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Dr. Wagener: „Die meisten könnten von Nahrungsergänzung profitieren“

Ein Gastbeitrag von Dr. Michael Wagener* – Teil 2 von 2

Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihre Nahrung zu ergänzen. Doch sie werden durch alarmierende Studien und skeptische Fachpersonen verunsichert. Was ist dran an der Kritik an Nahrungsergänzungsmitteln?

Wie bereits im letzten Beitrag ausgeführt, werden Ihre Vorsätze für eine gesunde Ernährung gleich von mehreren Seiten erschwert. Zum einen erlaubt der Lebensstil scheinbar nicht mehr eine „artgerechte“ Ernährung, zum anderen haben Ökonomisierungsmassnahmen bei Aufzucht, Ackerbau, Ernte und Transport die Qualität von Fleisch, Obst und Gemüse reduziert.

Als gesundheitsbewusster Mensch sollten Sie sich mit Ihrem Lebensstil und Ihren Risikofaktoren auseinandersetzen. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Sie dann zum Entschluss gelangen werden, Ihre Ernährung mit wertvollen Vitalstoffen zu ergänzen. Früher oder später werden Sie jedoch auf alarmierende Studien oder abwiegelnde Ärzte treffen. Was hat es mit der Skepsis gegenüber Nahrungsergänzungen auf sich?

Reicht eine ausgewogene Ernährung denn nicht aus?

Viele Fachpersonen werden Ihnen sagen, dass sie mit einer „ausgewogenen Ernährung“ den Tagesbedarf an lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen decken können. Ergo brauche es keine Ergänzung. Diese Aussage ist doppelt problematisch, denn erstens ernährt sich kaum jemand ausgewogen (beispielsweise ist die Empfehlung von täglich fünf Portionen Obst und Gemüse wirklichkeitsfremd) und zweitens geben die täglichen Zufuhrempfehlungen bloss den Mindestbedarf an und berücksichtigen weder Alter, Lebensstil noch Nahrungsqualität.

Studien sind falsch konzipiert

Zu den Studien: Das Problem bei Untersuchungen, die vor den Gefahren der Supplementierung warnen, liegt in ihrem Design. Sie greifen ein Vitamin heraus, führen es in hohen Dosen zu und messen das Ergebnis. Das ist keine handelsübliche Nahrungsergänzung, sondern Teil der orthomolekularen Medizin und darf nur in abgeklärten Fällen und unter medizinischer Begleitung zur Anwendung gelangen.

Zudem vergleichen sie oftmals Äpfel mit Birnen. So untersuchen beispielsweise manche Studien auch den Gesundheitszustand der Probanden lange vor der Einnahme, andere ignorieren diesen wichtigen Faktor. Die renommierte Harvard Universität hat die wichtigsten Gründe aufgelistet, warum man bei Studien lieber zweimal hinschauen sollte. Harvard empfiehlt darum auch die Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels.

Ärzte werden in Ernährung nicht ausgebildet

Noch heute findet die Ernährungslehre keinen Platz im medizinischen Studium. Ärzten kann man diese Unkenntnis jedoch nur bedingt zum Vorwurf machen, denn der Fehler liegt im System. Die Anreize sind auf Reparatur ausgelegt, nicht auf Prävention. Die Ärzte werden nicht für die präventive Beratung bezahlt. Des Weiteren lesen Ärzte dieselben Studien und tendenziösen Zeitungsberichte, auch sie schenken dem Studiendesign zu wenig Beachtung.

Und schliesslich variieren die angebotenen Nahrungsergänzungen in ihrer Qualität oftmals stark, was die Fachpersonen in ihrer Skepsis bestärkt.

Die meisten können von einer Ergänzung profitieren

Mein Fazit ist klar: Die meisten Menschen können von einer hochwertigen Nahrungsergänzung profitieren. Dabei ist jedoch zu beachten, dass das Präparat auf natürlichen Inhaltsstoffen basiert und das gesamte Orchester der Vitalstoffe enthält. Also Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelement und die bioaktiven Pflanzenstoffe. Denn Vitalstoffe arbeiten am besten im Orchester – sie sind keine Solokünstler.

Bild Wagener*Dr. Michael Wagener ist Facharzt für allgemeine innere Medizin, Pharmazeutische Medizin, Orthomolekulare Medizin und Mesotherapie und leitet in Binningen ein Zentrum für Anti-Aging und Prävention. www.prosentio.ch

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Harvard empfiehlt Nahrungsergänzungen

Herbal medicine and herbs

Manch ein Konsument fühlt sich vielleicht verunsichert ob den unterschiedlichen Nachrichten und Meinungen, was den Sinn von Nahrungsergänzungen betrifft. Soll man nun oder soll man nicht, und wenn ja, welche denn? Und wie viel davon?

Zusammenfassende Antworten sind nun von den Medizinern der renommierten Harvard School of Public Health zu finden. Ihre Aussage ist klar: „A daily multivitamin is a great nutrition insurance policy“! Ein tägliches Multivitamin ist also eine hervorragende Versicherung für eine gesunde Ernährung.

Selbstverständlich betonen auch sie, dass täglich für eine optimale Ernährung gesorgt werden muss – mit Gemüse, Vollkornprodukten, Früchten, gutem Protein und ausreichend Flüssigkeit. Das ist das Wichtigste. Da dies jedoch oft nicht in der nötigen Qualität und Quantität möglich ist, empfehlen sie ein moderat dosiertes, ausgewogenes Multivitamin- und Multimineralstoffpräparat, um Lücken zu füllen.

Jenen Experten, welche Ergänzungen als unnütz betrachten oder sogar davon abraten, erteilen sie ein klare Durchsage: „Some say that there’s not enough proof that multivitamins boost health, so they don’t recommend them. It’s a short-sighted point of view. Other scientists point to studies that seem to show a link between multivitamin use and increased risk of death. But those studies are flawed.

Die Ansicht, es gebe nicht genug Nachweise, welche die Verwendung von Ergänzungen rechtfertigten, sei eine kurzfristige Sicht. Und Studien, welche vor Gefahren von Ergänzungen warnen, seien fehlerhaft. Das ist mal eine starke Botschaft! Hier sind weitere Argumente für den Umgang mit Skeptikern zu finden und in diesem Beitrag empfiehlt Prof. Dr. Paul Walter Double X von Nutrilite.

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