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Vitamin C gegen Giftstoffe im Blut

POPs im Blut können mit Vitamin C bekämpft werden (im Bild rote Blutkörperchen)

POPs im Blut können mit Vitamin C bekämpft werden (im Bild rote Blutkörperchen)

Heute gibt es zahlreiche Schadstoffe in unserer Umwelt, welche durch Nahrung, die Atemwege oder sonstige Exposition in unseren Organismus eintreten. Einige sind in Dosis und Verweildauer unproblematisch, bei anderen kann man das nicht sagen.

Über Hormone im Trinkwasser habe ich früher bereits geschrieben. Zu den problematischen Schadstoffen gehören auch die sogenannten persistenten organischen Schadstoffen (POPs).

Wie kriegen wir die wieder raus? Kürzlich wurde eine interessante Studie publiziert, die zeigt, dass Vitamin C am Abbau dieser Stoffe massgeblich beteiligt ist. Nach zwei Monaten 1000mg täglich zeigten sich signifikant tiefere POP-Werte im Blut. Obwohl es sich nur um eine kleinere Studie handelt, stimmen die Ergebnisse doch optimistisch. Zurzeit laufen grössere Untersuchungen, welche diese Ergebnisse bestätigen sollen.

Noch mehr Lust auf Studien? Diese grosse, mehrjährige Untersuchung hier zum Beispiel hat 2012 gezeigt, dass ein tägliches Multivitamin bei Männern mittleren und höheren Alters die Krebsrate messbar senkt.

 

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Warum nicht gleich ein Multipräparat?

„Double X“ mit Vitaminen, Mineralstoffen und Sekundären Pflanzenstoffen aus 23 biologisch angebauten Pflanzen von Nutrilite

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass der mögliche Nutzen von Nahrungsergänzungen auch von offiziellen Seiten mehr und mehr eingeräumt werden muss? Die ganz harten Supplemente-Verweigerer geraten unter Druck (zur Kritik an Nahrungsergänzung s. hier). Letztes Beispiel: Seit mehreren Jahren überbieten sich Experten und Journalisten darin, auf den in unseren Kreisen weit verbreiteten Mangel an Vitamin D hinzuweisen. Jeder durchschnittlich informierte und interessierte Konsument weiss inzwischen um die Gefahr.

Für Schwangere, Stillende, Senioren und auch Sportler gilt schon länger die Empfehlung, möglichen Mängeln vorzubeugen. Viele Menschen greifen selber nach Vitamin C und Zink bei Anzeichen einer Erkältung. Hobbysportler wissen, dass Krämpfen mit Magnesium vorgebeugt werden kann. Und so weiter.

Von der Schulmedizin werden folgende Nährstoffe bereits heute regelmässig als Supplemente eingesetzt:

  • Multipräparate in der Schwangerschaft und in der Stillzeit
  • Multipräparate in Phasen der Genesung
  • Alle Säuglinge bis 3 Jahre erhalten ein Rezept für Vitamin D
  • Eisen zur Behandlung von Blutarmut und Müdigkeit
  • Kalzium bei Osteoporose
  • Magnesium bei Krämpfen, Migräne und gewissen Komplikationen in der Schwangerschaft
  • Zink bei Infektanfälligkeit
  • Vitamin D bei Osteoporose
  • Vitamin K zur Förderung der Blutgerinnung
  • B-Vitamine (1, 6, 12) bei Erkrankungen des Nervensystems
  • Niacin (Vitamin B3) bei erhöhten Blutfettwerten
  • Folsäure in der Schwangerschaft zur Prävention von offenen Rücken beim Kind
  • Vitamin B12 etwa bei Blutarmut oder Depressionen
  • Omega-3 bei Störungen der Blutfettwerte
  • usw.

Es ist also nicht mehr zu rechtfertigen, generell von Nahrungsergänzungen abzuraten. Selbstverständlich ist und bleibt es immer das Ziel, den Lebensstil und die Ernährung zu optimieren (s. Säulen der Gesundheit). Doch diesem Streben sind Grenzen gesetzt – wie wir aus unserem eigenen Alltag nur allzu gut wissen, nicht wahr?

Warum nicht gleich auf Nummer sicher gehen und Nährstofflücken mit einem ausgewogenen, qualitativ hochwertigen Multipräparat präventiv entgegenwirken?

Dies empfiehlt übrigens auch die renommierte Harvard Universität. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis vorausschauende Experten auch hierzulande empfehlen, die ausgewogene Ernährung generell mit einem guten Multipräparat zu ergänzen.

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