Schlagwort-Archive: Wohlbefinden

Gefährdet Facebook die Gesundheit?

Wer hat sich nicht schon über Inhalte auf den sozialen Medien aufgeregt, inbesondere auf Facebook oder in den Kommentarfeldern von online Zeitungen? Mir beispielsweise ist es am Tag vor meinen Sommerferien so ergangen. Zugegeben, es war mein Fehler, ich hätte die Kommentare ja nicht zu lesen brauchen. Da sitze ich also im Zug zum Flughafen und lese einen Schwall von ausländer- und wirtschaftsfeindlichen Kommentaren im Zusammenhang mit der unsäglichen Masseneinwanderungsinitiative, die hierzulande im Februar ja angenommen wurde. Die Kommentare waren derart plump, dass ich mich noch am Tag danach nicht beruhigen konnte.

Nun hat eine Studie meinen Verdacht bestätigt, der mir seither nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist: Inhalte auf sozialen Netzwerken (also Facebook, Twitter etc.) können negativen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Forscher haben Daten von 50’000 Menschen aus 24’000 italienischen Haushalten ausgewertet und den Zusammenhang zwischen dem Konsum sozialer Medien und dem Wohlbefinden untersucht. Keine andere Studie zu diesem Thema hatte bisher einen solch grossen Datensatz.

Es hat sich gezeigt, dass Hass-Kommentare, Diskriminierungen und sonstige Ausfälligkeiten auf Facebook und Co. das Vertrauen in Menschen herabsetzt – und damit das eigene Wohlbefinden negativ beeinflusst. Soziale Netzwerke können den echten zwischenmenschlichen Kontakt also nicht nur nicht ersetzen – sie machen ihn sogar notwendiger denn je.

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Ballast ja – aber bitte nur zum Essen

Grünes Homeoffice

Gesundheit hängt nicht nur von Essen, Bewegung oder Entspannung ab. Auch die Psyche hat grosse Auswirkungen auf unser körperliches Wohlbefinden – man nennt das Psychosomatik. Gesunder Geist, gesunder Körper. Dies durfte ich kürzlich an mir selber feststellen.

So bin ich nämlich auf einen Blogbeitrag von zenhabits gestossen, in dem es um Ballast ging. Nicht Ballast im Sinne der gesunden Ballaststoffe, über die ich sonst schreibe, sondern Zeugs, Dinge und Gerümpel. Kram halt, von dem man glaubt ihn irgendwann vielleicht doch noch gebrauchen zu können.

Unsere Mansarde war ein Paradebeispiel dafür, wo sich in nur eineinhalb Jahren vieles angestaut hat. Doch dann haben wir uns von dem Blogbeitrag inspirieren lassen. Es war ein grossartiges Gefühl! Die Reinheit des Raumes hat sich direkt und sogleich auf mein Wohlbefinden ausgewirkt. Ich habe das Entrümpeln in den folgenden Tagen auch auf meinen Email-Posteingang ausgedehnt. Und mein Desktop auf dem Laptop enthält heute noch ganze drei Ordner. Die Folge: Weniger Stress, mehr Spass und Lust am Arbeiten.

Im erwähnten Blogbeitrag „Declutter Your Life“ gibts wertvolle Tipps, um Ballast abzuwerfen. Hier eine Auswahl:

  • Auch zehn Minuten sind ein guter Anfang, nimm dir also nicht zu viel vor. Fange zum Beispiel mit einer Schublade, einem Regal oder einer Ablage an.
  • Lege alles auf einen Stapel und arbeite dich konsequent von oben nach unten durch. Nichts mehr zurücklegen.
  • Und dann natürlich die Frage: Brauche ich das Ding wirklich noch? Wenn ich es im letzten Jahr nicht gebraucht habe, dann weg damit! Im Zweifelsfalle in eine Schachtel legen, Datum aufschreiben und beim nächsten Ballast-Abwerfen nochmals evaluieren.
  • Manchmal können auch andere die Entscheidung für dich treffen – Familie, Freunde oder der Partner.
  • Nimm dir Zeit, das entrümpelte Gebiet auch wirklich zu geniessen.
  • Bleib am Ball: Es ist nicht mit einmal Entrümpeln getan. Vielleicht ist es sinnvoller, sich jede Woche eine Ecke vorzunehmen.
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