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Makronährstoffe, Mikronährstoffe, Phytonährstoffe

Ganz viele Stoffe: Makro, Mikro, Phyto…

Da benutzt man jahrelang bestimmte Begriffe, nur um dann festzustellen, dass sie nicht alle verstehen. Zu oft bewegt man sich unter seinesgleichen und verfällt nach und nach dem Fachjargon. Das jüngste Beispiel betrifft die Begriffe Makro- und Mikronährstoffe. In Gesprächen und Vorträgen stelle ich oft fest, dass diese Unterscheidung vielen Menschen nicht klar ist.

  • „Makro“ steht für gross und bedeutet einfach gesagt, dass der Mensch viel von diesem Nährstoff benötigt. Sie liefern Energie. Darunter sind Kohlenhydrate, Fette und Proteine zu verstehen (und Alkohol). Makronährstoffe ist gemeinhin gemeint, wenn man von „Essen“ spricht. Sie sind essentiell, dass heisst, wir können nicht ohne leben.
  • „Mikro“ hingegen steht für klein und es bedeutet, dass wir nur sehr geringe Mengen brauchen. Sie liefern keine Energie, aber auch sie sind essentiell. Darunter versteht man in erster Linie Vitamine und Mineralstoffe. Spurenelemente sind ebenfalls Mineralstoffe, jedoch in noch viel geringeren Mengen.

Wie mit dem Auto und dem Benzin

Ein Auto braucht nicht nur Benzin, um funktionsfähig zu sein. Auch das Motorenöl ist für das Fahrzeug essentiell, obwohl man intuitiv erstmal nur an Benzin denkt, wenn man sich einen Motor vorstellt. Genauso ist es beim Menschen. Wir brauchen alle Nährstoffe, ausgewogen, von hoher Qualität. Während die Makronährstoffe im Überfluss konsumiert werden, fehlen immer mehr Menschen einzelne Mikronährstoffe.

Jetzt gibt es aber noch weitere, in der Forschung wesentlich jüngere Nährstoffe – die Rede ist von den Phytonährstoffen. Oder auch sekundäre Pflanzenstoffe oder Pflanzenbegleitstoffe. Sie werden auch als Vitamine des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Sie gelten nicht als essentiell, aber die immer intensivere Forschung spricht ihnen grosse gesundheitsfördernde Wirkung zu.

 

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Pflanzenreiche Ernährung gegen Krebs

Vor ziemlich genau einem Jahr sendete der Rundfunk Berlin-Brandenburg einen hochinteressanten Beitrag über das Potential einer planzenreichen Ernährung im Kampf gegen moderne Zivilisationskrankheiten.

„Die häufigtsten Fehler, die in Deutschland gemacht werden, sind eben die, dass wir Kohlenhydrate aufnehmen in der Form, wie sie uns nicht guttun: In Form von Zucker und leicht resorbierbaren Stärken. Und dies in einer Menge bei einer körperlichen Inaktivität, die einfach zu Übergewicht und Krankheiten führt.“ erklärt Prof. Claus Leitzmann.

Der Beitrag zeigt auch, wie Forscher der Universität Montreal einfache Obst- und Gemüseextrakte zu Lösungen mit Tomorzellen hinzugefügt haben. Das Resultat ist erstaunlich, denn sämtliche Tumorzellen wurden vernichtet. Besonders erfolgreich waren Erdbeeren, Blumenkohl oder Knoblauch. Hier gehts zum Beitrag (eine Kurzversion ist hier verfügbar).

Diese Forschungsergebnisse illustrieren eindrücklich die Kraft einer gesunden, pflanzenreichen Ernährung.

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Was ess ich für ein optimales Training?

Wer sich regelmässig sportlich betätigt, stellt sich früher oder später die Frage nach der optimalen Ernähung vor, während und nach dem Training. Obwohl wir alle unsere eigene Mischung finden und darum experimentieren sollten, gibt es doch einige hilfreiche Grundsätze.

Vor dem Training

Weder ein zu voller noch ein leerer Magen ist zu empfehlen. Idealerweise essen Sie eine ausgewogene Mahlzeit 2-3 Stunden vor dem Training. Kohlenhydrate sollten dabei gegenüber Fett und Proteinen überwiegen. Lässt der Tagesablauf keine solche Mahlzeit zu, so kann auch ein kleiner Snack von 50-100 Kalorien 5-10 Minuten vor dem Training helfen. Eine Banane oder eine andere Frucht ist ideal, da sie sofort Energie liefert. Nebst sonstigen Nährstoffen.

In der halben Stunde vor dem Training sollten Sie auch etwas Flüssigkeit zu sich nehmen. Und zwar Wasser, denn Sportgetränke vor dem Training machen wenig Sinn.

Während dem Training

Sind obige Tipps berücksichtigt, kann der Körper ohne Probleme Energie für 60 Minuten intensives Training zur Verfügung stellen. Ist die Anstrengung intensiv und dauert länger als eine Stunde, kann man einen kohlenhydratreichen Snack zu sich nehmen. Wiederum eine Frucht oder Fruchtsaft beispielsweise, oder einen Energieriegel. Besser kein Riegel mit viel Protein oder Ballaststoffe, da diese Nährstoffe nur langsam verdaut werden.

Bei solch intensiven Trainings kann ein isotonisches Getränk nun Sinn machen, da es u.a. Elektrolyte enthält.

Nach dem Training

In den 20-60 Minuten nach dem Training sollten Sie eine ausgewogene Mahlzeit zu sich nehmen. Sie sollte komplexe Kohlenhydrate und Proteine enthalten, von ersteren etwas mehr. Kann man nicht unmittelbar nach der Anstrengung essen gehen, so kann man sich mit einem Snack behelfen, beispielsweise Nüsse mit getrockneten Früchten.

Mikronährstoffe nicht vergessen

Neben der richtigen Menge und Zusammensetzung der Makronährstoffe (also Kohlenhydrate, Fette, Proteine) ist es für Sportler auch immens wichtig, den Mikronährstoffhaushalt zu pflegen! Also Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pfanzenstoffe. Dieser Bereich wird oftmals vernachlässigt, da sich viele (Freizeit-)Sportler immun gegen Mikronährstoffmangel wähnen. Nach dem Motto „Ich betreibe Sport, also bin ich gesund“.

Doch das Gegenteil ist der Fall: Regelmässiger Sport erhöht den Bedarf an Mikronährstoffen. Denn

  • Bewegung führt zu einem erhöhten Energieumsatz und braucht darum mehr Essen, also auch mehr Mikronährstoffe.
  • Wenn Sie Sport treiben um Gewicht zu verlieren, werden Sie wahrscheinlich weniger essen wollen. Umso wichtiger ist es, den Mikronährstoffhaushalt im Auge zu behalten.
  • Schliesslich erhöht Sport auch den oxidativen Stress durch freie Radikale. Diese müssen mit Antioxidantien unter Kontrolle gehalten werden.
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Dr. Wagener: „Die meisten könnten von Nahrungsergänzung profitieren“

Ein Gastbeitrag von Dr. Michael Wagener* – Teil 2 von 2

Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihre Nahrung zu ergänzen. Doch sie werden durch alarmierende Studien und skeptische Fachpersonen verunsichert. Was ist dran an der Kritik an Nahrungsergänzungsmitteln?

Wie bereits im letzten Beitrag ausgeführt, werden Ihre Vorsätze für eine gesunde Ernährung gleich von mehreren Seiten erschwert. Zum einen erlaubt der Lebensstil scheinbar nicht mehr eine „artgerechte“ Ernährung, zum anderen haben Ökonomisierungsmassnahmen bei Aufzucht, Ackerbau, Ernte und Transport die Qualität von Fleisch, Obst und Gemüse reduziert.

Als gesundheitsbewusster Mensch sollten Sie sich mit Ihrem Lebensstil und Ihren Risikofaktoren auseinandersetzen. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Sie dann zum Entschluss gelangen werden, Ihre Ernährung mit wertvollen Vitalstoffen zu ergänzen. Früher oder später werden Sie jedoch auf alarmierende Studien oder abwiegelnde Ärzte treffen. Was hat es mit der Skepsis gegenüber Nahrungsergänzungen auf sich?

Reicht eine ausgewogene Ernährung denn nicht aus?

Viele Fachpersonen werden Ihnen sagen, dass sie mit einer „ausgewogenen Ernährung“ den Tagesbedarf an lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen decken können. Ergo brauche es keine Ergänzung. Diese Aussage ist doppelt problematisch, denn erstens ernährt sich kaum jemand ausgewogen (beispielsweise ist die Empfehlung von täglich fünf Portionen Obst und Gemüse wirklichkeitsfremd) und zweitens geben die täglichen Zufuhrempfehlungen bloss den Mindestbedarf an und berücksichtigen weder Alter, Lebensstil noch Nahrungsqualität.

Studien sind falsch konzipiert

Zu den Studien: Das Problem bei Untersuchungen, die vor den Gefahren der Supplementierung warnen, liegt in ihrem Design. Sie greifen ein Vitamin heraus, führen es in hohen Dosen zu und messen das Ergebnis. Das ist keine handelsübliche Nahrungsergänzung, sondern Teil der orthomolekularen Medizin und darf nur in abgeklärten Fällen und unter medizinischer Begleitung zur Anwendung gelangen.

Zudem vergleichen sie oftmals Äpfel mit Birnen. So untersuchen beispielsweise manche Studien auch den Gesundheitszustand der Probanden lange vor der Einnahme, andere ignorieren diesen wichtigen Faktor. Die renommierte Harvard Universität hat die wichtigsten Gründe aufgelistet, warum man bei Studien lieber zweimal hinschauen sollte. Harvard empfiehlt darum auch die Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels.

Ärzte werden in Ernährung nicht ausgebildet

Noch heute findet die Ernährungslehre keinen Platz im medizinischen Studium. Ärzten kann man diese Unkenntnis jedoch nur bedingt zum Vorwurf machen, denn der Fehler liegt im System. Die Anreize sind auf Reparatur ausgelegt, nicht auf Prävention. Die Ärzte werden nicht für die präventive Beratung bezahlt. Des Weiteren lesen Ärzte dieselben Studien und tendenziösen Zeitungsberichte, auch sie schenken dem Studiendesign zu wenig Beachtung.

Und schliesslich variieren die angebotenen Nahrungsergänzungen in ihrer Qualität oftmals stark, was die Fachpersonen in ihrer Skepsis bestärkt.

Die meisten können von einer Ergänzung profitieren

Mein Fazit ist klar: Die meisten Menschen können von einer hochwertigen Nahrungsergänzung profitieren. Dabei ist jedoch zu beachten, dass das Präparat auf natürlichen Inhaltsstoffen basiert und das gesamte Orchester der Vitalstoffe enthält. Also Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelement und die bioaktiven Pflanzenstoffe. Denn Vitalstoffe arbeiten am besten im Orchester – sie sind keine Solokünstler.

Bild Wagener*Dr. Michael Wagener ist Facharzt für allgemeine innere Medizin, Pharmazeutische Medizin, Orthomolekulare Medizin und Mesotherapie und leitet in Binningen ein Zentrum für Anti-Aging und Prävention. www.prosentio.ch

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Gesunde Ernährung: „Die Realität ist düster“

Dessert at cafeteria self-service canteen

Ein Gastbeitrag von Dr. Michael Wagener* – Teil 1 von 2

In der heutigen Zeit des Nahrungsmittelüberangebots ist eine gesunde Ernährung einfach – sollte man meinen. Doch die Kluft zwischen den Empfehlungen, den eigenen Ansprüchen und der gelebten Realität ist gross. Hier die wichtigsten Ursachen dieses gefährlichen Ungleichgewichts.

Die moderne Nahrung überfordert unseren Körper
Der Mensch ernährte sich zu Zeiten der Jäger und Sammler von Beeren, Wurzeln und jagte Wild, das nicht mit Hormonen und Antibiotika versetzt war. Und heute? Der moderne, sesshaft gewordene Mensch besprüht, bestrahlt, brät, grillt, düngt, kocht, raffiniert und pasteurisiert. Vom Ursprünglichen bleibt nicht mehr viel übrig.

Der heutige Lebensstil hinterlässt Spuren
In der Hektik des Alltags bleibt oft keine oder wenig Zeit für volle Mahlzeiten. Und wenn doch, geschieht es häufig unter Zeitdruck, etwa während wir Emails bearbeiten. Wenn der Geist abgelenkt ist, stellt sich schwieriger ein Sättigungsgefühl ein. Zudem enthält der bequeme Convenience Food viel Zucker, Konservierungs-, Farb- sowie Geschmacksstoffe.

Chronische Erkrankungen in immer jüngeren Jahren
Durch den schleichenden Mangel an Vitalstoffen entstehen chronische Erkrankungen in immer jüngeren Jahren. Vitalstoffe sind im Wesentlichen die Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und bioaktiven (oder sekundären) Pflanzenstoffe.

Die Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften sind nur das Minimum
Wie viele Vitalstoffe braucht der Mensch? Die Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften beruhen auf Grenzwerten, unterhalb derer es zu klassischen Mangelerkrankungen wie beispielsweise Skorbut kommt. Sie empfehlen fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag – doch wer kann diese Vorgaben wirklich konsequent umsetzen?

Die Belastungen haben zugenommen
Der Mensch ist heute hohen Belastungen durch Arbeitsverdichtung, allgemeinen Stress und einer unüberschaubaren Anzahl künstlicher Stoffe ausgesetzt. Reichen die Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften da noch aus? Für Kleinkinder, Senioren oder auch chronisch Kranke ist diese Frage sehr berechtigt.

Fazit: Zwei grosse Probleme der Ernährung
Heute stellen sich also zwei grosse Probleme der Ernährung: Zum einen erlaubt der Lebensstil scheinbar nicht mehr eine „artgerechte“ Ernährung, zum anderen haben Ökonomisierungsmassnahmen bei Aufzucht, Ackerbau, Ernte und Transport die Qualität von Fleisch, Obst und Gemüse reduziert.

Lagerung und Zubereitung gibt den Nährstoffen den Rest
Was übrig bleibt zerstört der Mensch dann oftmals noch durch Lagerung und Zubereitung. Durch den Kochvorgang verlieren zum Beispiel Blumenkohl und Spinat bis zu 50% ihres Vitamin C-Gehalts. Nur schon eine kurze Lagerung von Salaten reduziert deren Gehalt an Vitamin C und Beta-Carotin um die Hälfte.

5 Portionen Obst und Gemüse reichen nicht
Die Kluft zwischen den ernährungsmedizinischen Anforderungen, den Ansprüchen eines gesundheitsbewussten Menschen und der gelebten Realität ist gross. Die offiziellen Ernährungsgesellschaften müssen die Realität anerkennen und die Empfehlungen für den täglichen Bedarf zum Beispiel altersabhängig neu festlegen. Die Empfehlung von fünf Portionen Obst und Gemüse ist zwar theoretisch richtig, jedoch wirklichkeitsfremd. Da der Nährstoffgehalt aus den erwähnten Gründen abgenommen hat, muss bezweifelt werden, dass es für den Einzelnen gerade in speziellen Lebenssituationen reicht, nur auf den Verzehr von Obst und Gemüse zu setzen.

Daher: Nahrung ergänzen!
Die Realität bezüglich Ernährung sieht also für den Grossteil der Bevölkerung eher düster aus. Es besteht Handlungsbedarf. Eine neue Qualität der Ernährungsberatung allgemein ist notwendig und auch die Politik ist gefragt.

Der Einzelne ist gut beraten, seinen eigenen Lebensstil ehrlich zu hinterfragen. Bei Bedarf ist eine hochwertige Nahrungsergänzung zu empfehlen, welche ein Orchester der wichtigsten Vitalstoffe zur Verfügung stellt.

Lesen Sie im nächsten Beitrag, warum immer noch einige Ärzte die Einnahme von Nahrungsergänzungen nicht empfehlen.

Bild Wagener *Dr. Michael Wagener ist Facharzt für allgemeine innere Medizin, Pharmazeutische Medizin, Orthomolekulare Medizin und Mesotherapie und leitet in Binningen ein Zentrum für Anti-Aging und Prävention. http://www.prosentio.ch

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Warum eigentlich Früchte und Gemüse?

Collection of fresh fruits and vegetables

Die Empfehlung „5 am Tag“ kennen mittlerweile wohl die meisten und die regelmässigen Leser dieser Seite sowieso. Essen Sie mindestens für Portionen Früchte und Gemüse täglich! Die Kampagne „5 am Tag“ – in der Schweiz mitgetragen durch die Krebsliga – wurde in den 1990ern vom US-Krebsforschungsinstitut gestartet. Die Menge von fünf Portionen entspricht etwa 650-700g. Auch Beeren sollen Sie mit einbeziehen, denn die gehen gerne vergessen. Und essen Sie alle Farben, denn die Farben weisen auf die gesundheitsfördernde Wirkung hin.

Indes gibt es bereit Experten, welche eine Erhöhung dieser Empfehlung vorschlagen. So hat eine Studie gezeigt, dass ab 7 Portionen noch viel grössere Schutzeffekte eintreten. Mehr ist also mehr. Umso schlimmer, dass der grösste Teil der Bevölkerung weit entfernt von fünf Portionen ist, wie beispielsweise der 6. Schweizerische Ernährungsbericht gezeigt hat. Durchschnittlich kommen wir grade mal auf die Hälfte! Fachleute führen das auf verschiedene Gründe zurück, wie der Spiegel schreibt: „Vor allem fehlende Zeit, höhere Kosten sowie zum Teil auch mangelnde Motivation führen dazu, dass Menschen seltener zu Obst und Gemüse greifen, als empfohlen wird.“

Doch warum eigentlich sollen wir Früchte und Gemüse essen?

  • Klar, sie beliefern unseren Körper mit lebenswichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Sekundären Pflanzenstoffen. Letztere werden auch die Vitamine des 21. Jahrhunderts genannt.
  • Sie enthalten aber auch viele Ballaststoffe, welche eine wichtige Rolle spielen wie etwa: Regulierung der Verdauung, Dämpfung des Hungers, Ausgleich des Blutzucker- und Cholesterinspiegels sowie Vorbeugung von Darmkrebs, Diabetes und Arterienverkalkung.
  • Sie haben einen hohen Wasseranteil
  • Und nicht zuletzt hält der Konsum von Früchten und Gemüse uns davon ab, dümmere Kalorien in uns hineinzustopfen. Vorausgesetzt, wir respektieren unser Sättigungsgefühl!

Und wussten Sie, dass es deutlich mehr Gemüse als Früchte sein sollte? Denn Früchte enthalten oft viel Fruchtzucker, was den Blutzuckerspiegel kurzfristig in die Höhe treiben und/oder Fruktose-Malapsorption verursachen kann. Zudem liefert Gemüse meist mehr Ballaststoffe.

Doch: Nicht nur scheinen fünf Portionen für die meisten unerreichbar, dummerweise ist es auch noch einfacher, mehr Früchte in den Speiseplan zu integrieren als Gemüse. Was ist also zu tun?

  1. Logisch: Essen Sie mehr Früchte und Gemüse!
  2. Überlisten Sie sich, um mehr Variation in Ihren Speiseplan zu bringen. Etwa mit diesen Tipps.
  3. Für Berufstätige: Recherchieren Sie, wo es Mittagsangebote mit viel Gemüse gibt. Stark ist etwa Tibits.
  4. Stellen Sie sicher, dass Sie das Gemüse nicht kochen, sondern dünsten. Mit einem Multigarsystem.
  5. Ergänzen Sie Ihre Nahrung mit pflanzenbasierten Supplementen, beispielsweise von Nutrilite.

Übrigens: ExtraPortion Natur kann auf Facebook geliked und auf Twitter gefolgt werden. 

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Gefahr liegt in der Luft

Bei meinen Vorträgen oder im persönlichen Gespräch über Nahrungsergänzungen merke ich oft, dass einem Risikofaktor heutzutage fast keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt wird. Dabei ist es jener, dem wir uns kaum entziehen können, nämlich die Luftverschmutzung durch Feinstaub. Klar, die Konzentrationen haben sich in den letzten Jahren verringert und verglichen mit Peking oder Mexiko Stadt atmen wir komfortabel. Doch auch in unseren Breitengraden ist die Gefahr sehr real, wie eine aktuelle Studie aufgezeigt hat.

Die im Fachmagazin „Lancet Oncology“ publizierten Ergebnisse der European Study of Cohorts for Air Pollution Effects sprechen eine deutliche Sprache. Die Forscher haben nämlich aufgezeigt, dass auch Konzentrationen unterhalb des EU-Schwellenwerts das Lungenkrebsrisiko stark ansteigen lassen. Diese Schwellenwerte bieten also eine trügerische Sicherheit. Die Studie umfasste 300’000 Personen und nutzte sehr genaue Messtechniken.

Der aktuelle Stand der Forschung bringt die Feinstaubbelastung neben Lungenkrebs mit folgenden Erkrankungen in Verbindung:

  • Atemwegsprobleme wie Husten, Atemnot, Bronchitis und Asthmaanfälle
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und Schlaganfälle
  • Diabetes
  • Schädigungen des Nervensystems
  • Verzögertes Wachstum des Fötus im Mutterleib, vermehrte Frühgeburten sowie ein vermindertes Geburtsgewicht beim Neugeborenen.

Feinstaub entsteht unter anderem in der Industrie, im Strassenverkehr, in Elektrizitätswerken, in der Landwirtschaft oder ganz allgemein im Privathaushalt.

Darum fordern Epidemiologen neue Anstrengungen, um die Feinstaubbelastung weiter zu senken. In der Zwischenzeit können wir mit dem Konsum von möglichst viel Früchten und Gemüse unseren Mikronährstoffspeicher füllen. Für all jene, die ihre „5 am Tag“ eben nicht täglich schaffen, sind hochwertige, natürliche Supplemente zu empfehlen. Denn Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sind mitverantwortlich für die Ausscheidung von Giftstoffen aus unserem Körper.

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Eine von sechs Schwangeren hat zu wenig Blut

Pregnant woman

Die neunmonatige Zeit der Schwangerschaft gilt als eine Hochrisikophase, mindestens was die Gefahr des Nährstoffmangels angeht. Daher ist es für die allermeisten Ärzte auch selbstverständlich, ein Ergänzungspräparat zu empfehlen. So ist beispielsweise erwiesen, dass zugeführte Folsäure das Risiko eines Neuralrohrdefekts beim Baby stark senkt.

Weitere spannende Vorteile zeigt eine im Juni im British Medical Journal veröffentlichte Studie, wonach sich bereits kleine Mengen an zugeführtem Eisen in doppelter Hinsicht positiv auf die Gesundheit auswirken. So wird erstens das Risiko einer Blutarmut der Mutter verringert. Denn in Europa leidet gemäss den Autoren eine von sechs Schwangeren unter der sogenannten Anämie. Zweitens sinkt das Risiko eines zu tiefen Geburtsgewichts des Säuglings.

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Prof. Walter: „Weltweit einzigartig“

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Das erste Mal gehört habe ich Prof. em. Dr. Paul Walter 2008 an einer Weiterbildungsveranstaltung und seine Aussagen haben mich fasziniert. Ich war schon damals sehr interessiert an Nahrungsergänzung, unter anderem aufgrund persönlicher Erfahrung als Wettkampfruderer. Also habe ich meine Ohren gespitzt und dieser Koryphäe der Vitaminforschung aufmerksam zugehört.

Der Professor für Biochemie kann eine eindrückliche Liste von Stationen seiner wissenschaftlichen Karriere ausweisen: Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE, Direktor des Schweizerischen Vitamininstituts, Chefredaktor des renommierten International Journal of Vitamin and Nutrition Research, Präsident der Schweizerischen Akademie für Naturwissenschaften, Präsident der Internationalen Stiftung zur Förderung von Ernährungsforschung und Ernährungsaufklärung usw. Er weiss also, wovon er spricht.

Damals war er gerade von einer Reise zum Hauptsitz von NUTRILITE(TM) in Kalifornien zurückgekehrt, wo er sich eingehend mit der Herstellung, den Anbaumethoden und der Produktpalette des Nahrungsergänzungspioniers auseinander gesetzt hatte. Somit konnte er mit Überzeugung die folgenden Aussagen treffen (mit freundlicher Genehmigung von Prof. Walter, März 2013):

  • „Der Grossteil der NUTRILITE Produkte wird aus Konzentraten von ganzen Pflanzen hergestellt. Sie enthalten neben den Vitaminen und Mineralstoffen auch ein breites Spektrum an sekundären Pflanzenstoffen. Die ökologischen Agrarbetriebe mit beinahe 2600 Hektaren Land befinden sich in Kalifornien, Washington (Staat), Mexiko und Brasilien. Die Pflanzen werden in Harmonie mit der Natur und unter Verwendung nachhaltiger, chemikalienfreier Methoden angebaut und geerntet. Mit modernsten Verarbeitungstechniken werden die NUTRILITE-Pflanzen innerhalb von Stunden nach ihrer Ernte unter Verwendung spezieller Methoden und neuester Ausrüstung getrocknet und verarbeitet. Dadurch bleiben die wertvollen natürlichen Eigenschaften der sekundären Pflanzenstoffe erhalten. Die über Jahrzehnte entwickelten Methoden erlaubt es der Firma unter der Führung von Sam Rehnborg, dem Sohn des Gründers Carl Rehnborg, weiterhin qualitativ hochwertige und innovative Nahrungsergänzungsmittel zu produzieren.“
  • „Das Produkt Double X ist weltweit einzigartig, da es nicht nur die Tagesportionen der Vitamine und Mineralsalze, sondern gleichzeitig eine ganze Reihe von Pflanzenextrakten mit wertvollen sekundären biologisch aktiven Substanzen enthält. Namentlich erwähnt sind Zitrusextrakte, Grünkohlpulver, Apfelextrakt, Spargel- und Blaubeerpulver, Weintraube-Extrakt, Pflaume, Rosmarin, Oregano und Moosbeere, Petersilienpulver, Salbei, Basilikum, Soja, Tagetesextrakt und Tomatenextrakt. Mit dieser Zusammensetzung ist Double X ein ausgezeichnetes Nahrungsergänzungsmittel.“
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Eisen schützt vor PMS

Young woman in pain

Es gibt einige wenige Dinge, worum wir Männer Euch Frauen nicht beneiden. Die Menstruation und die damit verbundenen Beschwerden und Syndrome wie PMS gehören sicherlich dazu. Nun lässt jedoch eine Studie im American Journal of Epidemiology aufhorchen, da sie eine Linderung der körperlichen und psychischen Beschwerden verspricht, und zwar mit Eisen.

Die Studie befragte ein paar Tausend Frauen nach PMS und Ernährungsgewohnheiten, mit folgender Erkenntnis: Frauen, die am meisten Eisen aus pflanzlicher Nahrung und aus Nahrungsergänzungmitteln zu sich nahmen, wiesen das kleinste Risiko für PMS auf. Wichtig dabei ist, dass das Mineral aus Pflanzen oder aus pflanzlichen Nahrungsergänzungen stammt, denn Eisen aus rotem Fleisch hilft hier nicht. Ein regelmässiger Konsum von genügend Eisen wird empfohlen.

Und gleich noch ein Tipp aus dem gleichen Magazin: Rauchen erhöht das Risiko für PMS.

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