen. Wenn Sie das alles erfüllen, gratuliere ich Ihnen!

Sie sollten auf jeden Fall jeden Tag bestrebt sein, sich ausgewogen zu ernähren und die obigen Risikofaktoren zu vermeiden. Da dies jedoch nur sehr wenige Menschen schaffen, bin ich vom Nutzen von Nahrungsergänzungen absolut überzeugt! Aber sie sind eben das, eine ERGÄNZUNG und kein Ersatz eines gesunden Lebensstils.

Zudem sollten Sie unbedingt darauf achten, ein Präparat mit natürlichen Inhaltsstoffen zu verwenden. Das ist ein weiteres Problem der Berichterstattung in den Medien: Nie wird erwähnt, dass es auch natürliche und moderat dosierte Präparate gibt! Das ist schlicht schlechter Journalismus.

Ach übrigens: Die Harvard Universität empfiehlt ein Multipräparat täglich. Und sie äussert sich hier über die häufigen methodologischen Ungenauigkeiten, welche zu unterscheidlichen Studienergebnissen führen.

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